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Kerstin & Stefan

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Frankreich

allgemeine Informationen

Stand 2010
Alle Informationen sind aus dem Internet zusammengetragen.


Verkehrsregel:
Wir beschränken uns hier auf französische Abweichungen der deutschen Verkehrsregelung.
I.d.R. hat rechts vor links Vorfahrt, wenn nicht durch ein Verkehrsschild anders angeordnet.
Merke: In Frankreich gibt es weniger Verkehrsschilder und sehr viel mehr Rechts-vor-Links-Vorfahrten als in Deutschland!
Bei Zweifel und Unklarheit schauen sie immer erst nach rechts und bremsen ab! Auch wenn Sie auf einer vermeintlich
“großen” und wichtigen Straße fahren, und das Gässchen rechts von Ihnen ist klein und mickrig!
Aber: In den jetzt überall in Frankreich zu findenden Kreisverkehr-Anlagen gilt diese Vorfahrtsregel nicht:
hier hat das im Kreis befindliche Fahrzeug Vorfahrt; die von rechts kommenden Fahrzeuge müssen
warten und sich einfädeln!
An Ampeln besteht von Rot auf Grün keine Gelbphase!
Vor Ampeln keine dicke weiße Haltelinie; man fährt nach “Augen-Einschätzung” bis zur Ampel vor!
An gelb markierten Straßenrändern ist absolutes Halteverbot!
An blauen Markierungen darf nur mit Parkscheibe oder Sonderausweis (z.B. für Behinderte) geparkt werden.
Wenn Sie wegen Falschparkens in den “Pfandstall” abgeschleppt wurden,
warten sie nicht zu lange mit der Einlösung Ihres Wagens: Sehr hohe Tages- und Standgebühren!

Geschwindigkeiten:
Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Frankreich eine gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung,
die stark kontrolliert und bei Übertretung teuer geahndet wird;
hohe Geldstrafen, Beschlagnahmung des Fahrzeuges und sogar Inhaftierung scheinen französischen Verkehrspolizisten
die einzige Möglichkeit zu bieten, das katastrophale Verkehrsverhalten und die fatale Fahrweise auf Frankreichs Straßen
einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Auf Autobahnen gelten 130, auf vierspurigen Landstraßen mit getrenntem Mittelstreifen 110,
auf Landstraßen 90, innerhalb geschlossener Ortschaften 50 Km/h.
Bei Regen und nasser Fahrbahn verringern sich diese Begrenzungen um jeweils 10 Km/h außerorts
und um 20 Km/h auf Autobahnen. Mopeds dürfen nur 45 Km/h fahren und sind auf Autobahnen und
vierspurigen Landstraßen mit getrenntem Mittelstreifen nicht zugelassen.
Es besteht sowohl in Ortschaften wie auch auf Landstraßen und Autobahnen Gurtanlegepflicht.
Promillegrenze: 0,5! Alkoholsünder wandern teilweise mit Handschellen gleich in Untersuchungshaft!

Handy-Benutzung während der Fahrt ohne Freisprechanlage verboten!
Die Polizei betrachtet es sogar als Handy-Benutzung, wenn das Handy (In Frankreich: “portable”)
greifbar auf dem Nebensitz liegt oder zum Aufladen im Zigarettenanzünder steckt.
Trotz der hohen Strafen bis zu 500 Euro ist die Handy-Benutzung während der Fahrt ein recht verbreiteter Volkssport.

Verkehrsverhalten:
Es ist in Frankreich, besonders im Großraum Paris und in Südfrankreich nicht nur fatal, sondern vereinzelt katastrophal,
teilweise unverantwortlich zu nennen! Hohe Unfallstatistik! Es gehört zur täglichen Beobachtung, dass Ampeln bei
rot überfahren werden, durchgehende Mittellinien und Kurven werden oft genug geschnitten, Vorfahrten werden
erzwungen, und trotz Polizeikontrollen und hohen Strafen – bis zur Inhaftierung - wird die Geschwindigkeit überschritten,
unverantwortlich überholt oder mit einer freien Hand telefoniert. Als Kavaliersdelikt wird auch angesehen,
ohne Führerschein oder ohne Haftpflichtversicherung zu fahren!
Wer sich gegen Verkehrsrowdys beschwert, bekommt von denen obendrein noch den Stinkefinger zu sehen!
Es ist, als wollten einige wenige unverantwortliche, aggressive und gefährliche VerkehrsteilnehmerInnen die Nonchalance,
 Freundlichkeit und Höflichkeit von über 95 Prozent der Bevölkerung zunichte machen.


Einige Grundregeln: Fahren Sie immer defensiv! Achten Sie besonders im Kreisverkehr auf Fahrzeuge neben
und hinter Ihnen! Wenn Sie sich einer Ampel bei Gelb nähern, bremsen Sie langsam und mehrmals ab,
machen den Bremsvorgang rechtzeitig bemerkbar, notfalls mit einer Hand aus dem Seitenfenster!
Auf der Autobahn relativ wenige Unfälle, dafür viel mehr auf den Land- und Nebenstraßen und auf schmalen,
kurvenreichen Bergstraßen. Bleiben sie konsequent rechts und unter der Höchstgeschwindigkeit,
lassen Sie sich nicht provozieren, auch wenn hinter Ihnen die Lichthupe aggressiv blinkt!
Am Wochenende und nach Disko-Schließung, sowie an Werktagen zu Stoß-Zeiten des Berufsverkehrs,
ist es besonders schlimm!


Küche: Die Normandie im Nordwesten ist eine Region der Milchwirtschaft und der Apfelplantagen.
Die Verwendung von Kalbfleisch, dicken Rahmsaucen, die reichliche Verwendung von Butter und das Getränk
Calvados sind hier typisch. Als Dessert gibt es oft flache Apfelkuchen und kräftigen Käse aus der Region wie
Camembert, Livarot oder Pont-l’Évêque.

In der benachbarten Bretagne ist die Landschaft karger und kräftige Meereswinde versalzen die Weiden,
so dass es hier in den Départements Manche und Ille-et-Vilaine Salzwiesen gibt, auf denen Lämmer
gezüchtet werden, deren Fleisch einen typischen mit pré-salé bezeichneten Salzgeschmack hat.
Meeresfrüchte, vor allem Belon-Austern, diverse Krebssorten (tourteau, araignée de mer, crabes)
und Hummer sind Spezialitäten der Bretagne, außerdem Crêpes.
Von den Gemüsen genießen die bretonischen Artischocken einen besonderen Ruf.

Weiter südlich liegt das Périgord, die Gegend der Gänse und der Trüffel. Foie gras (Enten- oder Gänsestopfleber)
und „confit d'oie“ (in ihrem eigenen Fett gegarte und so konservierte Gänseteile) werden hier erzeugt.

Im Süden Frankreichs gibt es eine mediterrane Küche, aber im Binnenland wird eher deftig gekocht.
So ist eine der Spezialitäten des Languedoc das Cassoulet, ein kräftiger Eintopf aus weißen Bohnen,
Kräutern, Speck und Fleisch.

Die Küche der Provence kennzeichnet der Einsatz vieler aromatischer Kräuter, Tomaten, Gemüsepaprika,
Auberginen und die großzügige Verwendung von Knoblauch und Olivenöl. Die berühmte Bouillabaisse,
ein Fischeintopf aus Marseille, basiert vermutlich auf einem griechischen Rezept
(Marseille wurde von Griechen gegründet)
und wird mit Rouille, einer scharfen rötlichen Knoblauchmayonnaise, gegessen.

In der Region in und um Lyon wird vor allem Huhn zubereitet,
das vorzugsweise aus der nahe gelegenen Bresse stammt, und Schweinefleisch.

Weiter nördlich liegt die Bourgogne, die Heimat bekannter Weiß- und Rotweine.
Charolais-Rinder und Bresse-Hühner stammen von hier. Auf den Speisekarten finden sich neben
Weinbergschnecken viele Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte, meistens mit Weinsaucen.

Aus Paris kommt die Zwiebelsuppe.

Im Elsass schließlich werden deftige Spezialitäten gekocht:
Sauerkraut, Baeckeoffe (ein kräftiger Schmoreintopf mit Kartoffeln und Fleisch), Flammkuchen sowie flambierte Obsttartes.

Auch in Frankreich gibt es berühmte Eintopfgerichte wie Pot-au-feu, Coq au vin, Poule au pot oder Cassoulet,
aber das sind Gerichte der ländlichen Küche. In der Haute Cuisine ist ein mehrgängiges Menü obligatorisch,
im einfachsten Fall bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert, wozu Wein und Wasser getrunken werden
und im Norden auch Bier. Beilagen im deutschen Sinn gibt es nicht, Kartoffeln werden als Gemüse betrachtet,
aber ein Brotkorb steht immer auf dem Tisch.

Crème brûlée In einem Bistro oder einem der inzwischen selten gewordenen "Bouillons",
das heißt den preisgünstigen Restaurants, in denen die Büroangestellten ihre Mahlzeiten einzunehmen pflegen,
kann man zur Mittagszeit ein Dreigangmenü erwarten, das etwa aus lauwarmem Lauch mit Sauce Vinaigrette,
einem Onglet à l'échalote - einem kurz gebratenen Steak mit Schalotten und Rotweinsauce - und letztendlich einer
Crème au caramel oder auch nur einem Kaffee besteht.
Üblicherweise hat man für das Tagesmenü bei jedem Gang die Auswahl zwischen zwei bis drei Gerichten.
In großen Restaurants wird à la carte gegessen.


 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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