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Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil in Deutschland

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Unser privater Reisebericht 04/2011

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Insel Rügen


Es ist Karfreitag.

Wie schon vor 2 Jahren ist unser Ziel wieder das Regenbogencamp in Göhren.
In diesem Jahr werden wir uns dort mit der ganzen Familie treffen. Schon auf einem Autobahnparkplatz finden
wir uns und es gibt ein gemeinsames Frühstück ...

... über die Rügenbrücke fahren wir später gemeinsam auf unsere größte deutsche Insel.

Natürlich müssen wir erst einmal an den Strand und die Weite der Ostsee genießen!
Es ist herrlicher Sonnenschein und der Wetterbericht verspricht für die nächsten Tage keine Wetteränderung.

... die Quartiere werden bezogen ...

 ... irgendwann gibt es Abendbrot.


Frühstück gibt es am Samstag vor unserem Womo. Den Tisch rücken wir lieber in die Sonne, der Wind ist sehr frisch, doch die Sonne hat schon ordentlich Kraft und wärmt schön.

Bald schon geht es mit den Fahrrädern nach Sellin.

Die Seebrücke ist ein Anziehungspunkt dieses Ortes holt auch uns in ihren Bann.


... schnell noch ein Gruppenbild ...

Natürlich vergessen wir nicht die leckeren Fischbrötchen zu essen und schlendern durch die Stadt. Für den Rückweg
wählen wir den Radweg am Selliner See entlang.

So kommen wir nach Moritzdorf.
MORITZDORF - Kay-Uwe Strandmann ist blond, braungebrannt und hat einen Bizeps wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Tagen.
"Andere stemmen im Fitnesscenter Gewichte, ich stemme Fahrräder", sagt der 34-Jährige und wuchtet mit geübtem Griff ein Mountainbike
vom Steg in seinen breiten Holzkahn. Strandmann ist der letzte Fährmann, der auf der Insel Rügen eine Ruderfähre betreibt.
50 Cent kostet die Überfahrt pro Nase, ein Rad wird mit einem Euro berechnet, ein Kinderwagen ebenfalls.
Für diesen Obolus rudert Kay-Uwe vor allem Touristen über die knapp 50 Meter breite Baaber Bek bei Moritzdorf.

(*
http://www.ksta.de/html/artikel/1238088513610.shtml)


Ostern.

Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen:
Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus.
Viele Osterbräuche sind außerchristlicher („heidnischer“) Herkunft.*

Wir konnten den nahe liegenden Wald nutzen, um Osternester zu finden - und - siehe da ...

Klar musste erst einmal ein mittelgroßer Teil der gefundenen Dinge verkostet werden ...
... bevor es an den Strand ging.

Es weht weiterhin ein frischer Wind und an baden ist bei Wassertemperaturen um 7°C nicht zu denken.
Gleich am Ausgang des Campingplatzes startet der "Rasende Roland".

Die Rügensche Kleinbahn (auch Rasender Roland genannt) ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 mm auf der Insel Rügen
in Mecklenburg-Vorpommern. Die dampfbetriebene Schmalspurbahn ist eine Hauptattraktion der Insel und verbindet Putbus über Binz, Sellin
und Baabe mit Göhren. Seit dem Jahr 2008 erbringt die Tochtergesellschaft Rügensche Bäderbahn (RüBB) der Eisenbahn-Bau- und
Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn (PRESS) aus Jöhstadt die Verkehrsleistungen.*


RüKB-Lok 53 Mh, gebaut bei Vulcan, Stettin 1925

Auf unserem Weg in den Ort können wir die kostenlose Fahrt mit der "Göhrener Bäderbahn" erleben.

Nach der "Flaniermeile" geht's ab in einem Fischrestaurant ...

... so gestärkt können wir am Osterfeuer stehen und auf die Ostsee sehen.


Heute planen wir einen Spaziergang - es geht zu Fuß nach Sellin.
Der Wind kommt über die Ostsee und ist kalt. Mit dem guten Gefühl, Seeluft ist gut für uns, starten wir.



... schon bald gibt es ein Eis auf dem weiten Weg ...



... dann erreichen wir die Seebrücke in Sellin ...

Am Nachmittag, wir kommen gerade aus Sellin von unserem anstrengenden Spaziergang zurück,
sind Sabine, Willi mit Max (ihrem Hund) angekommen.



Eltern und Schwiegereltern werden verabschiedet und Abendbrot gibt es zusammen im Vorzelt.


"Sonnenaufgang" oder "Der Morgen in Göhren"

Tagesaufnahmen Göhren

Dieser Tag war ein Urlaubstag ohne weitere Fotos.


Mittwoch, der 27.04.

Mit dem Rad soll es heute nach Thiessow gehen.
Die Gemeinde Thiessow liegt auf dem Mönchgut am südöstlichen Zipfel der Insel Rügen im Biosphärenreservat Südost-Rügen.
Sie befindet sich auf den hakenförmig um den Zicker See angeordneten Halbinseln Klein Zicker und Südperd und ist von drei Seiten vom
Greifswalder Bodden umgeben. Erwähnenswert ist der 38 Meter hohe Lotsenberg auf der Halbinsel Klein Zicker. Der südlichste Punkt
der Gemeinde ist der Endhaken. Zirka neun Kilometer nördlich liegt Göhren und 37 Kilometer nordwestlich Bergen.

Die Radwege sind gleich neben der Ostsee gut ausgebaut und es macht Freude hier zu fahren oder zu rasten.

In Thiessow finden wir den alten Lotsenturm. Für einen Euro kommt man bis hoch!

Im Jahre 1854 erbaute die preußische Regierung
in Thiessow für Stralsund eine Lotsenwache.
Im Jahr 1909 wurde der Lotsenturm in Betrieb genommen, er verfiel jedoch bis 1977.
In den Jahren von 1952 bis 1955 war es dem Kreis Putbus zugehörig.
Die Gemeinde gehörte danach bis 1994 zum
Kreis Rügen im Bezirk Rostock
und wurde im Jahr 1990 Teil des Landes
Mecklenburg-Vorpommern.
Ende der 1990er Jahre erfolgte der Wiederaufbau
nach dem historischen Vorbild.

Im April 2003 wurde der neu erbaute Lotsenturm
dann der Öffentlichkeit übergeben.*

Mit den Rädern geht es zurück. Der Wind bläst immer noch sehr stark und kalt über die Ostsee.

Am Abend planen wir einen Kino-Besuch. Der Clou: es ist das Original DDR Zeltplatzkino - die Blechdose.


Was - schon der letzte Tag? Na dann wollen wir doch mit dem Rad noch einmal nach Sellin und dort
durch die Innenstadt schlendern, Fischbrötchen essen und den Tag genießen ...

 

Fazit: Es war schön, wir wären gern länger geblieben.

 

 


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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