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Kerstin & Stefan

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Unser privater Reisebericht 2007

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Insel Poel, Timmendorf


Dieses Wochenende fahren wir auf die Insel Poel.
Hier waren wir noch nie, wollten aber auch die siebtgrößte deutsche Insel
(37km²) kennen lernen.
Wir haben den Campingplatz am Leuchtturm in Timmendorf herausgesucht. Am Freitag nach der Arbeit ging es los
und im Dunkeln kommen wir auf der Insel an.
Auf einer Landstraße erwischt und die Polizei hat ein Foto von uns geschossen :-(

Ein frischer Wind weht und es dauert nicht lang und wir stehen vor dem Campingplatz. Alles dunkel, die Rezeption ist nicht besetzt.
 Links von uns stehen Wohnmobile. Über den Platz versuchen wir dorthin zu kommen, plötzlich merken wir, die Wohnmobile
stehen auf einem Parkplatz neben dem Campingplatz!

Es dauert keine 10 Minuten und wir haben "unseren" Platz auf dem Strandparkplatz Timmendorf gefunden.

Das erste Mal fahren wir auf einen Wohnmobilstellplatz.

(Stand 2007)

Preislich interessant, fehlt es uns dort an nichts. Mehrere Stromsäulen (1 KWh = 0,50 €) auf dem Platz
und eine Wassersäule
(50 ltr. = 1,00 €) stehen zur Verfügung.
Entsorgungsmöglichkeiten gibt es und die Timmendorfer Bäcker freuen sich über einen frühen Besuch!


Wir gehen diesmal auf Nummer "Sicher"! Damit wir unseren Fotoapparat nicht verlieren,
haben wir ihn gar nicht mitgenommen :-) Wir müssen uns mit dem Handy behelfen ...

Der Stellplatz ist nicht nur für Leuchtturmfreunde beeindruckend.
Er liegt schön ruhig und eignet sich bestens für Ausflüge über die Insel. Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß - man kann von
hier aus gut starten, denn es ist nicht weit bis zum Wasser, an dem ein Weg entlang führt, der gut ausgebaut ist.
Im Dunkeln sendet der Leuchtturm sein Licht nicht nur über das Meer, sondern auch über den Stellplatz.

Es sind nur wenige Meter bis zum Timmendorfer Hafen.



Der Timmendorfer Leuchtturm wurde bereits 1871 in Betrieb genommen. Im Jahre 1921 wurde er auf seine heutige Höhe erweitert.*


... der Blick auf den Hafen.


Hier auf der Insel machen wir gleich eine Radtour.


Es geht an der Steilküste vorbei durch den Wald und an Feldrändern entlang. Die Radwege sind gut ausgeschildert
und so kommen wir bald in die Mitte der Insel, nach Kirchdorf. Hier stärken wir uns am Hafen und staunen,
wie gut die Insel selbst zu dieser Jahreszeit noch besucht ist.

8°C und ein kalter Wind weht von der Ostsee und der Wismarbucht über die Insel. Schon am Abend hilft uns genau dieser Wind,
 unseren Drachen am Strand steigen zu lassen.

Der Samstag verabschiedet sich mit einem schönen Abendrot.

Der kühle Wind bleibt und so können wir gut probieren, wie unser Womo auf Kälte reagiert,
welche Dinge wir im Winter beachten müssen. Schon am Abend stellen wir fest:
1. - eine Decke vor die Tür gehangen
mindert enorm die Kälte, die sich in der Treppe vor der Tür ansammelt.
2. - kalte Zugluft am Kühlschrank
verhindert man mit den Abdeckungen an den Entlüftungen draußen.

Am nächsten Morgen erwartet uns ein wunderschöner Tag, der Wind ist vorbei und nur noch ganz wenige Wolken
sind am Himmel zu sehen. Das Wetter passt und nach unserem ausgiebigen Frühstück laufen wir am Strand der Ostsee
entlang von "Timmendorf Strand" nach "Am schwarzen Busch". Immerhin 3,5 Km, die wir auf Schusters Rappen auf
erschwerten Sandstrandwegen hinter uns lassen.



Endlich sehen wir eine Möglichkeit uns zu stärken und steuern die Fischbrötchen-Bude zielsicher an.
Leider sind hier die Brötchen ausgegangen und wir drehen kurzerhand um. Zurück nach Timmendorf,
wieder am Strand entlang entdecken wir allerlei Strandgut. Krabben (von den Vögeln längst geleert) und einen Aal.
Der lebt noch und wir werfen ihn zurück ins Meer. Vielleicht essen wir ihn im nächsten Jahr, jetzt war er erst 10 - 15cm lang.

Zurück in Timmendorf haben wir gegessen und uns dann auf den Weg nach Hause gemacht.

 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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