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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

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Unser privater Reisebericht 2010

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Kroatien

Insel KRK - Campingplatz Simuni


Wir sind unterwegs zur Insel PAG.
Die kroatische Insel Pag (deutsch veraltet auch Baag, italienisch Pago) befindet sich an der Adria-Küste nördlich von Zadar in Norddalmatien. Pag hat eine
Länge von 58,25 km und ist mit 284,18 Quadratkilometern der Fläche nach die fünftgrößte Insel der Adria. Insgesamt hat die zwei bis zehn Kilometer
breite Insel ca. 8.400 Einwohner. Die größten Orte der Insel sind die traditionelle Inselhauptstadt Pag sowie Novalja.*

Die Küstenstrasse ist trotz des regnerischen Wetters sehenswert. Immer wieder fällt der Blick auf die Adria.
Bald schon kommen wir nach Senj.
Senj [ˈsɛɲ] (lat. Senia oder Segnia, gri. Attienities (Αθυινιτες), dt. Zengg, ita. Segna) ist die älteste Stadt in der oberen Adria, in der Gespanschaft Lika-Senj.
Sie gehört auch zur katholischen Diözese Gospić-Senj, und auch zur Erzbistumtum Rijeka in der Römisch-katholischen Kirche. Der bekannteste
Denkmal von Senj ist die Festung Nehaj.*


Hier kaufen wir im Konzum, einer großen kroatischen Einkaufskette, einige Lebensmittel und Getränke und tanken.
(Diesel 7,11 Kn / ltr.)

Konzum d.d. ist die größte kroatische Einzelhandelskette und gehört zum Agrokor-Konzern.
Die Konzum hat mehr als 600 Märkte und beschäftigt circa 12.000 Mitarbeiter. Jeden Tag kaufen dort mehr als 500.000 Kunden ein.
Neben dem Einzelhandel betreibt Konzum seit 2003 auch 14 Großhandelsmärkte unter dem Namen VELPRO. Über diesen Großhandel
werden mehr als 20.000 kleine Lebensmittelhändler in Kroatien versorgt. Auf dem Drogeriemarkt baut das Unternehmen eine Handelskette
unter dem Namen KOZMO mit derzeit 17 Märkten auf. Konzum expandiert auch außerhalb des kroatischen Heimatmarktes in Serbien und
Bosnien und Herzegowina. Neben Markenartikeln bietet Konzum unter der Handelsmarke K Plus Dosenfrüchte, Konservenfisch, Wurst, Käse, Bier,
Hygieneartikel, Fruchtsäfte, Kaffee und Tee an. Das Einzelhandelsunternehmen hat drei Logistikzentren in Zagreb, Poreč und Split von wo aus die Märkte
mit Waren versorgt werden.*

Nun sind es noch etwa 50 Km bis zur Fähre. Ständig geht es bergauf und bergab , eine scharfe Kurve folgt der nächsten .
Als wir auf die [406] einbiegen und den Berg hinab fahren, sehen wir die Fähre.
Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht - wir sehen unsere Fähre! Am Fährenwärterhäuschen ist der gute Mann
aus demselben und macht uns klar, wir sollen uns beeilen die Fähre fährt in einer Minute!!! Wir haben es noch
geschafft, hinter uns schließt sich das Tor und die Fahrt beginnt. Sie kostet 230,- Kn (31,80 €) und dauert etwa 15 Minuten.

Auf der Insel PAG angekommen fahren wir noch 32 Km. Es geht bergan, wir sind auf der Westseite der Insel.
Es sind keine Pflanzen zu sehen. Steine, so weit das Auge reicht. Als wir die Mitte der Insel erreichen
(es geht wieder bergab) wachsen zwischen den Steinen die gebietsüblichen Pflanzen.
Wir erreichen den Campingplatz Simuni ohne Regen bei bewölktem Himmel gegen 14°° Uhr. Bei einem
kleinen Rundgang entdecken wir den schönen Platz, wir können ihn sofort ohne Bedenken empfehlen.
Unser Stellplatz hat die Nummer 1061.

 Wir grillen zum Abend, wissen nicht genau, ob es gestattet ist, Holzkohle zu benutzen.
In Kroatien werden viele Gasgrills verwendet.
Nach ein paar Rommé - Spielen haben wir gut geschlafen.


Samstag, der 31.o7.2o1o - siebenter Tag

Wir frühstücken ausgiebig, denn die Hoffnung, dass das Wetter sich gleich bessern könnte geben wir nicht auf.
Es ist bewölkt. Bald ist der Entschluss gefasst -
wir machen einen Spaziergang am Strand entlang in den kleinen beschaulichen Ort Simuni.


Kleckerburgen gehen hier am Strand nicht ...

Auch nach unserer Rückkehr hat sich das Wetter nicht gebessert.
... faulenzen, lesen, Karten spielen ...

Nach dem "Mirakoli" Abendbrot sehen wir uns die Animation an.
Nach den Kindern sind die Eltern dran - hier wird jeder unterhalten :o)
Auf der Bühne sitzen eine Deutsche, ein Slowake, ein Italiener und ein Holländer. Es gilt Filmmusiken zu erkennen.
Erstaunlich - in ganz Europa werden die Serien wohl mit gleichen Filmmusiken ausgestrahlt.
Es war unterhaltsam und der Italiener hat gewonnen.


Sonntag, der o1.o8.2o1o - achter Tag

Schon am Morgen hören wir das Konzert der Grillen. Es ist warm - die Sonne scheint - keine Wolken mehr da!!!
Frühstücken in der Sonne - super - gleich werden wir das Boot aufblasen und ins Wasser bringen.
Das ist ein ganz schöner Weg, doch als wir ins Boot steigen, sind die Anstrengungen schon wieder vergessen und wir fahren los.
 

Kurs 220°, Ziel: "Insel Maun".
Zu dieser Insel, so verspricht der Stellplatzführer, fahren alle Badgäste die ein Boot zur Verfügung haben...

Mit Mützen gegen den Sonnenstich sind wir unterwegs, leider zeigt sich uns die Insel von ihrer steinigen Seite und so
ankern wir vor der Insel und schnorcheln vom Boot aus. Es ist gar nicht leicht, wieder in das Boot zu kommen!
Nachdem wir es geschafft haben, geht es zurück zur Insel PAG. Hier finden wir in der Nähe der Hafeneinfahrt
von Simuni eine kleine nette Bucht.

So verbringen wir den Tag und als wir am Nachmittag zum Platz zurückkehren, machen wir unser Boot fest.
Das Boot über Nacht allein lassen kennen wir nun schon und sind etwas beruhigter ...

Heute Abend essen wir in der Pizzeria des Platzes. Es ist sehr lecker und bei diesen Portionen wird tatsächlich jeder satt!

Nach dem Abendbrot schlendern wir zur Bühne und lassen uns ein bisschen unterhalten. Heute ist slowenischer Abend.


Montag, der o2.o8.2o1o - neunter Tag

Heute soll es zur kleinen Stadt Mandre gehen, jedoch entscheiden wir uns unterwegs zur Insel Maun zu fahren...

Hier kommen wir an eine Bucht und verweilen dort vorerst.

Während wir an dieser Bucht schnorcheln, baden und uns sonnen, kommen immer wieder Boote vorbei und fahren
um die Insel. Nun ist unser Interesse geweckt und wir machen einen kleinen Abstecher in die gleiche Richtung.


Wenig später verlagern wir unseren Aufenthaltsort an den eben gesehenen Strand.

... wenn man beim schnorcheln eine Muschel einsammelt und diese schon in der Hand unter Wasser kribbelt,
hat man einen Einsiedlerkrebs erwischt.
(es gibt übrigens einen wahnsinnigen Schreck, wenn ein vermeintlich leeres Muschelgehäuse in der Hand krabbelt)


Zu der Überfamilie der Einsiedler- und Steinkrebse (Paguroidea) zählen vier Familien der Einsiedlerkrebse und zwei weitere Familien mit den
Stein- und Königskrabben (Lithodidae) und den Pylochelidae. Sie haben ihren Namen, weil sie, so wie der griechische Philosoph Diogenes in
einem Weinfass lebte, in Schneckenhäusern oder ähnlichen hohlen Gegenständen leben. Dieses Verhalten ist für sie lebensnotwendig, da ihr
Abdomen (Hinterleib) weich und ungeschützt ist und Fressfeinden als Angriffspunkt dienen kann. Im Laufe des Wachstums werden immer größere
Schneckenhäuser zum Tausch benötigt.*

Am Nachmittag geht es wieder zurück.

Den ganzen Tag die Sonne und schwimmen oder schnorcheln strengen ganz schön an und wir freuen uns
schon auf das Abendbrot, heute gibt es "Thai Chicken".
Rezept


Dienstag, der o3.o8.2o1o - zehnter Tag
 
Heute machen wir eine kleine Tour in die Nähe des Campingplatzes, denn ...

... morgen werden wir unsere Reise fortsetzen und müssen noch ein paar Sachen (einschließlich Boot) packen.
Doch jetzt geht's erst einmal los!

  
Die Bucht von hinten:

Nachdem wir diesen Tag bei wiederum herrlichem Wetter in und an der Adria verbracht haben und später alles verpackt ist,
gehen wir ins Restaurant und wählen kroatientypisches Essen.

Ćevapčići [tɕɛˈʋaptʃitɕi] (Plural; Verkleinerungsform, eigentlich serbokroatisch Ćevapi; bulgarisch кeбaпчета/kebaptscheta, rumänisch mici [mitɕi´],
nach neuer deutscher Rechtschreibung auch Cevapcici) ist eine Spezialität, die auf der Balkanhalbinsel verbreitet ist. Es handelt sich dabei um
kleine Röllchen aus gegrilltem Hackfleisch. Etymologisch dürfte das Wort aus der Zeit des Osmanischen Reichs vom türkischen Kebap herrühren.
Darin bezeichnet Kebabci den Mann, der Kebap zubereitet.*

Die Makrele (Scomber scombrus) ist ein in Küstengewässern lebender Schwarmfisch. Makrelen sind durchschnittlich 30 bis 50 cm lang und können
bis zu 17 Jahre alt werden. Die Makrele gilt als guter Speisefisch. Das Fleisch ist rötlich, aromatisch und hat einen hohen Fettanteil von 12 Prozent.
Sie wird häufig im ganzen oder als Filet heißgeräuchert oder in Öl eingelegt als Dosenkonserve angeboten.*

 


Mittwoch, der o4.o8.2o1o - elfter Tag

Als wir gegen 9²°Uhr vom Campingplatz Simuni abfahren, haben wir gefrühstückt und sind auf dem Weg zum Nationalpark KRKA.
Krka (dt. Krainer Gurk), ein rechter Nebenfluss der Save, ist mit ca. 111 km der längste Fluss in Dolenjska (Unterkrain) in Slowenien.
Der Nationalpark Krka umfasst auf einer Fläche von 109 km² den ca. 45 km langen Flussabschnitt der Krka zwischen Knin und Skradin
sowie den Unterlauf des Nebenflusses Čikola. Der Nationalpark wurde im Jahre 1985 gegründet.*

Nun fahren wir auf der Insel PAG nach Süden und ein wunderschönes Panorama wechselt mit dem nächsten.

   
Verpflegung am Straßenrand ist sehr oft möglich

In den Bergen halten wir und kaufen uns einen für die Insel PAG typischen Schafskäse und verlassen die Insel.
Pager Käse (kroat. Paški sir) ist eine weltbekannte Schafskäse-Spezialität, die auf der Insel Pag in Kroatien hergestellt wird.
Dieser Käse wird aus der Milch einer freilebenden, kleinwüchsigen Schafart hergestellt, die auf der Insel lebt. Das besondere
Aroma des Paški sir wird durch mehrere Faktoren beeinflusst: Da auf dem karstigen Untergrund der Insel Pag nur wenig Gras wächst,
ernähren sich die ca. 28.000 Schafe vor allem von wildwachsenden und salzhaltigen Kräutern. Durch die vier bis sechs Monate dauernde
Reifung und Lufttrocknung erhält der Käse seine besondere Würze. Aus 64 Litern Milch können 10 Kilogramm Käse hergestellt werden.*


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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