Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

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Unser privater Reisebericht 2018

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Kroatien

Brandenburg - Nähe Chemnitz - Stellplatz Wemmer -
 Camping Prague Džbán - Maut CZ - Prag

 

Die Vorbereitung dieser Urlaubsreise, die wir wieder zusammen mit Tini und Niko erleben werden.
(unseren Plan als PDF gibt es gleich nebenan)

Da wir am Freitag Morgen starten werden, aber wichtige Termine anstehen, müssen wir diesmal mit der
Frühstücks-Tradition brechen und gehen schon am Donnerstag Abend gemeinsam essen.
 


 

   Freitag, der 06.o7.2o18 - erster Tag

Es ist soweit. Einen Wecker brauchen wir nicht, wir werden allein wach. Das Mobil ist vorbereitet und wartet in der Garage
auf seinen Einsatz. Anhänger wird zu Hause mit dem Smart beladen, wir haben keinen Zeitdruck. Das Wetter spielt mit,
es ist wolkig, 20°C und es regnet nicht. Reisewetter eben.
 

  

Gegen 9³° Uhr starten wir und kommen mehr schlecht als recht voran. Es wimmelt vor Baustellen in der Stadt und auch die
 Landstraßen sind betroffen, denn hier werden wie verrückt vor jeder Ortsaus- und einfahrt möglichst üppige Verkehrsinseln
gebaut ... Trotzdem erreichen wir die A9 und kommen hier (trotz der Baustellen) gut voran. Vorerst geht es Richtung Leipzig.

   

Nach 30 Km, auf einem kleinen Parklatz eines Discounters, werden die Gurte des Smart noch einmal überprüft.
Nach mehrmaligem Anfahren, Bremsen und Einfedern können sie sich etwas gelöst haben ...

Eine Meldung von Niko -es gibt Probleme mit der Anhängerbeleuchtung, das wir noch von einer Werkstatt geprüft. Tja, da
haben wir also noch etwas Zeit und können das Outlet Brehna ansteuern. Hier ein bisschen "bummeln" und Mittag essen.

Am Freitag Nachmittag erwartet man ihn ja schon fast ... so erleben wir auch einen, wenn auch kleinen, Stau.
Ein Verkehrsstau (kurz Stau) ist ein stark stockender oder zum Stillstand gekommener Verkehrsfluss auf einer Straße. Als einer der Gründe
dafür gilt eine zu hohe Anzahl von Fahrzeugen pro Zeiteinheit (oder pro Streckenlänge).*

  

Ziemlich genau 16°° Uhr erreichen wir den Stellplatz am Gasthof Wemmer  Marienberger Str. 171, 09518 Großrückerswalde
Großrückerswalde ist eine Gemeinde im Erzgebirgskreis des Freistaats Sachsen, die zwischen 1930 und 1999 schrittweise aus
mehreren Orten gebildet wurde. Der Namensgeber ist das Dorf Rückerswalde, das im 14. Jahrhundert erstmals dokumentiert ist.*

   

Es ist ein kostenfreier Stellplatz auf einem Parkplatz im Hinterhof. Mit einem großen Mobil, oder auch mit Anhänger gibt es
keine Probleme. Eine IVECO Werkstatt ist auf dem Nachbargelände. Die Mitarbeiter des Gasthofes sind ausgesprochen nett,
sehr freundlich und halten sanitäre Anlagen für die Stellplatzbesucher bereit. Sehr empfehlenswert!

   

Bis 20°° Uhr werden wir noch auf Tini und Niko warten müssen. Die Küche im Gasthof denkt schon ans schließen,
da komme sie um die Ecke. Jetzt geht es schnell und wir sitzen in der Gaststube, um noch eine Kleinigkeit zu essen.

Wir haben ca. 300 Km bis nach Großrückerswalde, Tini und Niko aus Siegen  haben ca. 460 Km zurückgelegt. Ein
bisschen unterhalten wir uns noch, legen die frühe Abfahrtzeit für morgen fest und krabbeln in die Betten ...

 

Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 300 Kilometer, Fahrzeit ca. 4 Stunden


   Samstag, der 07.o7.2o18 - zweiter Tag

Nach dem Frühstück geht es pünktlich um 8:00Uhr los.

   

Nach kurzer Zeit über Landstraßen und an Feldern vorbei fahren wir schon über die Grenze, merken davon aber nur
sehr wenig. Keine Kontrollen, Schranken oder Schilder sind an der Grenze zu entdecken. Ganz unscheinbar erreichen wir

Tschechien

Tschechien (amtliche Langform Tschechische Republik, tschechisch Česká republika) ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa mit
rund 10,5 Millionen Einwohnern. Tschechien ist ein Industriestaat. Sein Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner ist das höchste
der ehemaligen RGW-Mitglieder. Im Index der menschlichen Entwicklung belegte das Land 2016 Platz 28.*

Lediglich Ortsnamen, Verkehrsschilder und Straßenmarkierungen ändern sich. Unmittelbar hinter dem Grenzübergang
an der ersten Tankstelle stoppen wir, um die tschechische GoBox zu erwerben. Es ist einfacher als gedacht.
Die Dame in der Tankstelle erklärt uns, wie der Zettel auszufüllen ist und das machen wir einfach.

   

MAUT Tschechien:
 Benötigt wird der Personalausweis und der Fahrzeugschein. Es gibt ein Formular, welches vom Fahrer selbst
ausgefüllt wird. Die Grundgebühr der Box kann mit der Karte bezahlt werden. Dafür sind 1568,-CZK (ca.60,-€) zu
zahlen. Ein individuell wählbarer Mautbetrag wird zusätzlich von der Karte abgezogen und auf die Box geladen.
Wir lassen 2567,-CZK aufladen. (ca.100,-€)
Selbst auf genauer Strecken-Nachfrage konnte uns nicht gesagt werden, in welcher Höhe Maut etwa ausfallen wird.
Das Ausfüllen der Papiere und die Box kaufen + anbringen  dauert etwa 20 Minuten.
(die Kleber der Box passen genau auf die Kleber der österreichischen GoBox)
- - -
Zuviel gezahlte Beträge werden bei Abgabe der Box an der Grenze problemlos auf das belastete Konto erstattet.
Für unsere Strecke fielen Mautkosten von 27,-€ an. (+17,-€ Strafe)



Weiter geht es auf der "7" und als wir auf die Autobahn kommen, piepst es von der Frontscheibe wie man es aus Österreich
kennt. Die Straßen sind in hervorragendem Zustand, Märkte sind am Straßenrand und wir fahren locker in Richtung Prag.

   

Das die Straßen uns noch einige Nerven kosten werden kann man hier noch gar nicht nicht erahnen.

So geht es gut voran. Das Wetter passt und bald erreichen wir die Prager Stadtgrenze. Am Stadtrand entlang fahren wir
direkt zum ausgewählten Campingplatz:

Camping Prague Džbán

Das ist für einen Pragbesuch ein sehr schöner Platz! Wir bezahlen ca. 20,-€ / Nacht für diesen sehr ruhigen, ordentlichen,
gepflegten Platz. Sanitäre Anlagen nutzen wir nicht. Sicher würde eine Platzbewertung sonst deutlich anders ausfallen.

   

Nach einem Kaffee und einem Stückchen (Käse)Kuchen steigen wir in die Smarties und fahren in die Stadt.

     

Die Navis bekommen einen neuen Heimatort programmiert, so finden wir wieder zum Platz zurück. Das längst
ausgesuchte Parkhaus (24h) finden wir und stellen die beiden Kleinen dort ab. Hier sitzt ein Wachmann am Eingang.
(dieses Parkhaus kostet uns allerdings am Abend 10,-€/Fahrzeug...)

  

Prag

Prag (tschechisch Praha) ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Mit über 1,2 Millionen
Einwohnern belegt Prag den vierzehnten Rang der größten Städte der Europäischen Union. Die Hauptstadt Prag ist auch eine von
14 Regionen Tschechiens. Prag ist eine der reichsten Regionen Europas.*

Nun geht es auf Schusters Rappen in die Stadt. Auf den ersten Metern in den Nebenstraßen schafft es Prag zu begeistern.

   

Die alten Häuser, wunderschön renoviert und die Straßen auffallend sauber, die Einwohner sehr freundlich und hilfsbereit.
Wir kommen zur Palacho-Brücke und sind - auch dem Wetter sei Dank - von diesem Anblick überwältigt.

Wir stehen über der Moldau, die deutlich breiter ist, als wir gedacht hätten.
Die Moldau (tschechisch Vltava, historisch Wulda – aus dem germanischen Wilth-ahwa, was soviel wie „wildes, reißendes Wasser“ heißt),
 auch als „Böhmisches Meer“ bezeichnet, ist der längste Fluss in Tschechien und der größte Nebenfluss der Elbe. Er ist 430 Kilometer lang
und entwässert ein Gebiet von 28.000 km² mit durchschnittlich 151 m³/s an der Mündung.*


Der erste Punkt auf unserem kleinen Sehenswürdigkeiten in Prag - Plan liegt schon in Sichtnähe, es ist das tanzende Haus.
Dorthin gehen wir jetzt, immer an der Moldau entlang.
Das Tanzende Haus (tschechisch Tančící dům) ist der Spitzname eines 1996 verwirklichten Bürogebäudes in der tschechischen Hauptstadt Prag.
Die Baupläne lieferte der in Zagreb geborene tschechische Architekt Vlado Milunić in Kooperation mit dem kanadischen Architekten Frank Gehry.
Es steht direkt am Ufer der Moldau (Rašínovo nábřeží 80, 120 00 Praha 2) und dient als Bürogebäude für mehrere vorwiegend multinationale Firmen.*

 

Meine Güte, ist hier ein Krach in der Stadt. Es knattert und rumpelt auf allen Straßen. Ein wenig später, wir kommen
gerade an der Kreuzung am tanzenden Haus an, da nimmt der Krach enorm zu ... und die Kreuzung ist gesperrt!
Es fährt eine Harley nach der anderen in einem riesigen Konvoi. Es ist das 115 Jubiläum der Prager Harley-Szene.

Harley-Davidson Inc. ist ein börsennotiertes amerikanisches Unternehmen (NYSE: HOG), das hauptsächlich durch die gleichnamige
Motorrad-Marke  international bekannt geworden ist. ... Die Harley-Davidson Motor Company ist einer der ältesten Motorradhersteller
der Welt, der bis heute Motorräder produziert.*

     

... und viele, viele sind gekommen! Wir sind zufällig hineingeraten und sehen uns das Spektakel an!

Überrascht sind wir, wie voll die Stadt ist. Es wimmelt im wahrsten Sinne des Wortes nur so von Besuchern.
... und wir hören sehr viele Deutsche, Österreicher und Schweizer sprechen, als wir in die Altstadt kommen.

   

Hängen an Regenschirmen die Prager Ureinwohner in den Straßen?? Wir finden für uns ein nettes kleines
Café und kehren schon ein. Ein wenig gegen den kleinen Hunger und den Durst gibt es ;o)

   

Weiter geht es in Richtung des Wenzelsplatz. Dabei stehen wir oft am Straßenrand und staunen über die Maschinen.
Der Wenzelsplatz (tschech. Václavské náměstí) in der Mitte von Prag wurde 1848 nach dem Heiligen Wenzel von Böhmen benannt,
nachdem er im Mittelalter und der Neuzeit als Rossmarkt (Koňský trh) den Mittelpunkt der Prager Neustadt bildete. Die Breite von
etwa 60 m entspricht der Definition nach eher einer Prachtstraße als einem Platz.
Mit circa 750 m Länge gehört er aber zu den größten städtischen Plätzen in Europa.*

   

   

   

Natürlich gibt es am Wenzelsplatz jede Menge Imbissbuden die Mädels zieht es zu den hier typischen Trdelník.
Ein Trdelník ist ein traditionelles Gebäck, das aus Skalica in der Slowakei stammt. Es hat die Form einer Rolle, da es auf Stöcken
gebacken wird. Er hat einen Innendurchmesser von 3–5 cm, einen Außendurchmesser von 6–10 cm, wird mit geschlagenem Eiweiß
bestrichen und mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Aprikosenkernen bestreut.*

   

Es geht weiter zu unserem nächsten Ziel - das

Hard Rock Café Prague

Auf Grund der Temperaturen können wir in Prag unter Sonnenschirmen im Schatten der umliegenden Häuser
Platz nehmen und tatsächlich weht hin und wieder ein kleines Lüftchen ... es ist angenehm.
Natürlich sehen wir uns auch im Café um und besuchen auch den Shop bevor wir etwas essen.

   

   

Wir schlendern weiter durch Prag - den Besuch des Schlosses haben wir vom Programm gestrichen - kommen
wir zum nächsten Highlight, der

Karlsbrücke

Die Karlsbrücke (tschechisch Karlův most) ist eine im 14. Jahrhundert errichtete, historisch bedeutsame Brücke über die Moldau in Prag, die
die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. Sie ist die älteste erhaltene Brücke über den Fluss Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas.*

Impressionen von der (gut besuchten) Brücke und der Aussicht von der Brücke auf die Moldau.

   

   

Es reicht uns nun, so ein Stadtbummel ist gar nicht so einfach. Es ist - nicht nur durch die Hitze - echt anstrengend.
Da uns Prag gut gefallen hat, werden wir noch einmal hier her kommen und dann mehr Zeit mitbringen.
Für heute lassen wir das Schloss sein und gehen zum Parkhaus zurück. Die Fahrzeuge lassen sich mit der VISA Card
auslösen und die Navis finden gut aus der Stadt und bald kommen wir wieder auf dem Campingplatz an.

Morgen, und darüber reden wir nun, als wir die Smarties wieder verladen haben, geht es nach Ungarn. Die Strecke
durch Tschechien steht fest, denn die CZ GO Box kann nicht an jedem kleinen Grenzübergang abgegeben werden.
Wir wissen, welche Tankstelle auf dem Weg liegt und werden in Slowenien keine Maut zahlen.

... es gibt neben den Gesprächen etwas zu essen und dann fallen uns die Augen schon zu ;o)

 

Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 130 Kilometer, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden

 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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