Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Italien

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Unser privater Reisebericht 2012

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Italien

Brandenburg - Kufstein - Pozza die Fassa


1. Tag, Freitag, 21.12.2012

Als Kerstin von der Arbeit kommt geht es schon los. In den letzten Tagen haben wir das Mobil gepackt,
alles ist fertig und startbereit.

So sind wir schon bald auf der Autobahn. Es ist nicht kalt und ohne Regen geht es auf der A9 Richtung München.
Bald schon treffen wir auf Andrea, Gina und Roy und gemeinsam geht es Richtung Österreich.
Hier ist plötzlich Winter. Etwa 20 cm Schnee säumen den Straßenrand.

 

In der Nähe von Kufstein und treffen auf Ingrid und Bernd.
Kufstein ist eine Stadtgemeinde in Tirol, an der Grenze zum Freistaat Bayern, und der Verwaltungssitz des Bezirks Kufstein. Die Stadt liegt im
Tiroler Unterland und Unterinntal und ist mit 17.550 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) nach Innsbruck die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes.*

Wir essen beim "Wilden Kaiser" und bleiben auch die eine Nacht hier stehen.

Leider wird der Schneefall langsam zu Regen und trommelt die ganze Nacht aufs Dach ...


2. Tag, Samstag

Ganz früh am Morgen starten wir. Ohne Maut geht es durch Österreich. Im Moment lassen es die Landstraßen zu,
es ist kein Schneefall und die Straßen sind gut geräumt. Der Brennerpaß ist allerdings schon gesperrt.
Das Frühstück verbinden wir mit einem Einkauf in einem Supermarkt. Danach geht es weiter und in den Bergen
machen wir einen kleinen Zwischenstopp.

Zum einen wollen die Hunde ein bisschen Auslauf haben, zum anderen können wir hier in den Bergen die Landschaft
so schön genießen. Immerhin liegt hier noch Schnee ... Leider ist es gar nicht so kalt, wie wir es uns wünschen würden.
Die Temperaturen liegen im Plus-Bereich und erst als wir an den Bergen nach oben kommen, fällt auch die Temperatur.

Plötzlich taucht die Italienische Grenze auf.

Ein paar Kilometer mehr sind es plötzlich, da wir die Passstraße - die doch so viel kürzer wäre- nicht fahren können.
Wetterbedingt ist es nicht möglich. Wir sind nicht böse, das Problem kennen wir schon zur Genüge! (klick hier)
So geht es noch ein bisschen durch das verschneite Italien, bis wir nach Pozza di Fassa kommen.
Pozza di Fassa (ladinisch Poza (de Fascia), deutsch veraltet: Potzach im Fasstal) ist eine Gemeinde mit 2152 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011)
in Ladinien in der italienischen Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol). Die Gemeinde hat eine Fläche von 73,2 km².
Die Gemeinde liegt ca. 1.430 m über dem Meer.*

Im Moment ist es schon voll an der Anmeldung ... der Platz hat aber noch einige freie Plätze.
Fast ohne Unterbrechung kommen hier die Mobile angerollt. Der Weg zum Campingplatz steigt an.
Eis und Schnee sorgen nicht für die einfachste Anfahrt. Erstaunlicherweise beobachten wir viele Italiener,
die am Beginn des Anstiegs ihre Schneeketten montieren und so den Berg schaffen.
Unter den Schneeketten allerdings fahren sie mit Sommerreifen!!!
 
Dann bekommen wir unsere reservierten Komfort-Plätze und parken ein kleines "U".
(Ohne Komfort-Stellplatz wird es sehr eng. Zwischen den Mobilen bleibt hier oft nur ein Meter Platz ...)

Klar genießen wir immer wieder die Aussicht auf die Dolomiten.
Die Dolomiten, italienisch Dolomiti, ladinisch Dolomites, sind eine Gebirgskette der südlichen Kalkalpen, werden aber auch den Südalpen zugerechnet.
Sie verteilen sich auf die Regionen Venetien und Trentino-Südtirol in Italien bzw. – zu etwa gleichen Teilen – auf die Provinzen Belluno, Südtirol
und Trentino. Seit 2009 gehören Teile der Dolomiten zum UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten.*

Wir sind angekommen.
Die Temperatur beträgt -2°C am Tage. In der Nacht werden es -6°C werden.
Es ist eine herrliche klare Luft und kaum Wolken sind am Himmel.

Campingplatz Vidor bei Pozza di Fassa, Italien, Südtirol, Dolomiten

Nun heißt es ein wenig einrichten und den Stellplatz ein bisschen gemütlich machen, denn wir haben uns entschieden
hier 12 Nächte zu verbringen. So lange standen wir noch nie an einer Stelle und sind gespannt, wie das wohl wird ...


3. Tag, Freitag, 23.12.2012

Erst einmal kommt der nächste Morgen.

Nach dem Frühstück legen wir los.
Langlaufski haben wir uns gekauft und es wird nun Zeit diese auch zu testen. So begeben wir uns zur Langlaufstrecke.
Die Schneehöhe hier im Fassa-Tal beträgt etwa 20 - 25 cm und wir haben Temperaturen um -2°C.

Die Loipe ist ca. 3,5 Km lang und beinhaltet einige Schwierigkeitsgrade. So geht es kleinere Berge hoch
und natürlich wieder hinunter. Sie eignen sich, um zu trainieren, bis zu welcher Steigung die Schuppen
der Skier am Berg noch halten. Die kleinen aber durchaus schnellen Abfahrten enden meist in einer Kurve
und auch diese wollen geübt werden.
Zwei mal schaffen wir es, diesen Parkour zu befahren, dann sind wir ko. Glücklicherweise erwischen wir den
Skibus von Pozza di Fassa und brauchen den Berg nicht mehr nach oben laufen.

Bis zum Abendrot haben wir den Weihnachtsbaum aufgestellt, die Kugeln angehangen und die ein oder andere Lichterkette befestigt.
Eine kleine Eisbar haben wir zwischen die Mobile "gezaubert" und die ersten Flaschen werden nun dauergekühlt. Am Abend testen wir mal, ob es uns gelungen ist, ein wenig Gemütlichkeit auf unseren Platz zu "zaubern".

Doch der Abend ist ja noch nicht ganz zu Ende. Als wir endlich im Bett liegen und gerade einschlafen wollen, hören wir ein knabbern. Erst ganz leise, dann immer lauter werdend. Nun hört es gar nicht mehr auf ...
Schon in Brandenburg haben wir eine Maus im Mobil gefunden. Sie hatte sich über die Labensmittelvorräte hergemacht und ist dabei in den Mülleimer gefallen und kam dort nicht mehr heraus. So war sie natürlich leicht zu entsorgen. Wir haben sie einfach in die Hausmülltonne gegeben. Hier hatte sie noch eine Nacht Zeit sich ein paar leckere Dinge zu verzehren ... dann kam der große Müllwagen und wir waren überzeugt dieses Problem hinter uns gebracht zu haben.

Am nächsten Tag, finden wir im Schrank zwischen der Wäsche die Nudeln, die eigentlich im Küchenschrank liegen sollten ...
Na super - wir haben ein Futternest zwischen den Sachen.
Was sind Mäuse bloß für fleißige Tiere! Immerhin musste diese "unsere" Maus vom Küchenschrank etwa 50 cm hinab in den Doppelboden und dann wieder in die 2 Ablage in den Kleiderschrank. Dort lagen "Muschelnudeln", roh, etwa 30 Stück. Da hat doch diese kleine Maus den Weg an die 60 Mal gemacht ...
(noch eine kleine Geschichte dazu: Am Nachmittag fällt plötzlich die Spülung der Toilette aus. Mittag ging sie noch zuverlässig ... Also nachsehen - alle Kabel sind in Ordnung. Stecker auseinander und wieder zusammen, probieren und - wieder nichts. Noch einmal nachsehen - nichts zu finden! Roy fragen! Nun geht es mit dem Fachmann ans Werk. Schnell ist die Toilette gelöst, denn unter der Toilette verlaufen auch Kabel, die man nicht sehen kann, ohne den Unterbau des Klo's zu lösen und dieses mal anzuheben. Gerade als Roy die Toilette anhebt, sieht man sie - eine Maus. Natürlich ganz weit hinten. Schnell ist ein Schirm geschnappt und nach alter Degenfechtmanier zugestochen - dabei die Toilette ins Bad geschoben - an Kerstins "rufen" gehört, das die Maus noch laufen kann - den Schirm wieder und wieder auf den Boden geprügelt, um die Maus zu erschlagen - nicht einmal getroffen - die flüchtende Maus mutig mit einem Fußtritt aus der offenen Tür befördert ...)
In der Rezeption des Platzes haben sie großes Verständnis für unser Problem und versorgen uns mit 5 Mausefallen. Schnell sind sie im Mobil verteilt.


Küchenschublade / im Doppelboden   

Schon nach 5 Minuten schnappt die Falle zu.

Da haben wir sie. Nun sind es schon 3 Mäuse, die ihr Unwesen hier im Mobil getrieben haben. Wie sie hier hineingekommen sind?
Keine Ahnung!
Die Fallen bleiben noch 3 Tage stehen, sind mit leckeren Gummibärchen gefüllt und mit Nutella bestrichen. Ohne Erfolg.

Nun konnten wir Weihnachten feiern. Nach der Bescherung trafen wir uns vor den Mobilen.

Am ersten Weihnachtstag besuchen wir den Ort.



Pozza di Fassa (ladinisch Poza (de Fascia), deutsch veraltet: Potzach im Fasstal) ist eine Gemeinde mit 2152 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011)
in Ladinien in der italienischen Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol). Die Gemeinde hat eine Fläche von 73,2 km².*

 

 

 

 

 


 
   
   

Stefan     

 
* Zitat Wikipedia      
   

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