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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Dänemark

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Unser privater Reisebericht 2008

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 Insel Rømø

Brandenburg - Rømø - Brandenburg

Die Insel Rømø


Die 128,86 km² große Insel hat 677 Einwohner (1. Januar 2006) und ist über den so genannten Römödamm (dänisch: Rømødæmningen)
mit dem Festland verbunden. Der größte Ort auf der Insel ist Havneby im Süden der Insel, Unterzentrum und gleichzeitig Fährhafen
der Römö-Sylt-Linie, die für den Individualverkehr von und nach Sylt die einzige Transportalternative zur Autoverladung über den Hindenburgdamm
darstellt. Die übrigen Orte der Insel sind weitgehend touristisch geprägt und weisen neben Ferienunterkünften nur wenige Geschäfte zur Deckung
des täglichen Bedarfs auf. Der Tourismus spielt auf der Insel eine große Rolle. Das Klima auf Rømø ist ein mild-gemäßigtes Seeklima.*

Nach dem Urlaub - die Jungs waren bei Omas, Opas und Mutter - gönnten wir uns allein ein Erholungswochenende.
Da unser Interesse für den Norden schon seit längerem geweckt ist, entscheiden wir uns für einen Abstecher
nach Dänemark, auf die Insel Rømø. Vom "Hörensagen" wussten wir von einem großem, langem Sandstrand,
den man mit dem Auto befahren kann.

Die Anreise verlängert sich durch hohes Verkehrsaufkommen enorm. Am Freitag kommen wir noch nicht über die
Grenze und bleiben in St.Peter-Ording stehen. Gern hätten wir auf dem Reisemobilhafen übernachtet, doch an diesem
Wochenende in der Ferienzeit ist dieser Platz hoffnungslos überfüllt. Unser Glück ist - auf dem Parkplatz einer nahe
gelegenen Diskothek finden wir einen Platz für die Nacht. Hier ist es nur leer, weil hier heute keine Veranstaltung stattfindet.

  

Am Samstagmorgen besuchen wir den Strand von Sankt Peter-Ording.

Später fahren wir über die Grenze und erreichen die Insel Rømø (Römö) über den Rømødamm.

Auf der Insel geht es zum Lakolk Camping.

     

Ausgerüstet sind wir mit Regenjacken, festen Schuhen und erwarten regnerisches Wetter. Glücklicherweise hält sich das Wetter überhaupt nicht an den Wetterbericht und die Sonne strahlt. Das Mobil stellen wir ab und wir laufen an den Strand. Noch wissen wir nicht, was uns hinter der Düne erwartet.

 
der Weg zur Düne auf der Düne, Blick zum Platz  
 
  auf der Düne, Blick zum Strand der Strand

Erstaunt sehen wir dieses Treiben am Strand, denn hier herrscht reger Autoverkehr.
Tatsächlich sieht man alle Arten von Fahrzeugen! Es sind selbst zum Wohnmobil umgebaute Reisebusse vertreten.

Hier ist Nordeuropas breitester Sandstrand (Havsand im Süden und Juvre Sand im Norden), der bei Niedrigwasser ca. 2,5 km breit
und ca. 8,5 km lang ist; ein Großteil dieser Sandmassen wird von der Nachbarinsel Sylt abgetragen und auf Rømø angespült.
Er ist breiter als der Kniepsand von Amrum.*

Natürlich kann man schön baden. Es geht flach und allmählich ins Wasser. Überall liegen lange Muscheln herum.


Die Amerikanische Scheidenmuschel (lat. Ensis directus), auch Gerade Scheidenmuschel genannt, ist eine aus den Vereinigten Staaten (Ostküste)
stammende Muschelart, die sich seit 1978 an der südlichen Nordseeküste Europa, wohin sie durch Schiffe eingeschleppt wurde, verbreitet hat.
Sie wird häufig auch unspezifisch als Schwertmuschel bezeichnet. Dieser Name findet aber auch für die Schwertförmige Scheidenmuschel Verwendung.*

Es ist eine gute Entscheidung hier mit Gummischuhen den Spaziergang durch das Watt zu starten.
Durch scharfe Muscheln und die kleine Wellenform im Sand ist es unangenehm barfuss zu laufen.
So legen wir an diesem lauen Sommerabend noch eine ansehnliche Strecke im Watt der Nordsee zurück.

Heute Abend nehmen wir herrlich durchgebratenes Fleisch vom Grill und verbringen
einen schönen Abend unter unserer Markise bei einem Glas Wein.


Ein frühes Erscheinen am Sonntag soll uns einen guten Platz am Strand garantieren. So brechen wir gleich
nach dem leckerem Frühstück an diesem herrlichen Morgen auf und fahren an den Strand.
Kurios ist: auf der Landstraße "Vesterhavsvej" kommt eine leichte, nicht einzusehende Rechtskurve
und gleich hinter der Kurve geht es auf den Strand.

In den letzten Tagen hat es geregnet und der Sand ist festgefahren und hart.
Wir haben so viel vom Fahren hier auf dem Sand gehört, das ich das hier gar nicht wiedergeben möchte.
Wir sind normal gefahren und nichts ist passiert. Selbstverständlich drehen die Räder durch,
wenn man es darauf anlegt und ein eigenartiges Gefühl ist es allemal auf dem Sand in Richtung Wasser zu fahren ...

     

     

"Der frühe Vogel fängt den Wurm" - so stehen wir selbst 8³°Uhr fast allein am Sandstrand auf der Insel Rømø
und können noch ein bisschen die Einsamkeit genießen. Die Sonne brennt schon am Morgen, schönes Wetter
ist angesagt und lange lassen die Strandbesucher nicht auf sich warten. Sehr sehr viele Norddeutsche kommen
hier her, um einen Tag hier zu verbringen. Es ist aber auch mehr als Verständlich, denn einerseits ist es hier
möglich mit dem Auto bis an den Strand fahren,
andererseits gibt es keine Kurkarte oder Parkgebühren,
die einen
2h Strandaufenthalt (z.B. in St Peter-Ording) schnell 10,-€ kosten lassen.

Nach einem Bad in der Nordsee, die heute 18°C warm ist, wird das Salzwasser abgeduscht.
Glücklicherweise ist der Schlauch lang genug!

Leider haben wir noch einen enormen Heimweg vor uns und fahren nach dem Mittag los.


 


 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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