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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

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Unser privater Reisebericht 2010

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Kroatien

Insel PAG - KRKA - Skradin


Mittwoch, der o4.o8.2o1o - elfter Tag

Von der Insel PAG kommend fahren wir direkt nach Zadar, um bei INTERSPAR unsere Vorräte aufzufüllen.
Ab Zadar fahren wir entlang der Küstenstraße bis Sibenik. Die Schilder weisen uns den Weg zum Nationalpark KRKA.

Wir steuern direkt einen der Eingänge in den Park an. Es ist voll. Auf dem Parkplatz finden wir nicht einmal einen Platz.
Also müssen wir einen Campingplatz in der Nähe finden, von dem aus wir bestenfalls eine Führung durch den
Nationalpark buchen können.
Mit 72 Kilometern Länge ist die Krka der längste zentraldalmatische Fluss und dank der 20 Kilometer zwischen Knin und Skradin, die der Nationalpark Krka
einnimmt, wohl auch der spektakulärste Europas. Unzählige durch geomorphologische Prozesse entstandene Stromschnellen, Trassen, Bassins,
Wasserfälle und andere Karst- und Tuffphänomene prägen den Verlauf des Flusses und bieten an jedem Punkt einen neuen, spannenden Blickwinkel
auf den Einfallsreichtum der Natur. Jenseits der Nationalparkgrenzen fließt die Krka in den See Prokljansko, der bis nach Sibenik reicht und mündet
dann schließlich in die Adria. Die Verwaltung des Parks hat sich die „wissenschaftliche, kulturelle, erzieherische und bildende“ Aufgaben auf die Fahnen
geschrieben, sieht den Park aber auch als Erholungsgebiet, so dass hier nicht nur die Pflanzen- und Tierwelt gedeiht sondern auch Menschen
aufblühen. Um den aktuellen Stand und die Schönheit der Naturerscheinungen möglichst lange zu bewahren, ist es nötig, dass sich alle Besucher
an gewisse Regeln halten und den Schutz der Umwelt engagiert vertreten. So wird selbstverständlich erwartet, dass Niemand die gekennzeichneten
Wege verlässt (nicht nur wegen der im Unterholz seit dem Krieg liegenden Tretminen), seine Verpackungen und sonstigen Müll sachgerecht entsorgt
und selbstverständlich nicht wildert, die Tiere anderweitig stört oder Pflanzen schädigt. Auch offene Feuer sind verboten und wer zu kommerziellen
Zwecken filmen möchte sollte sich vorher bei der Parkverwaltung um eine Drehgenehmigung kümmern. Im Park bieten sich zwei verschiedene
Besichtigungsrouten an. (
http://www.nationalpark-krka.de/infos.php)

Nach einer kurzen Fahrt Richtung Skradin finden wir das Camp Marina.

Marina selbst weist uns einen Platz zu, nachdem sie uns versicherte, ihr Mann macht täglich Führungen durch den Park
mit den Besuchern des Platzes. Nach kurzem Überfliegen des Werbezettels buchen wir für den nächsten Tag den Tagesausflug.


Du möchtest wissen wo es liegt? Klick hier!

Es ist ein kleiner Platz, Toiletten und Waschplätze sind wenig und sauber.
Es herrscht familiäre Stimmung. Allerdings ist hier Nachmittag auch nichts los! So stellen wir fest:
bis hier funktioniert unsere 40cm Satellitenschüssel problemlos.
Wir informieren uns bei Fernseh-Nachrichten über die Neuigkeiten in der Welt und machen:
ein "Urlaubsgammelnachmittag"


Donnerstag, der o5.o8.2o1o - zwölfter Tag

Heute starten wir. Noch wissen wir nicht, was uns erwartet, doch am Abend werden wir sehr zufrieden und
völlig KO sein. In den Beschreibungen des Veranstalters ließt sich das Programm folgendermaßen:

 

Pünktlich 9°°Uhr starten wir. Im Nationalpark angekommen machen wir einen Spaziergang.


Baden vor dem Wasserfall - ein einmaliges Erlebnis!

Weiter geht es auf dem Weg durch den Nationalpark. An einigen Stellen wird der Weg erst fertig gestellt.


... hier wird gearbeitet wie früher einmal ...


Die Landschaft, das Wasser und die vielen Wasserfälle - einfach fantastisch!


... hier wurde Winnetou II gedreht ...


Das Inselchen Visovac liegt zwischen den Wasserfällen Roski slap und Skradinski buk mitten in einem breiten See, den der Fluß Krka
hier gebildet hat. Der See zwischen den beiden Wasserfällen ist 3,5 km lang, 750 m breit und bis zu 60 m tief.
Auf der Insel befindet sich von hohen Bäumen umgeben ein Franziskanerkloster mit einem großen Klosterhof und eine Kirche.
Im Kloster kann man ein kleine Kunstsammlung besichtigen. Außerdem gibt es im Kloster eine reichhaltige Bibliothek und ein Archiv
mit einer umfangreichen Sammlung türkischer Urkunden.
(http://www.traumhaftes-kroatien.de/krka/artikel/2096-die-klosterinsel-visovac)

Nun geht es zum Mittagessen. Hungrig sind wir schon und auch gespannt, was uns erwartet.
Nach dem Aussteigen haben wir noch einen Spaziergang vor uns, bis wir bei Kristijan einkehren können.

... bei Kristijan

   ... abkühlen gleich im Restaurant - das Wasser kommt direkt vom Berg ...

... gleich hinter dem Restaurant "Kristijan" ist ein herrlicher See ...

Das Kloster Manastir sv. Arandela.


Hier haben sich heimlich Christen getroffen und in der Höhle weit unter dem Kloster konnten sie sich unterhalten
ohne belauscht zu werden. Heute ist es ein schöner Fotopunkt. Gleich nebenan sind die Gräber. Leider ist es so eng
dort im Keller, dass wir die Erklärung nicht gehört haben ...

Zum Abschluss des Tages geht es noch zu den Wasserfällen, die man mit Fahrzeugen nicht erreichen kann.
Es ist ein wunderbarer Anblick und insgeheim würde sicher jeder gern in so einen kleinen See mit Wasserfall baden ...

Als wir auf dem Rückweg am römischen Militärlager vorbeikommen, ist das Interesse schon längst erloschen.
Seit unserer Abfahrt heute morgen sind 8,5 h vergangen und die Hitze hat alle im Bus geschafft!

Wir kommen auf dem Platz an und nach dem Abendbrot (Chili con Carne und Reis) kehrt schnell Ruhe ein
und wir entspannen uns.


Freitag, der o6.o8.2o1o - dreizehnter Tag

Gestern, am Ende unseres Ausfluges kamen wir durch ein kleines Städtchen. Skradin.
Skradin (Lateinisch: Scardona) ist eine kleine Stadt der Gespanschaft Šibenik-Knin.
Skradin
befindet sich in der Nähe Flusses Krka und grenzt an den gleichnamigen Nationalpark. Skradin ist 18 km von Šibenik und 100 km von Split entfernt.
Die Hauptattraktion des Naturreservoirs Slapovi Krke ist eine Reihe von Wasserfällen, deren größter, Skradinski Buk, wurde nach der Stadt benannt.*

So nutzen wir unsere Abfahrt, um dieses nette Örtchen genauer anzusehen.

       

       
       
       

Nach unserem Stadtrundgang verlassen wir den Ort, denn heute werden noch hoch in den Norden Kroatiens fahren.
Damit wir vorankommen wählen wir die Autobahn. Die Maut, die uns hier erwartet nehmen wir in Kauf.
Die Autobahn ist in einem tadellosen Zustand und für die vor uns liegenden 250 Km mit langen Tunneln, zahlen wir 16,- €.

Ab Senj geht es wieder entlang der Adriaküste, denn die Autobahn führt uns zu weit von unserem Ziel.
Unser Ziel ist der Campingplatz POLARIS.

Leider wird es immer bewölkter und am Nachmittag beginnt es auch noch zu regnen.

Es ist kurz vor 18°°Uhr als wir auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz ankommen und eincheken können.
Genau wie der Platz ist sie sehr groß und sauber. Wir haben noch etwa eine Woche und möchten sie hier verbringen.
Schon kurze Zeit später sind wir auf dem Platz unterwegs, um einen Stellplatz zu finden. Wir finden einen.
Direkt am Wasser. Leider ist er nicht auf unserem Handzettel mit den freien Plätzen eingezeichnet.
Trotzdem fragen wir in der Rezeption nach. Die Rezeptionistin ist sehr bemüht und wir bekommen den Platz!
Bis Mittwoch ist dieser Platz frei! Wir buchen und fahren auf den Platz - auf unseren Wunschplatz!


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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