Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

Umbauten am Wohnmobil selbst gemacht

Startseite          über uns          Fahrzeuge          Reiseberichte          Dies und Das          Kontakt          Gästebuch
 
 

Unsere eigenen Umbauten              

 

 
 

Umbauten

Auflasten des Mercedes Sprinter


Unser Fahrgestell, ein Mercedes Benz Sprinter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,6t sollte
reichen - dachten wir bei Neukauf ...
Bei manchen Zwischenmessungen (z.B. in Norwegen auf einer Straßenwaage) waren wir deutlich
über den 4,6t. mit vollen Tanks und dem Schlauchboot mit Motor kamen wir schon auf 4,9t. Das
kann durchaus einmal teuer werden dachten wir uns und bei der nächsten Inspektion fragte ich
bei Mercedes nach, welche Möglichkeiten es gibt mehr zGG zu erreichen.

Unser Mercedes Autohaus in Brandenburg stellte eine Anfrage bei Mercedes Benz und nun hieß
es warten. ... und warten ...
Nach 2 Monaten habe ich angerufen und dachte, sie hätten mich vergessen. Weit gefehlt, denn im
Autohaus wartete man auch noch auf die Antwort vom Werk.

Alles in allem dauert es 3,5 Monate bis die Antwort vom Werk kam und ich ein Schreiben und einen
Typenschild-Aufkleber in den Händen halten kann ... und eine Rechnung von 90,-€ .

Das erfreuliche an dieser Nachricht ist, das die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewicht ohne einen
Umbau möglich ist.


Mit diesen Unterlagen geht es zur DEKRA.
... hier wird es richtig spaßig! Gleich mit 3 Prüfern wird die Fahrgestellnummer am Fahrzeug gesucht - aber nicht gefunden ;o)
Immerhin bestätigen sie mir mehrfach, das die Fahrgestellnummer in den
Rahmen oder einem mit dem Fahrzeugrahmen unlösbar verbundenen Teil eingeschlagen sein muss.

Nur sie finden sie nicht. Das auf den Rahmen genietete Schild wird nicht akzeptiert. Allerdings kommt der Feierabend immer näher und die Fahrgestellnummer wird zu fortgeschrittener Stunde immer
unwichtiger und es ist Freitag! 15:55 Uhr ist sie dann völlig egal!

Für 30,-€ halte ich nun ein Schreiben in der Hand, mit dem ich zur Zulassungsstelle gehen kann, um
einen neuen Fahrzeugschein zu bekommen. dieser kostet dann 12,-€ hier in Brandenburg an der Havel.

Die zulässige Wagenzugmasse bleibt bei 6,6t.

Die Wagenzugmasse ist die Summe der Massen aller in einem Zug vorhandenen Wagen,
das heißt der nicht aktiv angetriebenen Fahrzeuge. Früher wurde die Wagenzugmasse
auch Zuggesamtgewicht genannt; in der Schweiz wird sie als Anhängelast bezeichnet.

Maßgebend für die Ermittlung der Wagenzugmasse sind die an den Fahrzeugen
 angeschriebenen Werte in Abhängigkeit von der Beladung des jeweiligen Fahrzeuges.*


Also beträgt die erlaubte max. Anhängelast ab sofort noch 1600kg.

 Dann kann das neue Typenschild geklebt werden. Ich klebe das neue genau über das alte Schild.

         

 Nicht einmal einen Monat nach der Ummeldung kommt schon der Bescheid vom Finanzamt.
Statt der bisher zu zahlenden 290,-€ im Jahr sind jetzt 310,-€ fällig.

 

Material: ca 132,- € + Folgekosten
Zeitaufwand: - - -                            

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

zur Übersicht