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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

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Unser privater Reisebericht 2018

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Kroatien

Budapest - Maut Kroatien - Camp Zagreb -
Zagreb - Insel PAG - Camping Simuni

 

   Mittwoch, der 11.o7.2o18 - fünfter Tag

Es ist 7°° Uhr, die Motoren starten und mit ihnen auch die Scheibenwischer. Wir fahren vom Platz,
biegen Richtung Budapest ab und fahren auf die Stadt zu. Der Regen nimmt ab, der Verkehr zu und
mitten durch die ungarische Hauptstadt steuern wir auf die Autobahn M7 (mautpflichtig) zu,

   

 die uns am Balaton, dem Plattensee, vorbei nach Kroatien führt.
Der in Westungarn liegende Balaton (deutsch Plattensee) ist der größte Binnensee und der bedeutendste Steppensee Mitteleuropas.
Er ist 79 km lang und im Mittel 7,8 km breit. Die Fläche beträgt z. Zt. (2018) 594 km².*



Kaum haben wir Budapest verlassen, beginnt es zu regnen. Wie schon gestern Abend gießt es wieder, wie aus
Kannen. An einem Fahrtag, wie heute, stört es uns aber nicht. Die Autobahn in Ungarn ist gut ausgebaut.

   

Zum Frühstück hätten wir gern draußen gesessen, doch nun sitzen wir bei Tini und Niko im Mobil und essen dort.



Bis zur Grenze haben die Scheibenwischer noch zu tun, dann wird der Himmel langsam heller und der Regen
lässt nach. Es ist die erste Kontrolle an einer Grenze, die wir auf dieser Reise erleben.

   

Die ungarischen Grenzer sind freundlich und aufmerksam, als unsere Ausweise kontrollieren.
Ins Mobil steigen sie nicht, sehen aber durch die offene Scheibe suchend hinein.

Kroatien

Kroatien (kroatisch Hrvatska), amtlich Republik Kroatien (kroatisch Republika Hrvatska), ist ein Staat in der Übergangszone zwischen
Mittel- und Südosteuropa. Kroatien ist Mitglied der Europäischen Union, der NATO, der Welthandelsorganisation, der OSZE und der
Vereinten Nationen. Entsprechend dem Index der menschlichen Entwicklung zählt Kroatien zu den sehr hoch entwickelten Staaten.*


Nur kurze Zeit saugen die Motoren kroatische Luft durch die Filter, da werden wir durch eine Mautstation gebremst.

   

In Kroatien zieht man eine Karte aus einem Automaten und zahlt bei den Autobahnabfahrten an Automaten oder
an Kartenhäuschen.

Auf der vor uns liegenden Strecke ist stets die Polizei präsent. Zwei Blitzer haben wir entdeckt, einen davon durch
das internationale Lichthupenzeichen, ein anderer Polizist positionierte sich mit seinem Laser auf der Mittelspur ...
Auch andere Verstöße werden sofort geahndet - z.B. steht der Überholverbotsünder am Ende der Baustelle mit
der Polizei neben der Straße.
ca. 70 Km fahren wir auf der Mautstrecke und zahlen am Kassenhäuschen 13,36 €.

Dann lassen wir für heute Zagreb rechts liegen und steuern direkt zum ausgesuchten Campingplatz/Stellplatz.

Camp Zagreb  

Das war ein Glücksgriff, wie sich herausstellt, als wir ankommen. Der Platz ist ein interessantes Kreis-Stellplatz
Konzept. An einem See liegt er, mittig befinden sich die Sanitärversorgungshäschen mit Duschen, Toiletten usw.

   

An der Rezeption bedient man uns freundlich und sehr höflich. Besser ist es sicherlich (in der Urlaubszeit)
zu reservieren. Wir haben großes Glück und bekommen zwei Plätze nebeneinander. Zum späten Nachmittag
 ist der Platz komplett voll. Mobile ab 8m haben es nicht leicht, es ist dafür schon eng.

Die Zeit bis zum Abendbrot verbringen wir schwatzend vor den Mobilen. Die Wolken halten sich eisern, doch
es bleibt warm. Auf dem Platz befindet sich - mit Blick auf den See - eine Pizzeria in der wir nun sitzen.

   

Es schmeckt total lecker! Solche Professionalität haben wir auf einem Stellplatz nicht erwartet!

Anfangs waren wir drauf und dran das Public Viewing des heutigen Fußballweltmeisterschaftsspiel mit den Kroaten
am See unten an der Pizzeria zu erleben - es finden sich immer mehr und mehr Fans ein - doch der als der kroatische
Kommentar für uns nicht zu verstehen ist und längst keine Sitzplätze mehr frei sind, gehen wir zum Mobil und sehen
dort das Spiel mit deutschen Kommentar und hören die kroatischen Fans jubeln ... keine 50 Meter entfernt ...



PUH - war das ein spannendes Spiel! Feuerwerk ist zu hören, Autokorso fahren hupend umher und ausgelassene
Stimmung herrscht auf dem Platz. Kroatien - England 2:1 Die Kroaten feiern noch lange - wir sind längst im Bett.
 

Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 300 Kilometer, Fahrzeit ca. 5 Stunden

 


   Donnerstag, der 12.o7.2o18 - sechster Tag

Gegen 8:30 Uhr frühstücken wir und machen uns danach langsam auf den Weg.

   

Es sind 21 Kilometer bis zum Parkplatz. Die Straße nach Zagreb ist mit Fahnen geschmückt. Für mich sieht es
nicht aus, als haben sie mit der Fußball WM zu tun. Wir rauschen mit den Smarties durch den Verkehr und
erreichen den - natürlich vollen - Parkplatz. Nach 2 Runden geben wir auf und suchen einen anderen Platz.
Schnell werden wir fündig und suchen nun den Automaten für die Parkgebühr. Ein junger Mann, den wir fragen,
sagt uns das heute wegen dem Ergebnis im Fußball keine Parkgebühren zu zahlen sind hier in Zagreb.
Das ist doch mal etwas!!


Wir parken jetzt hinter dem Bahnhof. Hier fallen uns Häuser ohne Fenster auf, die leer stehen und verfallen. Mitten in der
Stadt stehen am Busbahnhof ebenfalls zerfallene Häuser. Durch eine moderne Passage geht es unter dem Bahnhof entlang.

   

Als wir die Passage verlassen, stehen wir vor dem Bahnhof und sind schon unterwegs in die Innenstadt von

Zagreb

Zagreb [ˈzaːgrɛb] (deutsch Agram) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Die Stadt Zagreb selbst hat auch die Funktionen
einer Gespanschaft. Die nähere Umgebung der Stadt bildet getrennt von dieser die Gespanschaft Zagreb, deren Verwaltungssitz auch die Stadt
Zagreb ist. In Zagreb residieren ein katholischer Erzbischof, die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste sowie wichtige
Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und regionale Bedeutung.*

Hier im Stadtzentrum erwartet man Besucher, hier stehen die historischen Bauten, die hübsch präsentiert werden.
Allerdings sind viele Fassaden der alten Häuser kaputt, hier und da stehen ganze Häuser leer. Die kleinen Parks sind
liebevoll bepflanzt, oft stehen dort Imbisse oder Händler.

   

   

Die Souvenirläden bieten sämtliche Fanartikel zur WM an und sind gut besucht! Auch wir statten uns aus, denn das
WM-Endspiel 2018 am Sonntag (Frankreich - Kroatien) wird auch für uns interessant!

Plötzlich entdeckt Tini eine Stadtrundfahrt in einem alten engl. Doppeldeckerbus. Schnell buchen wir die
einstündige Stadtrundfahrt für 90 Kuna/Person (12,20 €).

Die 20 jährige Kroatin, die uns durch ihre Stadt führt, brennt für ihr Land.

   

Voller Emotionen nimmt sie uns mit auf eine - auf ihre eigene ganz private - Tour durch ihre Heimatstadt.
Wir erfahren, was ihrer Mutter erzählte und ihre Großmutter erlebte, sie erinnert uns an den letzten Krieg,
in dem ihre Stadt zerbombt wurde, zeigt uns die Tunnel und Katakomben in denen die Menschen versuchten
zu überleben. Das alles ereignete sich im Kroatienkrieg von 1991 - 1995.

  

   

Nach der Stadtrundfahrt sind wir beeindruckt und sehen die zerfallenen Fassaden mit ganz anderen Augen.
Nun gibt es zum Mittag kroatische Nationalgerichte. Ćevapčići und Gulasch mit Nudeln. Es ist lecker!
Ćevapčići [tɕɛˈʋaptʃitɕi] (Plural, Diminutiv von serbokroatisch Ćevapi, vgl. Kebab) sind gegrillte Röllchen aus Hackfleisch und ein in
Südosteuropa verbreitetes Fleischgericht. In Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Serbien gelten sie als Nationalgericht.*

Weiter ziehen wir durch die Stadt, sehen uns Geschäfte an, müssen hinein und kaufen dieses oder jenes,

  

bis wir zu einem Café kommen.

Cafe Amelie

Hier gibt es zum Kaffee ein leckeres Stück Torte, zur Torte kommen plötzlich auch noch ein paar Studenten, die sich
musizierend und singend etwas Geld verdienen wollen.

   

Die Smarties stehen noch, wo wir sie verlassen haben und es geht zurück durch den dicken Feierabendverkehr
Zagrebs zum Stellplatz. Als wir an einem großen Lidl vorbeikommen, nehmen wir noch ein paar Kleinigkeiten mit.

   

Auf dem Platz angekommen entspannen wir noch etwas, bevor wir uns wieder in dem Restaurant einfinden,
auf das wir uns schon den ganzen Tag freuen!    Das ist vielleicht ein Schlemmerleben hier ...

   

Der Stellplatz ist zwar sehr gut durchdacht und durchaus interessant angelegt, der Preis ist etwas hoch geraten.
35,- € für 2 Personen in einem Mobil sind irgendwie nicht angemessen. Wir bezahlen und sitzen noch zusammen
vor den Mobilen.   

Morgen früh starten wir, wie gewohnt um 8°° Uhr. Das Ziel: Insel PAG, Campingplatz Simuni.

 


   Freitag, der 13.o7.2o18 - siebenter Tag

Abergläubig sind wir nicht, hoffen aber trotzdem das nichts passiert. Immerhin - Freitag der Dreizehnte!

   

Schon bei der Abfahrt sehen wir die dicken Wolken und es ist kein heller Fleck am Himmel zu sehen.
So kommt es, wie es kommen muss: strömender Regen trifft uns wie ein Wasserfall. Die Autobahn,
auf der wir uns mittlerweile befinden erinnert sehr an einen Fluss, das Wasser von der Straße stiebt und spritzt.

   

Die Wischer haben voll zu tun. Etwa 1,5 h fahren wir so dahin, als sich plötzlich der Himmel ein wenig heller zeigt.

   

... immerhin soll lt. Wetter-App auf der Insel PAG Sonnenschein und 29°C sein ...
Noch 200 Km sind es und als noch die Sonne endlich wieder vorsichtig hervorkommt, machen wir eine kleine
Pause auf der Autobahn und krabbeln aus unseren „U-Booten“ ...

  

Kleinere Wolken sind noch vorhanden, nun wird die Sonne unser Begleiter. Bald fahren wir auf die

Insel PAG

Die kroatische Insel Pag (deutsch veraltet auch Baag) befindet sich an der Adria-Küste nördlich von Zadar in Norddalmatien.
Pag hat eine Länge von 58,25 Kilometern und ist mit 284,18 Quadratkilometern der Fläche nach die fünftgrößte Insel der Adria.
Insgesamt hat die zwei bis zehn Kilometer breite Insel ungefähr 8.400 Einwohner.*

Schlagartig ändert sich die Vegetation. Keine oder nur sehr kleine Pflanzen finden sich noch zwischen den Steinen
und Felsen. Strahlend blau leuchtet das Wasser zwischen den Steinen und lädt schon jetzt zum baden ein.

   

An der Rezeption vom

Camping Village Šimuni

scheinen sie schon auf uns gewartet zu haben. Sehr nett und freundlich begrüßen uns auf deutsch zwei Mädels
und erklären kurz die Modalitäten des Platzes. Dann begleitet uns ein Golffahrzeug zu unseren Plätzen. (link)

   

Es ist - natürlich, der Name sagt es schon - ein Campingdorf. Alles hier, alles gut organisiert.
Wir haben Platz 1035 a + b erwischt. Weit ab vom Trubel stehen wir hinter dem Tennisplatz aber dadurch ruhig.

   

Unseren Platz (b) können wir nur halb nutzen, denn der Baum hat störrische Äste, die so tief hängen, dass das
Mobil nicht darunter passt. Man bräuchte eine Leiter und eine Säge ... haben wir nicht - so stehen wir am Rand.
Der Platz bei Tini und Niko gleich nebenan hat keinen Baum, also mehr Platz ... so sitzen wir oft dort ;o)

Alles ist abgeladen und geparkt, nun gehts zur Adria. Baden und schwimmen, in der Sonne sitzen und den
Urlaub genießen . Später, jetzt kennen wir schon die Duschen, starten wir die Grills und essen Abendbrot.

Später gehen wir noch eine kleine Runde über den wirklich riesigen Platz. Hier ist ja vielleicht etwas los!
Auf der breiten Straße tummeln sich die Camper und essen Eis oder Palatschinken, Pizza oder trinken etwas.
Man kann sich auch die Animation ansehen, heute läuft das Musical „Mammamia“ von ABBA.
Der Musik hören wir am Strand zu und essen ein Eis.

   

Wir sind KO, da schläft es sich besonders gut.
Ich werde gegen 5 Uhr wach, es ist mir zu warm im Mobil. ... nun sitze ich draußen bei 2°C weniger, aber manchmal weht ein kleines Lüftchen ...
 

Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 315 Kilometer, Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

 


 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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