Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

Startseite          über uns          Fahrzeuge          Reiseberichte          Dies und Das          Kontakt          Gästebuch
 
 

Unser privater Reisebericht 2010

Navigation: 1  2  3  4  5

 
 

Kroatien

Insel KRK


Dienstag, der 27.o7.2o1o - dritter Tag

Bei ganz, ganz wenig Wolken und herrlich warmen Temperaturen beginnen diesen Tag mit einem
Urlaubs-Sonnenscheinfrühstück. Gleich darauf beginnt der Aufbau unseres Bootes.
Nach fast 20 min kann es zu Wasser gelassen werden.

... unsere erste Fahrt geht zur Insel Galun.

Schnell erkennen wir das es an dieser Insel unmöglich ist anzulegen. Scharfkantige, schroffe Steine ragen nicht nur aus
dem Wasser, sie sind auch unter der Wasseroberfläche und zerschneiden alles, was sie berührt.
Mit unserem (Gummi) Boot bleibt uns nur eines: den Anker raus und schnorcheln vom Boot aus!

Sofort finden wir Seeigel und Seegurken. Sie liegen in Massen hier auf dem Meeresboden herum.

Die Seeigel (Echinoidea) (von altgr. echinos = Igel) bilden
eine der fünf Klassen, welche dem Stamm der Stachel-
häuter angehören. Es sind in allen Meeren lebende,
wirbellose Tiere. Die Klasse wird in 12 Ordnungen
aufgeteilt. Bis heute sind etwa 950 Arten bekannt.*
 
Die Seegurken (Holothuroidea), auch Seewalzen genannt,
sind eine Klasse im Stamm der Stachelhäuter.
Mit etwa 1.200 Arten sind sie die formenreichste Gruppe
der Stachelhäuter, zu der auch die Seesterne gehören.
In der Tiefsee bestehen 90 Prozent der bodennahen
Biomasse aus Seegurken.*

Zwischen den allgegenwärtigen Gesellen kann man aber auch sehr schön Fische, Muscheln,
Seesterne und Krabben beobachten.

Als wir weiterfahren entdecken wir eine Stelle an dieser Insel, die sicher nur die Möwen richtig mögen, an der
man tatsächlich zwischen den Steinen seinen Fuß setzen kann. Eine kleine Bucht lädt ein die karge Insel zu erkunden.

Jetzt können wir nachempfinden, wie sich Columbus oder gestrandete Schiffbrüchige gefühlt haben müssen.
Viele Möwen, zwischen den Steinen flitzen Salamander hin und her und fühlen sich sichtlich gestört von uns,
den Eindringlingen. Sonst gibt es nichts hier. Nichts.
Auf der anderen Seite der Insel steht ein Leuchtturm, den hätten wir gern aus der Nähe gesehen
Na dann fahren wir eben um die Insel herum und sehen uns das Leuchtfeuer von der Seeseite an!
Plötzlich sehen wir Schafe! Auf dieser Insel leben tatsächlich Schafe! Man sieht sie kaum, sie haben sich schön getarnt ...

Zuverlässig bringt uns unser 8 PS Yamaha zur Insel KRK zurück.

Einige Male halten wir noch an und sehen uns die Unterwasserwelt der Adria hier in Kroatien an.
Felsiger, steiniger Boden ist für gute Unterwassersicht optimal. Die Wassertemperatur ist frisch,
aber wer will schon länger als 20 Minuten im Wasser bleiben?

Vor dem Abendbrot wird im "Hafen" noch ein wenig geschnorchelt.
Das Ziel: unsere Boje muss verankert werden.
Nach kurzer Zeit findet sich eine alte Leine (sehr viele Bootsbesitzer waren ja schon hier), an die unsere Boje und später
das Boot "sicher" verknotet werden kann. Nun müssen wir das Boot hier im Hafen übernachten lassen.
Es ist ein komisches Gefühl und wir gehen noch 3x, 4x nachsehen, aber nichts passiert.

So gehen wir auch irgendwann ins Bett ...
(beim Rommé hat übrigens jeder einmal gewonnen!)


Mittwoch, der 28.o7.2o1o - vierter Tag

Gleich am Morgen zum Wasser gerannt und nach dem Boot gesehen - alles ok! Jetzt können wir in Ruhe frühstücken.

Heute geht es mit dem Boot in die Richtung KRK / Punat.

Es dauert gar nicht lange und wir finden schon die erste freie Bucht. Hier machen wir fest und baden erst einmal.
Was gibt es hier unter Wasser alles so zu sehen? Das bekommen wir nur beim Schnorcheln heraus.

Natürlich ist es auch schön mit dem Boot einfach Spaß zu haben, einfach übers Wasser rasen ...

Bald schon geht es weiter. Auf unserer Strecke folgt Bucht auf Bucht. Viele sind einsam und verlassen,
einige sind schlichtweg voll. Viele dieser wunderschönen Buchten (oder Höhlen) sind auf dem Landweg nicht zu erreichen.

Man, war das ein herrlicher Tag - es strengt an oft zu Schnorcheln und den ganzen Tag in der Sonne ist auch nicht ohne.
Doch unsere Banane wollen wir heut noch testen. Leider hält sie nicht lange, aber Spaß hat sie gemacht!!!

Als wir wieder zurück sind grillen wir und sehen noch einmal über den Platz.
Allerdings müssen wir dafür erst auf den nahe gelegenen Berg steigen. Während dessen verschwand
die Sonne schneller, als sie sollte!


Donnerstag, der 29.o7.2o1o - fünfter Tag

Heute ist es bedeckt. Keine Sonne, aber vielleicht kommt sie ja noch. Nach dem Frühstück starten wir.

Es geht Richtung Baska.

Das Wetter ändert sich nicht, allerdings finden wir wieder eine schöne Bucht.
Trotz der fehlenden Sonne ist es unverändert warm.

Als der Wind weiterhin auffrischt und die Wellen immer größer werden, fahren wir 13³° Uhr zurück.
Das Boot müssen wir heute noch verpacken, so ist unsere frühe Rückkehr gar nicht so unpassend.
Als letztes muss die Boje noch aus dem Wasser, denn auf dem nächsten Platz soll das Boot wieder an der Boje liegen.
Morgen werden wir auf die Insel PAG fahren und bereiten wir unsere Abreise vor.
Am Abend beginnt es plötzlich zu regnen und in der Nacht nimmt der Regen noch zu!


Freitag, der 30.o7.2o1o - sechster Tag

Wegen dem anhaltenden Regen frühstücken wir im Womo und können um 9°° Uhr den Platz verlassen.
... unsere letzten Eindrücke von KRK:


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

Seitenanfang                      zum nächsten Tag