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Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Italien

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Unser privater Reisebericht 2008

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Italien

Rom - Pisa - Timmelsjoch


o1.o8. - 14.Tag 24312 Km

Es ist 9³°Uhr als wir Rom verlassen. Die Bedeutung des ersten August in Italien verstehen wir erst,
als wir vor dem Campingplatz
Il Capannino stehen.
Es ist schwer, einen Platz zu bekommen und zudem kosten die Plätze ab dem o2.o8., also morgen
plötzlich fast ein Drittel mehr als sonst dafür gibt es einen Grund:
es sind Ferien in Italien!
(die erste Nacht kostet 49,- €, die 2. Nacht 60,50 €)

Leider erwies sich dieser Campingplatz als schlechte Wahl: Die viel zu wenigen Duschen sind, wenn man die Tür schließt,
komplett dunkel. Die Bäume und dichten Sträucher auf dem lang gezogenen Platz verhindern jedes Lüftchen,
obwohl der Platz direkt am Meer liegt.



Glücklicherweise erwischen wir einen schönen Sandplatz ...


o2.o8. - 15.Tag

Wir haben heute Badetag!

Was auf den Platz zutrifft, gilt auch für den Strand - übervoll, schmutzig, laut. Plötzlich kommen auch noch Quallen.
Sie bleiben zwar etwa 30 m vom Ufer entfernt, hinterlassen aber doch einen unangenehmen Eindruck.

Die Tagestemperatur steigt auf 38°C im Schatten!!!!
Wir gehen ein Stück am Wasser entlang, baden, finden den Turm, um den sich hier alles zu drehen scheint.
Beim Abendbrot entscheiden wir uns Italien schon jetzt zu verlassen. Die letzte Woche werden wir in
kälteren Regionen verbringen.

Nachts sinkt die Temperatur nicht unter 28°C.


o3.o8. - 16.Tag 25006 Km

Da die Platzleitung erst ab 8°° Uhr auf dem Platz ist, stehen wir pünktlich an der Ausfahrt ...

... bezahlen und verschwinden über La Californi nach

Pisa


Pisa ist Hauptstadt der Provinz Pisa und hat zirka 90.000 Einwohner. Wahrzeichen ist der als Schiefer Turm von Pisa bekannte Campanile.
Neben einer großen Universität haben auch die Scuola Normale Superiore und die Scuola Superiore Sant'Anna, Elitehochschulen des
italienischen Staates, ihren Sitz in Pisa. Die Atmosphäre und Lebendigkeit der Stadt wird von ca. 40.000 Studenten, die fast die Hälfte
der Bewohner Pisas ausmachen, geprägt. Auf der anderen Seite führt dies dazu, dass die Stadt, wenn der Unibetrieb ruht, wie ausgestorben
wirkt, da der größte Teil der Studenten keine ständigen Pisaner sind.*

Schon 9³°Uhr sind wir in der Stadt und sehen ihn!

Es ist schon enorm, wie schief dieser Turm steht. Tatsächlich hat man das Gefühl, er würde jeden Moment umfallen.
Die Schieflage des Turms beruht auf dem Untergrund aus lehmigem Morast und Sand, der sich unter dem Gewicht verformt. Neuesten Ausgrabungen
zu Folge steht er am Rand einer ehemaligen Insel direkt neben einem antiken, zur Bauzeit bereits versandeten Hafenbecken. Die Schieflage des Turms
beträgt 3,97 Grad. Der Legende nach hat der aus Pisa stammende Galileo Galilei bei Versuchen auf dem Turm die Fallgesetze entdeckt. Im Jahre
1987 wurde das Ensemble aus dem Turm, der benachbarten Kathedrale, dem Baptisterium und dem Friedhof von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.*

Natürlich stützen auch die Jungs den Turm :o)
Nach 1,5 h fahren wir ab, denn wir wollen Italien heute verlassen. Es geht Richtung Österreich. Wir nutzen für die
Rückfahrt die (mautpflichtigen) Autobahnen bis Bozen, dann fahren wir über Meran zum Timmelsjoch (2509m)
Diese wunderbare Fahrt auf der Timmelsjochstraße können wir nur empfehlen.
Fotos können dieses herrliche Naturschauspiel nicht wiedergeben, doch vielleicht vermitteln sie einen kleinen Eindruck.

Unsere 130PS reichen sehr gut, uns auf diese Höhe zu bringen. Problemlos überqueren wir die Grenze hoch oben in den
Alpen. Bei der Abfahrt werden sich Probleme mit dem kleinen Fahrwerk zeigen. Hinter den 15" Rädern sind für unsere
Gewichtsklasse viel zu kleine Bremsen verbaut. Ausgeladen bringen wir 3750 kg auf die Waage und dieses Gewicht sollen
diese kleinen Bremsen bewältigen, wenn es die Alpen hinuntergeht??? Sie schaffen es nicht wirklich!

Italien verlassen wir am 03.08.2008, um 18²°Uhr mit 22639Km auf dem Tacho und kommen nach Österreich
und
in 2509m Höhe am Grenzpunkt Timmelsjoch in Österreich ein.
 Das Timmelsjoch (italienisch: Passo del Rombo) ist seit 1919 ein Grenzpass zwischen Österreich (Bundesland Tirol) und Italien (Provinz Südtirol)
und liegt auf einer Höhe von 2474 m ü. A.[1]. Das Joch ist der höchste unvergletscherte Übergang zwischen Reschenpass und Brennerpass,
es verbindet das Ötztal (Sölden) mit Passeier (St. Leonhard in Passeier und weiter nach Meran). Das Timmelsjoch trennt außerdem die
Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen, auf ihm verläuft ferner die Europäische Wasserscheide.*

 Die Hochalpenstraße ist hinreißend, auf jeden Fall eine Fahrt wert, herrlich und wunderbar,
aber auch mit einer Maut belegt und kostet für ein Womo 13,00€.

 Es ist 19°°Uhr, als wir im Ötztal einfahren und auf dem Campingplatz Sölden einchecken.


Erfreulicherweise bezahlen wir hier wieder gewohnte Preise
(ich schreibe absichtlich nicht normale Preise).
Immerhin stehen wir hier 2 Nächte für 68,-€.
In Italien hätten wir bei weitaus schlechterem Komfort mit diesem Preis lediglich eine Nacht abgedeckt.

Am Abend beginnt es zu regnen. Heute noch bin ich überzeugt, wir sind die Einzigen auf dem Platz, die sich darüber
freuen! 2 Wochen haben wir Hitze, Staub und stickige Luft ertragen ... das Womo ist aufgeheizt
und jetzt kommt dieser herrlich-frische Regen!
Der Begriff Regen bezeichnet die am häufigsten auftretende Form flüssigen Niederschlags. Im Gegensatz zum gefrorenen Niederschlag
(z. B. Hagel, Graupel oder Schnee) besteht er zum überwiegenden Teil aus Wasser, welches infolge der Schwerkraft in flüssiger Form
aus Wolken auf die Erde fällt. Die Regenform wird unterschieden nach Entstehung, Dauer, Intensität, Wirkung und geografischem Vorkommen.*

In dieser ersten Nacht hier schlafen wir entsprechend gut.


04.08.08, 17.Tag

Die Sonne scheint, als wir vor dem Womo frühstücken. Heute sehen wir uns die Umgebung und die Stadt an,
spazieren viel und klettern ein bisschen auf die Berge.

Abends zieht sich das Wetter wieder zu und es regnet. Wir lesen und der Regen stört uns nicht.


05.08.08, 18. Tag, 25664Km

Das Wetter ist noch nicht besser. Wir haben uns entschieden nach Deutschland zu fahren und so starten wir nach
dem Frühstück gegen 10²°Uhr in Sölden. Nach wenigen Kilometern sind wir am Stuibenwasserfall.
Einen Parkplatz finden wir schnell. Glück gehabt, denn es wird schnell voll hier.
Der Wasserfall und das Özidorf warten auf Besucher ...

Wir folgen dem Weg zum Wasserfall.

Gestern waren wir so hoch auf die Berge gekraxelt, sind den ganzen Tag spaziert und geklettert,
heute schaffen wir nicht mal mehr diesen Weg neben dem Wasserfall zu bezwingen.
Der ist aber auch steil und es geht so richtig in die Beine!!

Also geht es zurück zum Womo, Motor an - Gang rein - auf nach Deutschland!
13³°Uhr überfahren wir in deutsche Grenze, jetzt geht es zum Walchensee.
Dort bleiben wir noch eine Woche in der gewohnten Ruhe, die wir in Italien nicht finden konnten ...

 

 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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