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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan


mit dem Wohnmobil nach Italien

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Unser privater Reisebericht 2018

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Italien / Gardasee

Brandenburg - Stellplatz am Ammersee - Österreich -
Gardasee - Campingplatz Bella Italia


Zu Ostern an den Gardasee - das war die Idee.
Besser ist es, wenn man diese Idee am Ende des vorherigen Jahres hat, denn zum Buchen auf dem Campingplatz
kann man sich gar nicht früh genug anmelden. Wir nutzen gern die Feiertage, kirchlichen Glauben haben wir nicht.
Ostern (lateinisch pascha, auch Festum paschale, von hebräisch pessach) ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi.
Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten
Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.*

Donnerstag, 29.03.2018

Ganz früh schon hole ich das Mobil aus der Garage, denn wir planen 8°°Uhr abzufahren. Gestern habe ich den
Smart auf den Anhänger gestellt, denn wir werden ihn mitnehmen. (als Test für die Sommerurlaubsreise nach Kroatien)

Schon im November 2017 haben wir die Plätze gebucht, nun geht die Fahrt los. Es ist Donnerstag und wie immer
liebe Leser, beginnen wir unseren kurzen Urlaub mit einem Abschiedsfrühstück bei meinen Eltern vor der Abfahrt.

Im Grunde ist es eine sehr langweilige Fahrt. Wir verlassen recht pünktlich Brandenburg und steuern die A9 an,
auf der wir dann bis München bleiben. Das Wetter ist gar nicht schlecht. Es regnet nicht und das ist auch gut so,
denn das Mobil ist frisch gewaschen. Es ist auch die erste Reise ohne Hubbett - das habe ich ausgebaut. KLICK

Bald nach dem Start müssen die Gurte des Anhängers noch einmal geprüft werden, deshalb halten wir.

   

Der Anhänger erlaubt uns zudem nur eine Geschwindigkeit von 80 Km/h auf der Autobahn. Nun sind wir also
mit den LKWs unterwegs und dadurch zieht sich die Strecke ganz schön.

 ... hin und wieder machen wir eine Pause, sonst geht es immer Richtung Süden - nur wärmer wird es noch nicht.

   

Es läuft gut mit dem Anhänger, der Benz läuft gut und schlürft sich mit dem Anhänger und 92 Km/h 12,9 ltr
Diesel auf 100 Km weg, fällt an Bergen manchmal etwas ab aber wir sind zufrieden - es läuft!

Gegen 16°°Uhr erreichen wir den Großraum München und stellen uns ein bisschen in den zähfließenden
Verkehr und kommen am Stellplatz in Dießen am Ammersee an.
Der Ammersee ist nach dem Chiemsee und dem Starnberger See der drittgrößte See in Bayern (unter den Seen, die ausschließlich
in Bayern liegen) und der am weitesten nach Norden reichende Voralpensee.*

 

Nun warten wir noch auf Tini und Niko, sie haben sich auch den Anhänger angehangen, ihren Smartie
darauf gestellt und ab morgen sind wir gemeinsam unterwegs. Bald kommen sie an und wir machen noch
einen kleinen Spaziergang, bis wir merken das wir KO sind.

Es wird ein sehr kurzer Abend ...

Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 621 Kilometer, Fahrzeit ca. 8 Stunden


Freitag, 30.03.2018 / Karfreitag

... und eine kurze Nacht, denn schon 5°°Uhr ist die Abfahrt geplant. Alles klappt und es ist kurz vor
fünf Uhr als wir die Motoren starten und nach Italien aufbrechen. In der Nacht hatten wir -1°C und
keiner von uns kann sich vorstellen, was wir heute für Wetterkapriolen erleben werden ...

   

Auf den leeren Straßen kommen wir gut voran. Es ist kaum Verkehr und die Zusatzfernscheinwerfer machen
ihre Sache gut! Es schein fast so, als läge auf den Feldern neben der Straße Schnee, doch richtig erkennen kann
man es noch nicht. Langsam wird es heller und mittlerweile fahren wir schon durch Österreich und müssen ganz
dringend unsere Treibstofftanks füllen, denn allein schon der Preisunterschied des Diesel beträgt 0,60€/ltr.

   

Als wir den Brenner bei widrigsten Wetterumständen passiert haben, halten wir auf dem nächsten Parkplatz
um zu frühstücken. Dann geht es weiter durch verschneite Landschaften.

   

Noch bevor wir zur italienischen Mautstation kommen ändert sich das Wetter. Gründlich!

   

Wir ziehen am Automaten ein Ticket und die Reise auf der italienischen Autobahn beginnt. Wir sind auf der A22.
Die Autobahn A22 (italienisch: Autostrada A22), auch Brennerautobahn (ital. Autostrada del Brennero) genannt, ist eine italienische Autobahn
und führt vom Brennerpass an der italienisch-österreichischen Grenze durch das Eisack- und das Etschtal durch Südtirol und das Trentino
nach Verona und weiter bis Modena, wo sie in die A1 mündet. Insgesamt 314 Kilometer lang, setzt sie die österreichische Brenner Autobahn
A13 fort und bildet so die wichtigste alpenüberschreitende Verkehrsachse zwischen Deutschland und Italien.*

In der Höhe von Bardolino verlassen wir nach ca. 200 Km die mautpflichtige Autobahn (21,40€) und fahren nun
auf der mautfreien SR450 nach Peschiera del Garda. Hier haben wir auf dem Campingplatz Bella Italia schon im
November Plätze für Ostern gebucht. Wir kommen gut an und finden den Platz, Die Anmeldung am CP ist voll.

   

Hmmm - wie soll ich es denn schreiben - wir sind einen Tag zu früh :-) Jetzt stehen wir an der Rezeption und es
gibt keine Möglichkeit auf den Platz zu kommen. Er wäre voll behaupten die Angestellten ...
Bei Ulla und Wolfgang - die Beiden sind schon gestern angereist - sind allerdings noch Plätze frei! Wir versuchen
es dem CP Personal klar zu machen, doch leider bleiben wir mit diesem Versuch erfolglos. Morgen können wir
wiederkommen, heute ist alles voll ... Wir fahren zu einem nahe gelegenen Stellplatz.  Area Camping Frassino

Es ist nicht leicht für 2 Mobile mit Anhänger einen Stellplatz zu finden. Hier werden wir aufgenommen und sind
sehr erleichtert. Nun laden wir die Smarties ab und besuchen sofort erst einmal Ulla und Wolfgang.

Wir trinken zusammen Kaffee, sehen uns die Plätze an - die bis morgen frei bleiben werden - und machen einen
Spaziergang zum Gardasee. Es schön warm - richtiges Frühlingswetter ist hier in Italien schon!

   

Bald kommen wir zum Restaurant auf dem Platz. Nun freuen wir uns, das es Mittagszeit ist und zudem freuen
wir uns schon seit einiger Zeit auf Pizza und Pasta. Auf der Terrasse ist die wunderbare warme Luft, Vögel
zwitschern, der Blick zum See, ein Kaffee, fantastisch-leckeres Essen - kurz - Italien, wir sind da!

   

Am späten Nachmittag geht es zurück zu unserem Stellplatz. Dort erwarten sie uns schon, denn nun werden wir
umgeparkt. Der Platz - morgen ist Ostern - ist komplett gefüllt. Wir kommen in eine Ecke und nehmen nun nicht
mehr so viel Platz weg. Das wird heute kein langer Abend. Abendbrot und ein noch ein bisschen fernsehen ...
 

Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

Maut:  A-28,-€,  I-21,40€

ca. 380 Kilometer, Fahrzeit ca. 5 Stunden


Samstag, 31.03.2018

Obwohl der Stellplatz direkt an der Autobahn liegt war es ruhig und wir konnten sehr gut schlafen. Auf diesem
Platz kann man durchaus auch eine Woche stehen bleiben. Etwas außerhalb liegt er, doch uns hat es gut hier gefallen.
Passende Rezession bei Googlemaps: Ruhige Lage trotz Autobahn, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe (Supermarkt ca.400m),
Gardasee ca. 1600m, am Wochenende stärker frequentiert, schönes Sanitärhaus, Duschen und Toilettenkombi. Pizzeria, Osteria in
der Nähe, Parkscheinautomat, Hundeauslaufmöglichkeiten hinterhalb des Geländes, 90 Stellplätze

Gerade bereiten wir das Frühstück vor, da ruft Wolfgang an. Die ersten neuen Gäste fahren auf den Campingplatz.
Nun müssen wir uns aber beeilen und ganz schnell los! Alles klappt gut, wir kommen an die Rezeption und sind heut
in die Liste eingetragen und dürfen sofort auf den Platz fahren ... die beiden Plätze sind immer noch frei ...

Campingplatz Bella Italia          

Es ist ein riesiger Platz im Süden des Gardasee. Der Ort Peschiera ist fußläufig erreichbar und der Campingplatz
macht einen ordentlichen Eindruck. Die Plätze sind gut eingeteilt und markiert. Allerdings kommt man mit Mobilen
ab 8 Meter an die Grenzen der Stellplatzgröße.

 

Hier auf dem Platz hat man sich für ein merkwürdiges System entschieden. Reserviert man einen Platz, bekommt
man keinen konkreten Platz zugewiesen. So beginnt nach der Ankunft die Sucherei, welcher Platz noch frei ist.
Viele fahren mit angehangenem Wohnwagen durch die schmalen Wege und suchen ... dadurch entsteht permanent
Unruhe und Krach. Wolfgang hat 2 Plätze freigehalten, zu denen wir jetzt direkt fahren.

 Als Niko und wir unsere Plätze eingenommen haben, die Smarties abgeladen und alles ein wenig eingerichtet ist,
können wir in Ruhe das abgebrochene Frühstück nachholen. Wir sitzen vor dem Mobil bei morgendlich frischen
13°C ... steigend.
Da es heute nicht so warm, bewölkt und regnerisch werden soll

 

 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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