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Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil in Deutschland

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Unser privater Reisebericht 2013

Navigation: 2013 / Pilsum

 
 

Harlingersiel, Wangerooge

Bald schon erreichen wir Carolinensiel, durchqueren den Ort und fahren in Richtung des Hafen nach Harlesiel.
Hier stellen wir uns wieder auf den Platz vor dem Campingplatz Harlesiel.

Zu Fuß begeben wir uns nun am Hafen startend entlang des Siels in Richtung Carolinensiel.
Dabei kommen wir an der Küstenräucherei Albrecht vorbei.
Was ist denn hier los? Kommt der gesamte Norden zu frischen Fisch essen und frisch geräucherten Fisch kaufen hier her?

Der Parkplatz ist voll - der Laden auch. Hier zieht man eine Nummer und so wird dir Reihenfolge eingehalten ...
Die Präsentation der Ware ist fantastisch, die nette Bedienung hilft einen gern weiter. Schade,
das wir erst vor kurzem gefrühstückt haben ... So gehen wir weiter.

In Carolinensiel ist der Hafen unser erster Anlaufpunkt.

Dort in der Sonne - ja! - dort hat ein Kaffee geöffnet und liegt etwas Windgeschützt! Da laufen die Beine wie von allein schneller!
In der Sonne ist es herrlich. Leider ist der Windschutz nicht ganz so vollkommen, wie es im ersten Moment aussah,
doch die Sonne lässt sich schon schön genießen!

Nachdem wir uns die Stadt angesehen haben, geht es wieder zurück zu den Mobilen. Immerhin haben wir heute noch einen Plan!
 

Wattwandern
Die Sonne steht schon tief, als wir zurückkommen, deshalb starten wir sofort.

                            

 

 

 

 

 

 

 

Als Watt bezeichnet man Flächen in der Gezeitenzone der Küsten, die bei Niedrigwasser trocken fallen. Dabei kann es sich um Sand-, Misch-,
Schlick- oder Felswatt handeln. Der Begriff Watt entstammt dem altfriesischen Wort wad „seicht, untief“. Sehr ausgedehnte, von Prielen
durchzogene Wattgebiete an Flachküsten bilden zusammen mit unmittelbar angrenzenden Gebieten, wie z.B. Salzwiesen, ein Wattenmeer.
Watt gibt es aber auch in der Uferzone und in Seitenarmen von Flussmündungen. Die Wattflächen fallen durch die Gezeiten innerhalb
von 24 Stunden zweimal trocken und werden auch zweimal wieder überflutet.*


Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. 6°° Uhr klingelt der Wecker, denn heute geht es auf die Insel. Es ist noch dunkel,
doch man erkennt schon den wolkenlosen Himmel. Wieder bläst der Wind sein eisiges Konzert ...

Ebbe und Flut bestimmen die Fahrpläne der Fähren. Wir haben nun einmal den Termin 7°° Uhr und laufen in Harlingersiel aus.

Auf dem Schiff der MS Wangerooge trinken wir lediglich einen Kaffee, denn immer noch sind wir überzeugt
ein leckeres Frühstück zu bekommen, wenn wir auf der Insel sind. Die See ist ruhig und so ziehen wir dahin.
Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten, dann kommen wir auf der Insel an.


Wangerooge (früher und niederdeutsch Wangeroog) ist eine Insel im niedersächsischen Wattenmeer innerhalb des gleichnamigen Nationalparks.
Sie ist die östlichste der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln und mit 7,94 Quadratkilometern Fläche das zweitkleinste bewohnte Eiland dieser Gruppe.
 Wangerooge gehört als einzige der bewohnten ostfriesischen Inseln nicht zur Ostfriesischen Landschaft, sondern ist historisch Teil des friesischen Jeverlandes.
 Zentraler Wirtschaftsfaktor der autofreien Insel ist heute der Tourismus, außerdem ist sie Nordseeheilbad. Die Insel Wangerooge ist eine Einheitsgemeinde im
 Landkreis Friesland in Niedersachsen und hat rund 900 Einwohner.*

Als das Schiff im Hafen festmacht, werden wir sofort auf einen Zug verladen. Es ist die Wangerooger Inselbahn.


Anfangs fehlt die Lok vorn am Zug, doch das änderte sich schnell und die Fahrt beginnt.

Erstaunlicherweise heißt der einzige Ort der Insel, wie die Insel selbst - Wangerooge.
Hier gibt es alles, was man so braucht. Im Moment ist es ein Bahnhof ;o)
Als wir den Bahnhof verlassen stehen wir schon nach wenigen Metern vor dem alten Leuchtturm.
Er steht mitten in der Stadt und ist nicht mehr in Betrieb. Er bleibt auf unserem Weg rechts liegen,
denn wir sind ja immer noch ohne Frühstück unterwegs und suchen jetzt eine Möglichkeit unseren Hunger zu stillen.
Bald jedoch müssen wir feststellen das es nicht so leicht ist ein gemütliches Frühstück zu bekommen.
Die Bäcker in der Hauptstraße - ja - hier kann man an einem Stehtisch seinen Kaffee und auch ein frisches Brötchen vertilgen ...
Das möchten wir jedoch nicht und suchen noch ein bisschen.
Als wir die Insel überquert haben und am Hauptstrand unseren Blick über die Strandpromenade schweifen lassen,
finden wir ein Hotel. "Upstalsboom"

Hier endlich können wir uns an einem überaus üppigen Frühstücksbuffet laben. Mmmhh das ist vielleicht lecker!
Bevor es in die Stadt geht müssen wir natürlich an den Strand ...

... und finden tatsächlich eine Krabbe.
So ziehen wir durch den Ort und sehen in dieses und jenes Geschäft an. Es ist schön hier. Vielleicht trägt auch die Atmosphäre
der Autofreiheit dazu bei. Es fahren eben Fahrradfahrer und Elektrokarren durch den Ort. Das alles passiert geräuschlos und
es ist sehr angenehm! Irgendwann kommen wir an den Strand zurück und spazieren die "große Runde".

zur besseren Veranschaulichung: Inselbahnfahrt   Stadtrundgang    "große Runde"

Am Strand ist es, wie an jedem Strand, richtig interessant, wenn man mit offenen Augen durch den Sand läuft.
Einmal sind es Muscheln, ein anderes Mal sind es die Formen der Dünen



Wir kommen zum (neuen) Leuchtturm und gehen auf der Innenseite der Dünen zum Westturm.
Hier finden wir einige Schullandheime, Jugendherbergen und natürlich viele Ferienwohnungen.
Der Alte Leuchtturm erwies sich wegen seiner geringen Höhe und seines ungünstigen Standorts im Inseldorf als nicht mehr geeignet.
Seit 1969 leitet der neue Turm, der hinter den Dünen im Westen der Insel errichtet wurde, vorbeifahrende Schiffe.
Das Seefeuer in 64 Metern Höhe ist eines der höchsten an Deutschlands Küsten und hat eine Reichweite von 56 Kilometer.
Die Kennung ist das Signal: 0,1 Sekunden Blitz (Rot), 4,9 Sekunden Pause.*

alter Leuchtturm Westturm neuer Leuchtturm

 Vor dem Westturm finden wir ein Kaffee. Es nennt sich Westturm Cafe.
Nach diesem Fußmarsch haben wir etwas besseres erwartet, als eine schlecht geführte Imbissbude mit Selbstbedienung.
Wir sind ein bisschen spät dran - zu spät sogar. Die Fähre haben wir verpasst und stehen wieder am Hafen ...

 

Foto:
Martina Nolte,
Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
Link

Die nächste Fähre wird in zwei Stunden wieder ablegen. So lange wollen wir hier am Hafen nicht bleiben und freuen uns über den Zug,
 der noch fährt. Ganz allein haben wir den Wagon für uns und können so noch einmal die Fahrt in den Ort Wangerooge erleben.
Nun kommen wir wieder zum alten Leuchtturm und können ihn besichtigen. Nach etlichen Stufen kommen wir an einem
Trauzimmer vorbei, sehen einige Ausstellungen und stehen bald auf der Aussichtsplattform.

  

Die Aussicht ist fantastisch - sieh mal selbst:

Wangerooge Nicolaikirche neuer Leucht- & Westturm

  Das war ein anstrengender Tag. Eine ganz schöne Strecke haben wir zu Fuß zurückgelegt und den ganzen Tag in der Sonne verbracht.
Als wir wieder auf der MS Wangerooge sitzen, genießen wir den ausklingenden Tag.


An diesem Abend sind wir ja vielleicht KO ...
Es ist immer wieder anstrengend den ganzen Tag an der Luft zu verbringen!

Wir suchen uns noch ein schönes Restaurant und finden es gleich an der Friedrichschleuse.
Es ist ein bisschen ein "Abschiedsmahl", denn morgen werden Andrea, Roy und Gina abreisen.
Wir haben noch ein paar Tage ...

 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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