Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Frankreich

Startseite          über uns          Fahrzeuge          Reiseberichte          Dies und Das          Kontakt          Gästebuch
 
 

Unser privater Reisebericht 2007

Navigation: 1  2  3  4  5  6  7

 
 

Frankreich

Novillars - Le Monet - Millau

1 Novillars     2 Frühstück     3 Impressionen     4 Le Montet     5 Millau


Es ist unser erster Urlaub mit unserem neuen Reisemobil. Auch unser erster Urlaub mit einem Reisemobil überhaupt!
Bisher waren wir mit Wohnwagen unterwegs oder haben nur im T4 Caravelle übernachtet.
Unsere Urlaube waren bisher immer Camping bezogen und nun endlich nennen wir das richtige Fahrzeug unser Eigen.

Unsere erste Tour kann beginnen!

Natürlich starten wir in Brandenburg an der Havel, unserem Heimathafen.
Wir sind zu viert unterwegs - also wir sind eine echte
Patchwork-Familie.

Kerstin, 41 Stefan, 41 Adrian, 16 Matthias, 13
Grundschullehrerin Kfz - Mechaniker Schüler - Gymnasium Schüler - Gymnasium

2 Ziele haben wir für diese Reise ausgewählt: Gibraltar und den südwestlichsten Punkt Europas in Portugal.
Nun starten wir also zu unserer ersten Reise und fahren durch Deutschland an die französische Grenze.


... und wir werden empfangen!!! Feuerwerk soweit das Auge reicht! Das ist vielleicht nett, denken wir noch,
als uns einfällt, dass die Franzosen ihren Nationalfeiertag begehen.
(der 14. Juli ist der französische Nationalfeiertag und erinnert an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789*)
Wir aber fahren in der Dunkelheit an bestimmt sehr beeindruckenden Landschaften vorbei.
Bei Roppe, einem Dorf an der Landstraße
N83 sind wir zu schnell und werden sofort geblitzt.
Hier in Frankreich ist blitzen wirklich blitzen! Vermutlich erledigen 7ooW Lampen die Beleuchtung
des Verkehrssünders.
Glücklicherweise kam NIE ein Bußgeldbescheid!!!
Bis 3³°Uhr fahren wir noch in Frankreich hinein, halten das aber nur durch mehrere Fahrerwechsel aus.
So kommen wir bis Novillars und der große Parkplatz des
Place du 11 Novembre
(
Waffenstillstand von Rethondes zur Beendigung des ersten Weltkrieges*)
reicht uns, um bis 7°°Uhr zu schlafen. Heute wissen wir - es ist
verboten!


Gleich nach dem Aufwachen fahren wir tanken (67 ltr.) und frühstücken
gegen 8³°Uhr auf einem Parkplatz an der Landstraße.

Nach dem Aufstehen starten wir gleich, um später auf einem Parkplatz an der Landstraße zu frühstücken.
Parkplätze gibt es an Landstraßen sehr viele. Sie sind für 2 - 3 Pkws gedacht und mit Papierkörben ausgestattet.

Nach dem Frühstück - landestypisch mit Baguette - fahren wir auf der gut ausgebauten Landstraße N83 weiter.



Womo - Camper aus Brieskow-Finkenheerd haben uns hier weitergeholfen.

Diese Figuren stehen für die Unfall - Toten an diesen Stellen.



Diese Schutzpoller sind aus Kunststoff, sehen aber sehr nach Beton aus und machen einfach
ANGST!



Die Gestaltung der vielen Kreisverkehre fällt uns sofort auf.
Hier scheint es Wettbewerbe zu geben, wer den Schönsten hat.

Le Montet

Wir fahren nach Navi, Software von Tom Tom, Mautstrecken wollen wir nicht befahren
und das Navi leitet uns fantastisch um diese kostenintensiven Wegabschnitte.

  _mit Maut_ _ohne Maut_
Kosten Ø € 88,00 00,00
Fahrzeit ca 9 h ca. 11,5 h
Km 945 1038

Morgens ist es bewölkt, doch nach und nach kommt die Sonne heraus und erinnert uns an den Sommer.
Es ist ein schönes Reisewetter und je weiter wir zum Mittelmeer kommen, um so weniger Wolken haben wir.

Bei Millau fahren wir von der Autobahn, um eine Mautstelle zu umgehen. Wer die Autobahn A75/E11
aus Richtung Clermont Ferrand an der Abfahrt Nr. 45 und die gleiche Autobahn aus Richtung Montpellier
an der Abfahrt Nr. 47 verlässt, um auf der Landstraße
N9 zu der jeweils anderen Auffahrt zu gelangen,
spart nicht nur die Maut. Er wird die höchste
(270m) und längste (2460m) Schrägseilbrücke der Welt ansehen können,

während er durch das Tal der Tarn fährt. Hier wird gleichzeitig ein Höhenunterschied von ca.700 - 800 m überwunden.
Viele kleine Parkplätze laden zum Verweilen ein, sind aber nicht vorher gekennzeichnet.

Es sind beeindruckende Aussichten, die sich uns entlang der Strecke bieten. Die Natur bietet berauschende Extreme.
Gerade noch auf dem Berg mit herrlichem Blick auf einen Fluss in der Tiefe, kehrt sich die Ansicht nach nur 7 Km
komplett um und die Berge erscheinen wie Riesen, verdecken die Sonne und lassen uns mit dem Gefühl
allein ganz klein zu sein. So sind wir bis 22²°Uhr unterwegs und passieren die Grenze nach Spanien.

Frankreich haben wir komplett ohne Mautgebühren durchquert. Die Beschaffenheit der Straßen ist mit
denen in Deutschland zu vergleichen. Problematisch empfanden wir das Tanken. Nachts sind viele
Tankstellen beleuchtet und die Werbung lädt zu einem Besuch ein, doch keiner der installierten
Tankautomaten akzeptierte unsere deutschen Karten.
(am Tag, mit Personal gab es nie Probleme, hier reicht die normale Maestro Card)


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

Seitenanfang                      zum nächsten Tag