Reisebericht einer Fernreise,
 
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Kerstin & Stefan

Perlen Chinas - eine Rundreise

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Unser privater Reisebericht 2018

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Die Perlen Chinas

Peking - Platz des himmlischen Friedens - die verbotene Stadt -
Zuchtperlen - Altstadt Peking mit Rikscha - Olympic Park


22.10.2018, Peking

3. Tag (Di) Beijing:
Zuerst führen wir Sie heute zum Platz des Himmlischen Friedens. An der Nordseite steht das Tian’anmen, das Tor des Himmlischen Friedens, durch welches Sie in den Kaiserpalast gelangen. Früher war der normalen Bevölkerung der Zutritt verwehrt, daher rührt auch der Name „Verbotene Stadt“. Heute können Sie durch die Anlage, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, streifen und zahlreiche Hallen, Höfe und Paläste erkunden. Nachmittags entführt Sie Ihr Reiseleiter in die Altstadtgassen. Hier, in den Hutongs, scheint das Leben langsamer zu verlaufen und die Moderne hat noch keinen Einzug gehalten. Das Leben in den Hutongs ist zwar einfach, aber die Menschen möchten nicht wegziehen. Viele leben seit Generationen hier und sind tief verwurzelt. Bei einem Besuch einer Familie erhalten Sie Einblicke in das Alltagsleben der Chinesen. Im Anschluss kurze Fotopause am Olympia-Gelände. Werfen Sie einen Blick auf das beeindruckende Olympia-Stadion, welches zu Recht den Spitznamen „Vogelnest“ trägt. (Frühstück, Mittagessen)


Der Blick aus dem Fenster ist heute morgen das erste Mal ungetrübt.

   

Der gestrige Sturm hat scheinbar die Luft gereinigt. Nun sieht man am Horizont sogar Berge! (die Sonne geht auf)
Das Frühstück ist wieder hervorragend. Ich habe heute ein mariniertes Ei gekostet. Ähnlich wie Solei ist es nach
dem Kochen in Sojasauce eingelegt. Interessant ist auch ein kleiner, unscheinbarer Automat, aus dem man Milch
aus Walnüssen bekommt.
Heute startet unsere Gruppe um 8:30 Uhr. Das Wetter ist schön, heute sehen wir sogar den wolkenlosen Himmel.
Die Sonne scheint in den Bus, als wir ewig im Stau stehen, denn die Straßen sind komplett verstopft. Unser heutiges
erstes Ziel ist der Platz des himmlischen Friedens.

   

Der Busfahrer setzt uns hinter dem Mao-Mausoleum ab, so werden wir über den gesamten Platz gehen können.

Platz des Himmlischen Friedens

Der Tian’anmen-Platz oder Platz (am Tor) des Himmlischen Friedens (chinesisch 天安門廣場 / 天安门广场, Pinyin Tiān'ānmén Guǎngchǎng)
ist ein Platz im Zentrum von Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik China. Er wird mit seinen 39,6 ha Fläche oft als größter befestigter Platz
der Welt bezeichnet.*

    Wir kommen am südlichen Ende zum Platz und überqueren ihn der Länge nach, um durch das Tor des himmlischen
Friedens in die verbotene Stadt zu kommen.

Zhengyangmen (chinesisch 正陽門 / 正阳门,
 Pinyin Zhèngyángmén, ‚Zhengyang-Tor‘),
auch unter dem Namen Qianmen
(前門 / 前门,
 Qiánmén, ‚Vordertor‘) bekannt,
ist ein altes Stadttor in Peking.

Es befand sich genau im Zentrum der
südlichen Mauer der Inneren Stadt im
Süden des Tian’anmen - des Tores zur
 Kaiserstadt (Huangcheng) - und trennte
die „Tatarenstadt“ von der „Chinesenstadt“,
 d. h. der Äußeren Stadt (Waicheng).
Das Zhengyangmen steht in der Achse
des Kaiserpalastes.*
Die Gedenkhalle für den Vorsitzenden
Mao
(chinesisch 毛主席紀念堂 / 毛主席纪念堂,
Pinyin Máozhǔxí Jìniàntáng) befindet sich
in der chinesischen Hauptstadt Peking
und zählt zu den jüngsten Bauwerken am
 Tian’anmen-Platz. Diese Gedenkhalle
dient als das Mausoleum von

Mao Zedong,

in dem sein Leichnam aufgebahrt ist.
Das Gebäude ist seit 1979 ein Denkmal
der Regierungsunmittelbaren Stadt Peking.

An der Nordseite steht das
Tian’an Men (天安门),
das Tor des Himmlischen Friedens,
hinter dem sich die Verbotene Stadt
anschließt.

Bis 1911 war der Platz nicht öffentlich
 zugänglich. Ab 1911 war er eine wichtige
 Demonstrationsstätte mit einem
 Fassungsvermögen von bis zu einer
 Million Menschen.

   

   

Lt. Reiseleiter ist es jeden Tag so voll hier, jeden Tag kommen so viele, um Mao zu sehen.

Da Taschen und Rucksäcke im Mausoleum verboten sind, sitzen die Reiseleiter zwischen den ganzen Taschen
der Gruppe und passen darauf auf, während die Gruppe zwei bis vier Stunden ansteht, um in das Mausoleum
zu gelangen. Wir besuchen Mao nicht, sondern gehen direkt zum

Tor des Himmlischen Friedens

Das Tor des Himmlischen Friedens (chinesisch 天安門 / 天安门, Pinyin Tiān'ānmén) an der Nordseite des Tian’anmen-Platzes ist
der Haupteingang zur Verbotenen Stadt, dem Kaiserpalast in Peking. Es ist der Ort, von dem aus Mao Zedong am 1. Oktober 1949
die Volksrepublik China proklamierte. Deshalb erscheint das Tor auch im Staatswappen der Volksrepublik China.*

Die Aufschriften, die rechts und links vom zentralen Durchgang stehen, lauten folgendermaßen:
links: 中华人民共和国万岁  „Lang lebe die Volksrepublik China!“  rechts: 世界人民大团结万岁 „Lang lebe die große Einheit der Völker der Welt!“

 

   

Die verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt (chinesisch 故宮 / 故宫, Pinyin Gùgōng ‚Kaiserpalast, eigentl.: alter Palast / Ursprungspalast befindet sich im Zentrum
Pekings. Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der einfachen Bevölkerung
war der Zutritt verwehrt – was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Die Verbotene Stadt liegt am nördlichen Ende des Tian’anmen-Platzes.*

Nach Anstehen und sammeln gehen wir hindurch und sind nun auf dem Weg zum
Kaiserpalast in der verbotenen Stadt.

Leider sind wir nicht allein unterwegs, denn nun befinden wir uns im Hauptreiseziel
der Chinesen. Die Plätze sind voll und wenn die Massen durch die vielen Tore wollen,
wird gekuschelt. Dazu brennt die Sonne unbarmherzig vom Himmel.

   

Ein Tor folgt dem nächsten, alle ähneln sich, jedes hat zwar eine andere Geschichte die im Moment interessant
ist, aber bald wieder vergessen sein wird. Es folgen 3 Hallen der Harmonie. Keine kann man besichtigen.

   

3 Arten des chinesischen Schutzes, den wir immer und immer wieder erleben.
Der allgegenwärtige Mundschutz, der bei Smog, Umweltverschmutzung oder Wüstensand helfen soll,
das Feuerzeugverbot in beinahe allen öffentlichen Einrichtungen (am Eingang abgeben, am Ausgang mitnehmen),
ordentliches Anstehen mit folgenden Eingangskontrollen mit Taschen- und Körperscanner

   

Gleich nach dem Eingang kommen wir zu 5 Brücken und blicken auf das
Tor der höchsten Harmonie.
Warum immer ungerade Zahlen? ... die Bedeutung der Zahl 5:

5
五 ist eine Glück bringende Zahl. Sie wird im Zusammenhang mit dem Tiananmen Platz
gebracht, der 5 Tore hat, oder auch den 5 chinesischen Elementen
Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall.
Ein weiterer Grund dafür, dass 5 eine Glückszahl ist, ist, dass es die selbe Anzahl an
chinesischen Segen gibt, nach denen man streben sollte:
Reichtum, Glück, Langlebigkeit, Glückseligkeit und Wohlstand.*

Jetzt geht es durch das Tor der höchsten Harmonie zur Halle der höchsten Harmonie,
an der Halle der Harmonie der Mitte vorbei zur Halle der Harmoniewahrung.

   

   

An vergoldeten Gefäßen vorbei (sie dienten als Speicher für Löschwasser und wurden im Winter beheizt) stehen wir
nun vor den Toren der eigenen Stadt in der verbotenen Stadt - hinter diesen Mauern lebte einst der Kaiser.

Irgendwo hier sind die inneren Thronhallen.

   

Hier hatte der Kaiser 27 Schlafzimmer (3 x 9), um auch Meuchelmörder täuschen zu können. Zu besichtigen ist
für uns jedoch keine der Harmoniehallen, kein Schlafzimmer, kein Arbeitszimmer und nicht einmal einer der
angeblich 999,5 Aufenthaltsräume des Kaisers im Palast.
Nach offiziellen Angaben sind in der verbotenen Stadt insgesamt 9999,5 Räume vorhanden. Gemäss einer Legende durfte der Kaiser auf
Erden nur einen Palast mit maximal dieser Anzahl Räumen besitzen – ausschliesslich der ‚Palast im Himmel’, also das Paradies im Himmel,
durfte 10’000 Räume umfassen.*

In die Behausungen seiner Konkubinen dürfen wir wenigstens einen Blick durch eine Scheibe werfen, doch wozu?
Waren sie für die Nachwelt sehenswerter als des Kaisers Gemächer?

   

Als Konkubinat (lateinisch concubinatus) wird eine dauerhafte und nicht verheimlichte Form der geschlechtlichen Beziehung zwischen
einem Mann und einer Frau, mehreren Männern oder mehreren Frauen bezeichnet, die nicht durch das Eherecht geregelt wird. Der
weibliche Partner einer Konkubinatsbeziehung heißt Konkubine; der männliche wird im deutschen Sprachgebrauch häufig als
Konkubinator benannt, dieser Begriff ist dem Lateinischen concubinus abgeleitet.*

Am Ende führt der Weg durch den Garten des Kaisers, dem Palastgarten.

   

Als wir die verbotene Stadt durch das hintere, nördliche Tor verlassen, atmen
irgendwie alle auf.

Die Enge und die Hitze, das langsame stop and go laufen und die permanente,
immer laute Akustik setzt allen zu. Wieder wird es eng, laut, warm, nervig.

Jetzt warten alle zusammen auf ihren Bus, die gerade aus dem gleichen Tor kamen.

 

 

Zwischen all den Menschen suchen verschiedene Händler noch Kunden. ... was es so alles gibt ...

   

 - - - - -

Eine herrliche Ruhe ist im Bus, der mit uns zum Mittag fährt. Wieder geht es in ein Massenrestaurant,
wieder sitzen wir mit 8 Personen am Tisch, wieder gibt es ähnliches Essen wie an den vergangenen Tagen.

   

Heute jedoch variiert es etwas und das Angebot unterscheidet sich von den vorherigen. Die Schärfe hat etwas
nachgelassen, doch es schmeckt wieder lecker und alle sind satt, als es weitergeht.

Die Chinesen züchten Perlen.
Eine Perle ist ein fester, oft runder Fremdkörper aus Perlmutt, der in bestimmten perlbildenden Muscheln, seltener auch Schnecken heranwächst.*

Aus diesen Perlen entsteht Schmuck, Kosmetik und Medizin. Darauf sind sie stolz und wir sehen uns eine kleine
Information über die Züchtung der Perlen im Süßwasser an. Danach zeigt uns eine Mitarbeiterin dort irgendetwas
- ich habe nicht mehr zugehört, weil ich mich auf einer Verkaufsveranstaltung wähnte - aber seht mal ihre Kleiderwahl ...

     

Vor der Tür warte ich auf die Gruppe und frage mich, weshalb die Häuser diese Gitter vor den Fenstern haben?

   

- - - - -

Durch viel Stau kommen wir bald in der Altstadt an, durch die wir mit Rikschas gefahren werden.

   

 

Die engen Gassen zeigen ein Peking fernab von Hochhäusern, modernen Straßen und dem ganzen Luxus. Durch
diese Gassen passt kein Auto, (im Video sieht man eine breitere Straße) hier kennt jeder seinen Nachbarn und
jedes Häuschen hat seinen Hinterhof. Einen davon können wir uns ansehen, während der Reiseleiter auch aus
seiner eigenen Jugend erzählt, die er selbst auf so einem Hof verbrachte.           (das glauben wir alle natürlich! ;o)))

   

   

Nach einer weiteren Fahrt in der Rikscha geht es zu einem kleinen Spaziergang durch die Gassen des Viertels.

   

Wir kaufen - für die Zugfahrt morgen - 2 Bananen, 4 Kakis und 4 Mandarinen - alles frisch - für ca. 2,10 €.

   

Es ist sehr interessant auch diese Seite Pekings gezeigt zu bekommen. Der Rikschafahrer, der dank einem
Elektromotor
gar nicht in die Pedale treten braucht, bringt uns zum Bus zurück und erhält sein vorher
ausgemachtes „Trinkgeld“ von 20,- CNY
(2,51 €).

Der Abend naht schon, doch ein Programmpunkt steht noch auf der Tagesordnung: der Olympische Park

Die Olympischen Sommerspiele 2008 (offiziell Spiele der XXIX. Olympiade genannt) wurden vom 8. bis zum 24. August 2008 hauptsächlich
 in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen. Es waren die ersten Olympischen Sommerspiele, die in China stattfanden.*

Dort hält der Bus und das oft gehörte Spektakel an verschiedenen öffentlichen Eingängen habe ich aufgenommen.

 

An der Schwimmhalle vorbei gehen wir zum Vogelnest.

   

Beim Verlassen des Olympischen Parks sehen wir noch einmal das "Pangu 7 Star Hotel Beijing".
Es erinnert an einen Drachen, der sich durch die Stadt schlängelt ...
Das Pangu Plaza ( chinesisch : 盘古 大观 ) ist ein Gebäudekomplex mit mehreren Gebäuden, darunter das Pangu 7 Star Hotel,
mit Blick auf den geschäftigen Olympia-Bezirk von Peking , wo es viele Nachbarn der Olympischen Spiele 2008 von Peking ist,
darunter das Beijing National Stadium (Bird Nest) ) und das Beijing National Aquatics Center (Wasserwürfel).*


Es geht zurück zum Hotel, doch wir beide ziehen noch einmal los und wollen noch ein bisschen von unserer
Umgebung sehen, vielleicht ein bisschen vom Pekinger Leben erleben. An Frisören und verschiedensten kleinen
und großen Läden kommen wir vorbei, sehen uns den ein oder anderen an und enden in einem größeren Laden.
So haben wir ihn erlebt:

   

   

Im Hotel zurück merken wir schnell, das wir echt kaputt sind. Es war ein anstrengender Tag, aber voller Eindrücke,
Informationen und Erlebnisse. Morgen geht´s weiter nach Xian - schnell noch ein Foto aus unserem Panoramafenster.



 
* Zitat Quelle
* Zitat Quelle
 
* Zitat Reisekatalog  

    

 
* Zitat Wikipedia      
   

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