Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Italien

Startseite          über uns          Fahrzeuge          Reiseberichte          Dies und Das          Kontakt          Gästebuch
 
 

Unser privater Reisebericht 2008

Navigation: 1  2  3  4  5

 
 

Italien

Mirage - Vieste


23.o7. - 5.Tag, 22.970Km

Nach dem Frühstück geht es auf nach Vieste. Etwa 300 Km trennen uns vom "Sporen" des italienischen Stiefels.
Die SS16 führt an der Küste entlang und auf dieser Landstraße sind wir unterwegs.
Wir kommen durch Orte und stehen auch hin und wieder an Ampeln.

Die Landschaft wird trostloser, staubiger, trockener und es ist heiß.
Wir biegen von der SS16 ab, fahren Richtung Vieste, direkt auf den "Sporen" des Stiefels.

Das Navi zeigt uns Campingplätze an und diese fahren wir an. Vor dem Urlaub haben wir für das Tom Tom Navi
die neuesten Plätze aus dem Netz geladen. Die Ausstattung und Größe der vom ANWB empfohlenen Plätze
hat uns überzeugt, so fahren wir noch diese an.
Der Algemene Nederlandse Wielrijdersbond (ANWB, dt.: Allgemeiner niederländischer Radfahrerverbund) der am 1. Juli 1883 unter dem Namen
Nederlandsche Vélocipèdisten-Bond gegründet, jedoch zwei Jahre später umbenannt wurde. 1905 wurde der endgültige Name
Koninklijke Nederlandse Toeristenbond ANWB (Königlicher Touristenbund ANWB) geprägt. Im 20. Jahrhundert hat sich der Verband
dann auch für Automobilisten, Wanderer, Reiter, Motorradfahrer, Wassersportler, Wintersportler und Camper geöffnet und hat sich nicht dem
Europäischen Radfahrer-Verband angeschlossen. Heute ist er mit über 4 Millionen Mitgliedern der größte Verband in den Niederlanden.*

 Vieste

 Campingplatz OASI

Ein nette Geschichte ist uns beim Eintreffen auf diesem Campingplatz passiert:
Wir fahren in die Einfahrt und parken. Nun wollen wir, wie eh und je, den Platz, den Strand und die sanitären Anlagen ansehen.
An der Rezeption erfahren wir den Preis: für einen Camper und 4 Personen = 52,-€/Nacht. Durchaus ein üblicher Preis für
 Strandcampingplätze in Italien vor Beginn der italienischen Ferien. Also laufen wir über den Platz, sehen uns um und als
wir am Strand stehen und nach Vieste sehen, haben wir die Idee noch ein bisschen weiter zu fahren, obwohl hier alles
in Ordnung ist. So gehen wir zum Womo zurück und wollen eben ausparken, stehen schon mit dem Heck auf der
Straße als ein kleiner aufgeregter Mann auf uns zuläuft. Er ist nicht nur Italiener mit dem typischen Temp-
erament und ohne Englischkenntnisse - er ist der Chef des Platzes. Auf die Hand malt er eine 40.
Mit allen Extremitäten  unterstreicht er sein Angebot.  Misstrauisch und erstaunt
nehmen wir dieses Angebot an und buchen erst einmal 3 Nächte. Es ist
ein schöner Platz, er gefällt uns sehr gut!

Es stürmt, trotzdem zieht es uns an den Strand und wir gehen baden. Die Wellen sind herrlich und das Wasser
in der Adria nicht kalt. Nach dem Abendbrot spazieren wir am Wasser entlang und entdecken ganz in der
Nähe ein altes Leuchtfeuer. Die Brandung kracht an das unwirtliche, felsige Ufer.

Der Tag verabschiedet sich mit einem herrlichem Abendrot. Discomusik von der Animation begleitet uns in den Schlaf.


24.o7. - 6.Tag

Wir frühstücken bei schönstem Wetter. Kein Sturm wirbelt den Sand auf unseren Tisch und schon bald gehen
wir hinunter an den Strand. Hier weht ein kräftiger Wind, es ist leer hier und fast allein gehen wir baden.
So früh steht wohl sonst nur die Reinigungskolonne auf - und die haben nach den Stürmen der letzten Zeit genug zu tun!

Nach dem Bad im auffallend kaltem Wasser gehen wir in den nahe liegenden Supermarkt, um uns mit Obst,
Brötchen und Kuchen zu versorgen. Hier haben wir den Wein dieser Region entdeckt. In Tonflaschen mit
einem Siegel verschlossen sollte er unser Mitbringsel für unsere Lieben daheim werden.
Am Nachmittag planen wir, einen Spaziergang in Richtung Vieste zu unternehmen.
Der Weg scheint nicht schwer - immer am Wasser entlang ...

 

Nach etwa 90min Fußmarsch ist Vieste nur noch 3 - 4 Buchten von uns entfernt.
Wir beschließen zu baden und den Rückweg anzutreten.

Wieder auf dem Platz sind wir richtig KO! Nach dem Abendbrot entspannen wir uns nur noch.
Als wir ins Bett krabbeln stört uns die Musik der Animation nicht wirklich ...


25.o7. - 7.Tag 

 Als wir gegen 9°° Uhr frühstücken ist es schon sehr warm. Heute ist der erste Tag ohne Wind.
Das werden wir bald schon merken, denn der Strand ist bei diesem Wetter sehr gut besucht.
Hauptsächlich sind hier Italiener, die im eigenen Land Urlaub machen. Sie mögen es sicher sehr
den ganzen Tag animiert zu werden. Wir erleben es und versuchen am Strand einen kleinen Platz zu ergattern ...

Leider haben die Italiener, die wir hier kennen lernen, die Eigenschaft sehr laut zu sein. Hämmern nicht
gerade die Lautsprecher der Strandanimation die neuesten Beats in ohrenbetäubender Lautstärke,
unterhalten sich die Italiener gern. Hierbei halten sie einen Sicherheitsabstand von etwa 10 - 12m ein und
um sich noch gut verstehen zu können müssen sie eben etwas lauter sprechen ... es fällt ihnen nicht schwer!
Kurzerhand entschließen wir uns einen Spaziergang zu machen.

Auf dem Rückweg holen wir uns frische Oliven und Chiabatabrot.

Morgen werden wir weiterfahren. Zuerst werden wir uns Vieste ansehen und das nächste Tagesziel heißt Gallipoli.
 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

Seitenanfang                      zum nächsten Tag

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mit dem Wohnmobil nach Italien,
mit dem Reisemobil in Italien,
Reiseberichte, Vieste,
Campingplatz Oasi