Erzgebirge   März 2oo8    
       

 


Ein "Dübener Ei - Treffen" auf dem
Waldcampingplatz zu Ostern lockte uns ins Erzgebirge.

Schon im Vorfeld zeichnete sich ab das es, durch Wetterumstände bedingt, kein großes Treffen werden wird. Beim "Dübener Ei" handelt es sich um einen DDR-Wohnwagen, der weder isoliert noch geräumig ist. Der deutsche Wetterdienst warnte vor Unwettern im Erzgebirge und oberhalb 500m liegt Schnee und es ist Kalt.

Auch im Schnee finden wir den fantastischen Platz

und stehen vor keiner leichten Aufgabe:

Mit viel Erfahrung und Mut können wir diese mit festgefahrenem Schnee und Eis versehene Zufahrt des Platzes erklimmen. Natürlich haben wir zu Ostern den Weg mit Sommerreifen gewagt ... Der prinzipientreue Platzwart hilft, wo er kann. So zieht er manchen Camper mit seinem Doge auf den Platz.


Für den Stellplatz haben wir (2 Erw. + 11 + 13 jähr. Kind)
25,-€ / Nacht bezahlt.
Es gibt ein Zentralgebäude mit Sanitären Anlagen, einer großen Küche und einem großen Aufenthaltsraum. Die Dusche gibt nach Einwurf eines Fünfzigcent Stück 19ltr. Wasser frei, der Tisch-Kicker 10 Bälle und der Herd lässt sich für 20 min benutzen. Geschirr spülen und der Aufenthalt im Aufenthaltsraum mit Radio und Fernsehen ist kostenlos, allerdings nerven abgeschlossene Türen und die vielen Schilder überall!


 Den Abend des Anreisetages verbringen wir im nett eingerichteten Aufenthaltsraum des Platzes. Nach alter Campermanier steht der Grill auch im Schnee draußen und wir freuen uns auf Grillfleisch und einen ruhigen Abend.


Der Morgen des Karfreitag überrascht uns mit Neuschnee. Wir frühstücken (wieder im Aufenthaltsraum) leckere Brötchen, die hier auf dem Platz angeboten werden. Nach dem Frühstück, aber noch vor dem geplanten 6 Km Spaziergang findet sich die Zeit für die Osterlieblingsbeschäftigung: der Schneemannbau.

Alles haben wir auf den wenigen Kilometern erlebt! Matschige Wege, einen handfesten Schneesturm, Schneewehen von 50cm und kalten Wind aber auch das Gipfelkreuz, schneebedeckte Landschaft, zugeschneite Bäume und einen fantastischen Blick über das Erzgebirge.
Am Abend gab es, nicht weil wir Katholiken sind, sondern weil es schmeckt, Fisch.
Der Karfreitag (althochdeutsch: kara „Klage, Kummer, Trauer“) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Die gläubigen Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi. Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. Bei den Katholiken ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag, während ihn die Evangelischen Kirchen zu den höchsten Feiertagen zählen. Die Bezeichnung „Guter Freitag“ geht auf Martin Luther zurück. Unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends ist der Karfreitag der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale).*
Es sind Forellen, die von Kerstin vorbereitet und in Folie verpackt, nun auf dem Grill richtig lecker werden. Zwischenzeitlich schenkt der Platzwart Bier aus und schon bald liegen die Fische auf dem Tisch!


Am nächsten Tag nach dem Frühstück spazieren wir über Weißbach nach Dittersdorf. Es ist kalt.

Als wir zum Platz zurückkommen, bleibt uns noch ein Moment zum Ausruhen, dann wird das Lagerfeuer entfacht.

 

   

* Zitat Wikipedia