Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

der Reisemobilkauf

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der Kauf unserer Reisemobile  2007 und 2011


Die Auswahl verschiedener Fahrzeuge geht fast ins Unendliche.

Vollintegriert Teilintegriert Alkoven

Die Vollintegrierten, auch Königsklasse genannt, werden auf Fahrgestellen ohne Fahrerhaus aufgebaut, den so genannten Windlauffahrgestellen. Bei diesen fehlt die Außenhaut des Fahrerhauses. Nur die Spritzwand mit dem Armaturenbrett und den Radhäusern bildet eine Einheit zur Aufnahme aller zum Fahren notwendiger Aggregate wie Motor/Getriebe/Lenkung/Fahrschemel etc. Die Vollintegrierten bieten einen vollwertigen Wohnraum "aus einem Guss“. Ähnlich wie beim Teilintegrierten müssen die Frontscheiben durch Rollos oder Matten zusätzlich isoliert werden.
 

Dieser Teilintegrierte Wohnmobiltyp verwendet das Fahrerhaus des Serienfahrzeuges mit zu Wohnzwecken, ohne vom serienmäßigen Fahrerhaus abzuweichen. Er besitzt einen kleineren Alkoven über dem Fahrerhaus, der nur dazu dient, im Fahrerhaus Stehhöhe zu haben. Durch Drehen der Fahrersitze können diese dann mit einem dahinter angeordneten Tisch mit Sitzbank (Halbdinette) zu einer Sitzgruppe kombiniert werden.

Wohnmobile, die mit einem Alkoven ausgestattet sind, gelten als der Wohnmobiltyp schlechthin. Durch ihre optimale Raumausnutzung erklärt sich die Beliebtheit der Alkovenfahrzeuge. Mit ihrem typischen Bettvorbau über dem Fahrerhaus gelten sie als Synonym für das Wohnmobil schlechthin.

Vorteil: der Vollintegrierten ist der maximale Wohnwert

 

Nachteil: deutlich höhere Kosten, die auch daraus resultieren, dass die Wartung des Motors (schlechtere Zugänglichkeit) und der Fahrerhauskomponenten (Kleinserie) teurer ist, als bei den konventionellen Fahrzeugen.*
 

Vorteil: von Teilintegrierten ist ein hoher Wohnwert bei überschaubaren Kosten



Nachteil:
ist die nicht ausreichende Fahrerhaus-Isolation.*

Vorteil: neben der hohen Raumausnutzung die Winterfestigkeit, da das nicht Wärmeisolierte Fahrerhaus vom isolierten Wohnraum abgetrennt werden kann.


Nachteil:
ist die meist geringe Deckenhöhe im Alkoven, die häufig nur ein seitliches Hineinrollen von einer Aufstiegsleiter erlaubt, sowie der hohe Luftwiderstand des Alkovens beim Fahren.*
 

Das ist leider noch nicht alles... plötzlich vermischen sich auch noch diese Typen,
so gibt es z.B. teilintegrierte Alkovenfahrzeuge :-)


einige mögliche Basisfahrzeuge:
Fiat Ducato, VW Crafter/LT/T5 , Ford Transit, Mercedes Viano/Sprinter,
Peugot
Boxer, Renault Master/Trafic, Iveco Daily, Opel Movano/Vivaro, Citroen Jumper
... natürlich bieten alle Hersteller wenigstens 2 Motorvariationen an ...

einige mögliche Aufbauhersteller:
Adria, Benimar, Bimobil, Bürstner, Chausson, Concorde, Corsar, Cristall, Dethleffs, Eifelland,
Eura-Mobil, Eriba, Fendt, Hobby, Hymer, Karmann, Knaus, Laika, LMC, Rapido, Weinsberg, Wilk
... natürlich bieten alle Hersteller wenigstens 4-9 Modellvariationen an ...

Beginnt man die Fahrzeug- und Aufbauhersteller untereinander zu mischen erhält man ein schier unübersichtliches heilloses Chaos, aus dem man keinen Ausweg zu finden scheint. Sieht man sich Kataloge an oder steigt beim Händler in ein Mobil, bekommt man immer umfassendere Einblicke, verliert aber schnell die Übersicht. So hilft nur eines: persönliche Wünsche notieren und sich streng daran zu halten.


Für uns finden wir 2007 genau das richtige Fahrzeugkonzept.

unsere Wunschliste 2007:

- Alkoven
(mit wenigstens 2 Fenstern)
- 4 Betten sollen permanent, also ohne Umbau, vorhanden sein
- großes Raumgefühl im Fahrzeug,
- Sonnen- und Regenschutz des Fahrerhauses
- Teilintegriert - die am Tisch sitzenden Mitfahrer sollen das Fahrgeschehen verfolgen können
- optimale Platzausnutzung, da durch Drehen des Fahrer- und Beifahrersitzes
_ das Sitzen am Tisch möglich ist (ohne eine permanent verbaute Sitzbank)
- Etagenbetten - unsere Jungs sind einfach zu alt, um in einem Ehebett zusammen zu schlafen
- helle Möbel - freundlicher Innenraum
- L-Küche - durch die entstehende Küchenecke hat man alles in Reichweite, alles im Griff
- großer Kühlschrank
_mit Tiefkühler
- Kühlschrank für 4 Personen kann nicht groß genug sein
- Fleisch und Wurst, auch Butter nehmen wir gern tiefgefroren aus Deutschland mit
- Fahrzeuggröße - die Unterschiede sind enorm und ausschließlich am Objekt zu beurteilen
- ohne Beachtung der Außenmaße kann man nur durch "begehen" und "besetzen"
_mit allen demnächst mitreisenden Personen feststellen ob die Größe des Innenraumes
_ausreichend ist.
___Nachteil:
- teure Fährkosten (hier gelten "normale" Preise bis 6,0m Länge und 2,5m Höhe)
- Größer = Schwerer und somit teurer,
- ab 3,5t zul. Gesamtgew. gelten andere Mautpreise und zusätzliche Verkehrsregeln ...
- Fahrerplatz - hier verbringt man sitzend viel Zeit - wenn man hier lange sitzen kann...
- Motorisierung - das Fahrzeug hat permanent ein hohes Gewicht und nichts geht über Motorleistung
- zul. Ges.Gewicht - ein Fahrzeug mit zulässigem Gesamtgewicht von 3500kg
_und einem Leergewicht von 3150kg darf man einfach nicht kaufen, immer wieder wird man
_an die Gewichtsgrenzen stoßen und das kann ein teurer Spaß werden.
- Gewicht heißt:
_Teller, Tassen, Töpfe, Pfannen, Besteck, Bekleidung, Schuhe, Nahrungsvorräte, Getränke,
_Fahrräder, Bettzeug, Surfbrett, Kosmetik, Handtücher, Bücher, Zeitschriften, Reserverad,
_FAMILIE
- Preis - der steht, entsprechend persönlicher Möglichkeiten, fest

- Sonderausstattungen ___
_((nachträglicher Einbau bei
___unserem Mobil)

- Farb- Rückfahrkamera mit TFT Flachbildschirm
-
Fahrradträger für 4 Räder
-
Markise 4,oo m
-
Anhängerkupplung
-
Tempomat
-
Autoradio mit Fernbedienung

Durch die Verwendung von Kleintransportern/Lieferwagen als Basisfahrzeug, ist die
Ausstattung im Fahrerhaus eher spartanisch. Nach und nach werden wir hier
das ein oder andere Detail nachrüsten.
Im Moment haben wir geplant den Monitor der Rückfahr - Kamera zu versetzen,
er kommt anstelle des Rückspiegels an die Windschutzscheibe. Auf unser
Funkgerät möchten wir nicht verzichten. Für den Winter werden wir auch eine
Sitzheizung einbauen.

Alle späteren Umbauten unseres Fahrzeuges könnt ihr unter Umbauten in der Menüleiste unter Fahrzeuge finden


Unser Weg führte uns leider zu einem Händler südlich von Berlin, nach Zeesen.
Hier fanden wir die Fa.
carbotec und Fahrzeuge des Herstellers Cristall.
Leider existiert der Hersteller "CRISTALL" seit Anfang 2008 nicht mehr.

Die Fahrzeuge der Cristall- Baureihe haben uns sehr zugesagt. Der Zufall spielte uns eine Hausmesse des Händlers zu, so konnten wir viele Modelle der Cristall- Serie ansehen und auf unsere Ansprüche prüfen. 12 Fahrzeuge in verschiedenen Längen standen zur Besichtigung, sollten nach der Messe aber in die Vermietung gehen, so wurde von uns eine schnelle Entscheidung abverlangt.

Wir konnten uns für diesen Cristall A641 entscheiden. Der Aufbau entsprach unserer Wunschliste. Nach einer Probefahrt etwa 1 Woche später haben wir für uns entschieden diesen Wagen zu kaufen.

Wir orderten den Wagen bei Herrn F. der Fa. Carbotec mit folgenden Extras: Anhängerkupplung, Markise 3m, Fahrradträger, Dachklimaanlage mit 1000W Kühlleistung. Unseren T4 nimmt Herr F., nach eingehender Begutachtung, in Zahlung.

Voller Stolz und Vorfreude fahren wir mit unserem T4 nach Hause - es ist geschafft!

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Beim wiederholten betrachten der Kataloge, das natürlich im Rahmen der Vorfreude einen besonderen Stellenwert einnahm, machten wir eine sonderbare Gewichts- Entdeckung: So wurde Herr F., Fa. Carbotec, er hatte uns persönlich gerade dieses Fahrzeug für unsere 4-köpfige Familie empfohlen, mit nachstehender Mail von uns konfrontiert und antwortete darauf:
(zum Lesen auf die Darstellung klicken)

Für die Aufbaulänge von 6,95m erschien uns die angebotene Markise mit 3,00m etwas klein. Wieder änderten wir diesen Mangel und orderten eine 4,00m Markise. Es ist so traurig, wie es ärgerlich ist - kein Händler hatte das Bestreben uns eingehend zu beraten.

Ohne Wohnmobil- Erfahrungen erfragten wir bei Campern mit Womo - mittlerweile waren wir misstrauisch - ob eine Klimaanlage auf dem Dach notwendig ist. Nicht Einer der von uns gefragten Womo - Camper vermisste eine Dach-Klimaanlage. Schnell riefen wir die Fa. Carbotec an und bestellten die Klima ab. Nun orderten wir einen Tempomat und eine Rückfahrkamera.

Am 15.05.2007 holten wir unser Mobil endlich vom Händler ab.

Leider gestaltete sich das Abholen nicht problemlos.

- unserem T4 fiel auf der letzten Fahrt der Auspuff ab
peinlich...

die gekaufte Grundausstattung lag nicht im Fahrzeug,
(Kabeltrommel, Sanikasten, Warnweste, Warndreieck)

nach einem halben Jahr und wiederholtem Nachfragen wurde sie doch noch ausgegeben,
als wir den Wagen wegen erster, kleinerer Mängel dem Händler vorstellten.

3 Jahre trafen wir uns noch mit dieser Firma vor Gericht (und haben gewonnen)
- unsere persönliche Meinung zur Fa. carbotec: nicht empfehlenswert.


Für uns "zwei" fanden wir 2011 genau das richtige Fahrzeugkonzept.

Demnächst werden wir hauptsächlich allein unterwegs sein.
Dem Entsprechend können wir unser Mobil orientiert an die Zukunft für uns zwei allein aussuchen.

unsere Wunschliste 2011:

- Vollintegriert

 
- schönes Raumgefühl im Fahrzeug,
- Bauartbedingt mit Drehsitzen und zwei Bänken,
   die zu Einzelsitzen umgebaut werden können
- L-Küche - diese Küchenform (von Kerstin bevorzugt) hat sich bestens bewährt
- Betten - Doppelbett hinten quer, Hubbett vorn (gut als großer Schrank zu nutzen)
- Möbel - die Handschrift des Jacht-Designers ist unverkennbar!
- Motorisierung - 163 PS in Verbindung mit dem 6 Gang Schaltgetriebe werden sicher reichen
- Antrieb

 
- lang gewünscht - der Heckantrieb
  - hier treibt die Achse an, die das meiste Gewicht des Mobils trägt
  - ein stärkerer Lenkeinschlag ist möglich
- zul. Gesamtgewicht - endlich sind wir mit 4,6 t auf der sicheren Seite
- Platz
 
- nun haben wir eine Heckgarage!!!
  - Fahrräder, Moped, Falt- oder Schlauchboot - alles kann sicher mitreisen!
- Sonderausstattungen





 
- das von uns gewählte Modell ist mit vielen Ausstattungen serienmäßig versehen
   dazu kommen:
  - autom. Sat. Anlage + Fernseher (Alden, 80cm)
  - Solaranlage (Alden)
  - Reifenfüllstandsüberwachung per Funk (Tire Moni)
  - Markise 4,5m (Fiamma)
  - Alarmanlage (einschl. Gas)
  - Wechselrichter (Sinuskurve) für eine Kaffeemaschine (1500W)
  
- Staubsauger (Dometik)
  - uvm.

Nach ca. einem Jahr intensiver Abwägungen und Vergleichens sind wir sicher - es soll ein Rapido werden.

... der RAPIDO 996 MH (klick)


 
   
       
* Zitat Wikipedia ... endet hier ...  
   

 

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