Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil in Deutschland

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Unser privater Reisebericht 2009

 

 
 

Insel Sylt, Rantum


Am 17. Oktober 2oo9 war es endlich so weit. Lange im Vorfeld haben wir den Campingplatz Rantum gebucht und nun sind
wir endlich unterwegs.
Auf die Insel geht es nur mit der Fähre oder mit dem Zug. Da zu einer Buchung auf einem Campingplatz auch die Zugüberfahrt
 preisgünstiger angeboten wird, haben wir die Unterlagen zugesendet bekommen und halten sie bereit. Die erste Nacht verbringen
wir in Niebüll. Auf diesem Platz standen wir schon im Sommer, als wir auf dem Weg nach Schweden waren.
Nun stehen wir wieder hier, allerdings ist es morgens so kalt, dass der Rasen mit Reif bedeckt ist ...


Nach dem Frühstück ist es soweit, die Überfahrt kann beginnen.
Wir fahren zum Terminal und nach kurzer Einweisung durch nettes Personal auf den Zug.

Mit dem Wohnmobil nutzen wir die letzten Anhänger des Zuges.
Leider stehen Camper, Womo, LKW und Lieferwagen während der Überfahrt entgegengesetzt der Fahrtrichtung.

Der elf Kilometer lange Hindenburgdamm verbindet die nordfriesische Insel Sylt mit dem Festland von Schleswig-Holstein. Er wurde am 1. Juni 1927
nach einer Bauzeit von vier Jahren eröffnet und dient ausschließlich dem Eisenbahnverkehr. Er ist Teil der Marschbahn von Hamburg nach Westerland.
Ursprünglich eingleisig erbaut, später mit einer Ausweiche versehen, ist er heute durchgehend zweigleisig.*

Die Überfahrt dauert etwa 50 min. Wir hatten bei der Überquerung des Hindenburgdammes Ebbe.

In Westerland angekommen geht es runter vom Zug und wir können den Campingplatz ansteuern.

- wir sind auf der Insel -
Sylt (dänisch: Sild, friesisch: Söl) ist die größte nordfriesische Insel. Sie erstreckt sich in Nord-Südrichtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins.
Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre touristisch bedeutenden Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt sowie für den
knapp 40 Kilometer langen Weststrand. In den Medien ist sie vor allem aufgrund ihrer exponierten Lage in der Nordsee und der kontinuierlichen
Landverluste bei Sturmfluten präsent. Seit 1927 ist Sylt über den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden.*

Auf dem Platz läuft alles ohne Probleme ab, wir können uns einen Platz aussuchen. Auf dem Platz gibt es ein neues
Servicehaus. Wir dürfen unter den Ersten sein, die es benutzen. Sonst befindet sich auf dem Platz,
bis auf ein paar Gäste, alles in Aufbruchsstimmung.


Uns ist die Abreisewelle egal, wir möchten erst einmal einen Tee trinken und ankommen ...

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Schon bald sind wir unterwegs zum Strand. Der Platz liegt unmittelbar hinter der Düne, so überqueren wir die Straße,
und kommen über den Dünenübergang an die Nordsee.

Wir sind fast allein an diesem tollen Strand! Es ist fantastisch! Sofort spazieren wir ein Stück durch den feinen Sand und
genießen es hier zu sein. Selbst der Kurkartenkontrolleur, der uns schon nach 20 min überprüft,
kann das Bild nicht trüben. Wir fühlen uns wohl!

An einer Strandsauna vorbei kommen wir an den Strandaufgang von / nach Rantum.
Rantum (friesisch: Raantem) ist ein Ortsteil der Gemeinde Sylt auf der Insel Sylt, südlich von Westerland im Kreis Nordfriesland*.
Diesen nutzen wir und können schon einmal einen Blick in den Ort werfen.

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Als wir zum Womo kommen, haben sich ein paar Wolken über der Insel zusammengezogen.
Bei uns gibt es jetzt gibt es Abendbrot. - Raclette -

Das oder die Raclette (von französisch racler, „schaben, kratzen“) ist – neben dem Käsefondue – eines der Schweizer Nationalgerichte,
die aus geschmolzenem Käse zubereitet werden. Auch der zur Zubereitung verwendete Käse wird oft (der) Raclette genannt.*

Morgen planen wir eine Fahrradtour zum Süden der Insel.


Am nächsten Morgen sitzen wir schon bald auf unseren Rädern und fahren auf dem Radweg entlang der Straße nach Süden.
Schon nach einiger Zeit erreichen wir die Sansibar.

Heute ist es aber windig ... und ... natürlich - Radfahrer kennen das - wir haben Gegenwind!
Die Nordseewellen werden Wogen, der Radweg wird immer länger, Bäume, die den Wind abhalten
stehen hier nicht. Dennoch erreichen wir Hörnum.

Hörnum (Sylt) (friesisch: Hörnem, dänisch: Hørnum) in Schleswig-Holstein ist eine im Kreis Nordfriesland gelegene Gemeinde. Sie liegt an der Spitze des
südlichen Nehrungshakens der Insel Sylt. Die Gemeinde Hörnum gehört dem Amt Landschaft Sylt an. Die Chronik von Hörnum geht mit zahlreichen
Sagen einher. So ist immer wieder die Rede von Hexen, die auf Dünen tanzten, aber auch von Geistern ehemaliger Schiffbrüchiger, die von
 See- und Strandräubern erschlagen worden waren, allen voran der so genannte Dikjendälmann.*

In Hörnum angekommen, sehen wir uns den Ort an und finden natürlich auch den Leuchtturm!

Der Leuchtturm Hörnum ist ein Leuchtturm auf einer 16 Meter hohen Düne bei Hörnum im Süden der Insel Sylt. Der rote Turm trägt ein weißes
Band und zwei Galerien.*

  • Der Leuchtturm Hörnum ist mit den fast baugleichen Leuchttürmen Westerheversand und Pellworm Teil einer "Serienproduktion" der ehemaligen Isselburger Hütte in Isselburg im westlichen Münsterland. Die Türme wurden aus verschraubten Gusseisenplatten, so genannten Tübbings, errichtet.
  • Von 1914 bis 1933 war in einem Zimmer des Leuchtturmes etwa in Höhe des weißen Ringes Deutschlands kleinste Schule mit zwei bis fünf Schülern beheimatet.
  • Der Leuchtturm kann besichtigt werden und es besteht die Möglichkeit, dort den Bund fürs Leben einzugehen.
  • 2007 erschien in Deutschland eine Sonderbriefmarke aus der Serie "Leuchttürme", auf der der Leuchtturm Hörnum abgebildet ist.*

Auf der Südspitze der Insel führen die Wege - wie soll es anders sein - zu drei Viertel ans Wasser.

Natürlich kamen wir ans Wasser. Der Wind hatte noch nicht nachgelassen.
Betontetrapoden am Strand von Hörnum sollen dem Küstenschutz dienen. Als Tetrapode (griechisch τετρα, tetra = vier, ποδές, podes = Füße) wird
ein Küstenschutzbauwerk aus Beton bezeichnet. Die „Arme“ der etwa sechs Tonnen schweren Bauwerke sind auf die Ecken eines imaginären
Tetraeders ausgerichtet. Tetrapoden werden an der Küstenlinie, an Dämmen oder Hafenmolen aneinander gereiht oder in mehreren Reihen
aufeinander geschichtet. Sie dienen primär als Wellenbrecher und sollen die Kraft der Wasserwellen, die gegen das Ufer schlagen, mindern.*

 In einem der zahlreichen Strandrestaurants haben wir uns für den Rückweg gestärkt. Wir verlassen Hörnum mit dem
Rad und fahren durch die Insellandschaft ca. 20 Km zurück nach Rantum, zu unserem Platz.


                                                                                                                            ... bei einer kleinen Trinkpause kommt ein Bus vorbei ...

Ein anstrengender, aber sehr schöner Tag neigt sich dem Ende.

Morgen fahren wir mit dem Rad nach Westerland.

 

 

 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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