Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

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Unser privater Reisebericht 2010

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Kroatien

Rovinj - Veštar - Zell am See - Brandenburg


Samstag, der o7.o8.2o1o - vierzehnter Tag

Die Sonne scheint wieder. Alle Wolken sind abgezogen und ein schöner Tag bahnt sich an.
Nach dem Frühstück bauen wir das Boot auf, finden einen Ankerplatz direkt vor unserem Stellplatz und
machen uns bereit zu einer der Inseln zu fahren, die wir von Land aus sehen können.

Auf der Insel Maškin befindet sich eine Hotelanlage,
aus früherer Zeit finden wir auch eine kleines Theater.
Die Bademöglichkeit der Hotelanlage nutzen wir, ehe wir zu Leuchtturm weiterfahren.
Hier kann man auch schön schnorcheln!

Als wir den Schutz der Inseln verlassen, herrscht ein enormer Wellengang. Ganz mulmig wird uns auf unserem
kleinem Boot. Schnell entschließen wir uns umzukehren. Gemütlich geht es zum Platz zurück.
Plötzlich: Leistungsverlust am Motor. Glücklicherweise läuft er noch "halbe Kraft" und wir erreichen das Ziel.

Nach dem Kaffeetrinken dann die Reparatur ...


(Schmutz in der Volllastdüse des Vergasers - Vergaser aus- und einbauen, Düsen reinigen)

Nach der dann folgenden ausgiebigen Probefahrt (Volllast musste getestet werden :o)
... mit Badeaufenthalten zeigte sich - alles lief wie es sein soll!

Zum Abendbrot haben wir lecker gegrillt ;o)


Sonntag, der o8.o8.2o1o - fünfzehnter Tag

Wie gewohnt scheint die Sonne mit voller Kraft. Heute geht es auf dem Seeweg nach Roviny.
Rovinj (it. Rovigno, istriot. Ruvèigno, dt. veraltet Ruwein) ist eine Stadt in Kroatien an der Westküste der Halbinsel Istrien.
Sie hat 14.234 Einwohner (Stand: 2001), davon gehören 16,74 % der italienischen Minderheit an.*

Gern möchten wir diese Stadt von der Seeseite sehen, bevor wir morgen diese Stadt zu Fuß erkunden.

    ... ein weiter Weg vor uns - ein weiter Weg hinter uns ...

Endlich, als wir um die letzte Landzunge herumfahren, haben wir den Blick auf die Stadt.

Leider haben wir, doch zu diesem Zeitpunkt wissen wir das noch nicht, eine Insel zwischen uns und Rovinj.
Kurzerhand drehen wir und fahren baden. Hier ist ein reger Schiffsverkehr! Ausflugsboote, Angelkähne
und natürlich die großen Jachten fahren hier um die Landzunge.

Bald geht es wieder zurück zum Platz.
Vor dem Abendbrot sehen wir noch einmal zu der Insel, die direkt in der Bucht, genau vor dem Campingplatz liegt.

Veštar


Diese Insel ist verlassen. Nur Eidechsen und Vögel leben hier.

Heute Abend essen wir in einer der Gaststätten auf dem Platz. Die Bedienung könnte besser, vor allem netter werden.
Das Essen war in Ordnung.


Montag, der o9.o8.2o1o - sechzehnter Tag

Heute geht's zu Fuß nach Rovinj. Immer am Wasser entlang können wir den Weg kaum verfehlen.
Natürlich baden wir, wenn am Strand eine Dusche zum Abspülen des Salzwassers zur Verfügung steht.

Bald schon erreichen wir die Stadt, sie ist voller Impressionen:
Im Westen und Südwesten ist die Stadt vom Adriatische Meer umgeben, im Norden von der Limbucht. Im Osten liegt der Vorort Rovinjsko Selo,
und etwa 25 Kilometer weiter die Stadt Kanfanar. Im Südosten liegt der Vorort Kokuletovica und etwa 9 Kilometer weiter die Gemeinde Bale.*


Kaputt. Noch hilft ein Eis ... dann geht es weiter in die Altstadt.

     

Die abwechslungsreiche Geschichte hat das Stadtbild Rovinjs stark geprägt. Die auf einem ins Meer ragenden Hügel erbaute Altstadt mit ihren
verwinkelten Gässchen mit ihrem romanisch-gotischen Stadtbild verfügt über zahlreiche Elemente aus Renaissance, Barock und neoklassizistischen Bauten.*


     

 

Überthront wird die Altstadt von der Kirche Sveta Eufemija (Hl. Euphemia) aus dem 18. Jahrhundert. Wahrzeichen der Stadt ist der auf dem höchsten
Punkt der ehemaligen Insel stehende Kirchturm, dessen Vorbild der Campanile in Venedig ist.*

Die Möglichkeit diesen Kirchturm zu besteigen haben wir genutzt und wurden mit einem fantastischen Blick über die Stadt belohnt.

Die Wärme macht uns zu schaffen. Langsam denken wir an den Rückmarsch.

An einer netten Gaststätte kommen wir noch vorbei, innen sieht es Urgemütlich aus.

Den Aufenthalt auf der Terrasse dieser Gaststätte könnte recht angenehm sein. Getestet haben wir es nicht,
aber jede halbe Minute gibt es einen Wassernebel.

Wir lassen auf unserem Rückweg keinen Strand aus. Jede Möglichkeit der Abkühlung nutzen wir.

Endlich, nach 22 Km Fußmarsch, kommen wir wieder am Womo an. Es war anstrengend, aber trotz aller Strapazen hat es auch Spaß gemacht. Nun sind wir KO!

Abend grillen wir Ćevapčići - sehr lecker!


Dienstag, der 1o.o8.2o1o - siebzehnter Tag

Gleich nach dem Frühstück starten wir. Heute geht es noch einmal in Richtung Leuchtturm.
Kurz vorher befindet sich eine Insel, die heute unser Strand werden wird.

Es ist einfach wunderschön. Hier sind wir ganz allein. Baden, schnorcheln und sonnen - wie es uns gefällt :o)
Noch einmal machen wir eine kleine Ausfahrt zum Leuchtturm, heute sind keine Wellen und wir kommen ganz nah heran.

Ein kleiner Rundgang über die Insel bringt eine Ruine einer Kirche zum Vorschein. Hier tummeln sich Eidechsen und Möwen.

Nachmittags fahren wir zurück, denn heute muss alles verstaut werden. Wir konnten unseren Top-Platz nur
bis morgen belegen und so müssen wir morgen bis 10°°Uhr abreisen.
Nach unserem Abendbrot besuchen wir die Feier, die heute Abend auf dem Campingplatz stattfindet. Richtig nett!
Am Pool spielt eine kleine Band, Livemusik mit Gitarre und Keyboard,
am Strand hämmern Bassboxen den Beat über das Wasser.
Zum Abschluss erhellt ein fantastisches Feuerwerk den Himmel.
Die Musik spielt noch, als wir schon im Bett liegen und schlafen ...


Mittwoch, der 11.o8.2o1o - achtzehnter Tag

Nach dem Frühstück geht es los. Seit gestern steht die Tour fest. Es geht nach Zell am See in Österreich.

... durch den Karavanken-Tunnel kommen wir nach Österreich ...
Der Karawankentunnel (slow.: Predor Karavanke) verbindet seit 1991 die österreichische Karawanken Autobahn A11 mit dem Autobahnnetz in Slowenien in Richtung Ljubljana zwischen Jesenice und Rosenbach, einem Ortsteil von Sankt Jakob im Rosental. Er verläuft dabei durch die namensgebenden Karawanken (slowenisch Karavanke), einen Gebirgsstock der südlichen Kalkalpen.*

Auf dem ersten Rastplatz, den wir finden essen wir ein Würstchen. Alles andere ist bereits vergriffen.

Nach dieser Stärkung geht es weiter. Zell am See ist unser heutiges Ziel. Leider wird das Wetter immer schlechter.

Plötzlich ist in der Ferne ein Wasserfall zu sehen. Auf dem Parkplatz halten wir  und sehen ihn uns an.

 

 

 

 

   
       

Unserer weiterer Weg führt über die Großglockner Hochalpenstraße.
Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten.
Sie führt von Bruck an der Großglocknerstraße über das Fuscher Törl und das Hochtor (Tunnelportal 2.506 m ü. A., historische Passhöhe 2.576 m ü. A.)
nach Heiligenblut und weist Abzweigungen zur Edelweißspitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf. Sie ist die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich.*


Gleich hinter dem Hochtor (2504 m) liegt Schnee!!!

Jetzt beginnt die Abfahrt.


Es ist eine enorme Belastung für die Bremsen unseres Womo, denn sämtliche Urlaubsutensilien reisen mit uns.
Leider reicht die Bremswirkung des Motors nicht immer. Trotz langsamer Bergabfahrt und überlegtem
Einsatz der Bremsen werden sie sehr heiß und stinken fürchterlich, als wir in Zell am See ankommen.


Zell am See ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen, im österreichischen Bundesland Salzburg gelegenen Bezirks,
mit 9616 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2010). Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die Bronzezeit zurück.
Heute ist Zell am See international als einer der bedeutendsten Wintersportorte Österreichs bekannt
sowie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region.*


Den Campingplatz direkt am See finden wir gut und bekommen auch einen Platz. (2 Plätze sind noch frei)
Wir stellen uns auf den Stellplatz, die Markise ist schon draußen und der Tisch aufgebaut und gedeckt.
Da beginnt es zu tröpfeln. Wir sitzen beim Abendbrot, da beginnt es stärker zu regnen.

Der Abend endet folgendermaßen:
Wolkenbruch, Tisch und Stühle weggepackt, Markise rein, nass geworden, ins Bett, gelesen.


Donnerstag, der 12.o8.2o1o - neunzehnter und letzter Tag dieser Reise

Kaum zu glauben - es hat die ganze Nacht wie verrückt geregnet. Zum Waschen am Morgen kommen wir nur
mit nassen Füßen, der Platz ist geflutet. In einer kurzen Regenpause entstehen noch folgende Bilder.

Auf der weiteren Fahrt nach Hause haben wir keine Bilder mehr gemacht, alles lief gut.
Ach - eine Radkappe ging verloren, sonst lief unser FIAT perfekt. (schon 61725 Km)



FAZIT:


 

In diesem Urlaub sind wir ca. 3500 Km gefahren. Der Ø - Verbrauch lag bei 10,94 ltr./100Km.
Wir benutzten Autobahnen und Landstraßen an der Küste entlang.
Die Treibstoffpreise lagen etwas unter denen in Deutschland. (7,91 Kuna = 1,09 € [D=1,18 €])
Wir haben ausschließlich auf Campingplätzen geschlafen und im Schnitt für 4 Personen
(3Erw., 1dreiviertel Erw., Strom) 50,- €/Nacht bezahlt.
Interessant ist: die Leistungen für diesen Preis steigen, je weiter man nach Süden kommt.
Das Wetter ist perfekt. Am Tage sehr warm, in der Nacht kühlt es sich ab und man kann gut schlafen.
In der Nähe der Insel KRK ist das Wasser sehr frisch, an den anderen Stellen geht es,
manchmal ist es fast schon "plörrig" warm.
Nette, hilfsbereite Leute und klares Schnorchelwasser lassen uns ganz sicher wiederkommen!


 

 

 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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