Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Kroatien

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Unser privater Reisebericht 2018

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Kroatien

Camping Simuni - Insel PAG - Stadt PAG - Kolan -
Gligora Käserei

 

   Samstag, der 14.o7.2o18 - achter Tag

Es ist neu für uns: den Platz haben wir für die nächsten 10 Tage gemietet. So etwas haben wir noch
nie gemacht. Die Idee ist, dass wir von hier mit den Smarties ins Land starten können.

Noch vor dem Frühstück gehen wir in die Adria schwimmen. Morgens ist man ganz allein hier.

 

Geschwommen wird  "zur Boje und zurück", dann das Salzwasser abduschen und Frühstück gibt es am Platz.
Auf der Erde stellt das Meerwasser der Ozeane das häufigste Salzwasservorkommen und zugleich die größte Wassermenge
überhaupt dar. Der durchschnittliche Salzgehalt der Meere liegt bei 3,5 %.*

   

Heute machen wir ein "Ankommen- und Entspannen- und Strandtag!"

   

Heute können wir uns den Campingplatz ansehen und erste Eindrücke sammeln. Die Stimmung hier ist locker,
unkompliziert und entspannt. Es sind nur wenige Plätze leer und auch diese werden schnell neu belegt. es ist
voll auf dem Platz. Dennoch ist es nicht laut oder überlaufen. Wir sind zufrieden. Allgemein sieht es so aus:
  + -                       
 

- saubere Sanitäranlagen,
- ordentlicher, gepflegter Platz,
- schöne, teilweise große Einzelplätze,
- sehr gepflegter Strand,
- gute Verpflegung (essen und einkaufen)

- viele hohe und tiefhängende Bäume,
- kein Sat-Empfang,
- Nachts kühlt es sich nicht ab (26°C bleiben meist),
- Grillen zirpen oft und laut
 

   

Heute Abend grillen wir und bleiben noch eine ganze Zeit draußen sitzen.

 


   Sonntag, der 15.o7.2o18 - neunter Tag
 

Es ist schön, am Morgen in der Adria zu schwimmen, duschen zu gehen und dann zu frühstücken. Die warmen
Urlaubstage könnten hier in Kroatien gar nicht besser beginnen. Wir genießen es!
Dann fahren wir mit den Smarties los, um die Insel PAG zu erkunden. Heute geht es in die Stadt

PAG

Die Stadt Pag (deutsch veraltet: Baag) ist der wichtigste Ort auf der kroatischen Adriainsel Pag. Sie hat 3.846 Einwohner
(Stand 2011) und gehört zur Gespanschaft Zadar.*

Schon auf dem Weg zeigt sich die Schönheit der wunderbaren Insel und wir kommen nicht umhin eine Pause
nach den ersten 9 Kilometer bleiben wir auf einem kleinen Parkplatz stehen und staunen in die Landschaft.

   

    

Pag verfügt über zahllose kleine, nach einem Quadratmuster auf die Stadt verteilte Gassen und ist ein beliebtes Touristenziel.*

   

In dem Örtchen finden wir einige Gässchen, die uns gefallen und natürlich sind auch wieder einige Läden dabei,
aus denen unsere Frauen wegen der netten Angebote gar nicht mehr herauskommen wollen ...
Irgendwann kommen wir an an einen großen Platz, hier steht die Stadtkirche und einige Restaurants.

Die Stadtkirche, die Basilika Mariä Himmelfahrt, stammt aus dem 15. Jahrhundert.*

   

Gut, das uns ein kleiner Hunger weg von den Läden in eine der kleinen Gaststuben lockt. ... es lohnt sich!

   

Immer wieder findet man in den Gässchen alte Damen sitzen, die ihre selbstgehäckelten Deckchen anbieten.
Häkeln ist eine Methode der Textilverarbeitung, bei der mit Faden und Häkelnadel Maschen erzeugt und miteinander verknüpft werden.
Im Unterschied zur glatten Stricknadel hat die Häkelnadel an ihrer Spitze einen Haken. Mit Hilfe dieses Hakens ist es möglich,
den Faden durch bereits gearbeitete Maschen zu ziehen und damit ein zusammenhängendes Maschengebilde zu erzeugen.
Das Wort häkeln ist seit dem Ende des 17. Jahrhunderts bezeugt und hatte ursprünglich die allgemeinere Bedeutung „mit Haken fassen“;
heute bezieht es sich nur noch auf die Arbeit mit der Häkelnadel.*

   

Kurze Zeit später finden wir sogar eine kleine Bronzeplastik, die den Häckeldamen gewidmet ist.
Wir versorgen uns noch mit Lebensmitteln und Obst, dann fahren wir zurück zum Campingplatz, denn heute
geht noch etwas - es liegt schon den ganzen Tag ein kribbeln in der Luft - das Fußball-WM-Endspiel!

   

Zurück auf dem Campingplatz haben wir bis 17°° nicht mehr viel Zeit. Die in Zagreb gekauften Shirts und
Fahnenwerden angezogen und befestigt, um uns nun zum Public Viewing Treffpunkt an der Bühne in der
Mitte des Platzes zu treffen. Einige Fernseher sind aufgestellt, in denen man mehr Sonne als Fußball sieht.
Das stört jedoch niemanden. Hier wird trotzdem gefeiert, gesungen, gejubelt, gehofft und gebangt ;o)

   

Das Finale 2018 wurde im Luschnikistadion in Moskau ausgetragen. Kroatien gegen Frankreich.

   

Auf unserem Tisch haben wir ein iPad stehen und können so das Spiel online sehen und mit deutschsprachigem
Kommentar verfolgen. Dabei gibt es Bier aus der Region und Nachos. Im Grunde gönnt jeder den Kroaten den
WM Sieg, doch sie schaffen es nicht. Das Spiel endet 4 : 2 für Frankreich. Die Stimmung bleibt ungetrübt gut!

   

Vom Hunger getrieben zieht es uns in die Pizzeria des Platzes. Hier bekommt man wirklich leckere Pizzen, die
den italienischen Vorreitern in nichts nachstehen. ... auch die Salate sind in Optik und Geschmack super!

   

Später genießen wir bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang am Strand. Ein schöner Tag geht zu Ende.

   

Sonnenuntergang an der Adria mit einem Glas Wein genossen ...
 



Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 25 Kilometer


   Montag, der 16.o7.2o18 - zehnter Tag
 

Ein Morgenbad in der Adria ist erfrischend und schön. Auch hier reservieren Handtücher die Plätze ...

   

Heute wollen wir an die Nordspitze der Insel fahren und uns dabei die Insel ein wenig ansehen. Nach dem
Frühstück geht es als erstes zum Fähranleger, hier sehen wir nach den Abfahrtzeiten und Preisen der Fähre.

   

Es ist ein kleiner Ort, den wir im Norden finden, er heißt Lun. Malerisch, ruhig und versteckt liegt er da und es
wartet nicht einmal ein kleiner Laden auf uns. Zum parken brauchen wir nicht viel Platz ;o)

   

   

Rund um den Hafen gehen wir ein wenig spazieren und kommen zu dem netten, kleinen Restaurant.

Jadran

Hier haben wir einen wunderschönen Blick auf das Meer. Gut, das auch noch Mittag ist ...

... hier sitzen wir nun, freuen uns über die Ruhe und können den Ausblick und das Essen so richtig genießen.

   

   

Auf der Rückreise zum Platz wollen wir uns Stell- oder Campingplätze ansehen, biegen dadurch öfter von der
einzigen Landstraße der Insel, der
106, in den Süden ab. Meist finden wir nur sehr kleine Plätze, die mehr an
einen Garten erinnern, auf dem Familienfreunde weit ab vom Wasser stehen ...

   

In Kolan steht, direkt an der 106 , eine Molkerei mit einer Werbetafel für den Laden auf dem Hof.
Kolan liegt im Herzen der Insel Pag. Sie ist die einzige Siedlung im Landesinneren der Insel.*

Im Laden erfahren wir, das wir die Gligora Käserei entdeckt haben. Als wir hören, das man diese Molkerei
besichtigen kann, machen wir sofort einen Termin.   ... morgen sehen wir uns die Fabrik an.

Nachdem wir vom Strand kommen machen wir zum Abendbrot Nudeln, die es zusammen mit einer
Tomaten-Hühnchen-Gemüsesouce. (Rezepte)


 

Den Sonneuntergang sehen wir uns wieder am Wasser an und sehen uns noch ein wenig auf dem Platz um.

 



Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 120 Kilometer


   Dienstag, der 17.o7.2o18 - elfter Tag
 

Das mittlerweile obligatorische Morgenbad in der Adria ... wunderbar!

 

Oben ist alles ruhig, unter der Oberfläche tummeln sich Fische. ... die gehören ja hier auch her! Während
des Tages sieht man keine Fische und die Wellen sind deutlich höher. Sie stammen von den Booten, die
hier vorbeifahren. Es sind einige Sportboote und große Jachten, Wohnboote und Jetski unterwegs.

Nach dem kleinen Frühstück sind wir auch unterwegs - heute geht es in die Molkerei/Käserei nach Kolan.

   

Der nette junge Mann auf dem mittleren Bild ist der Juniorchef. Er führt uns durch die Firma und erklärt
in englischer Sprache den Ablauf der Käseherstellung. Unser Rundgang, mit der in Lebensmittelbetrieben
üblichen und auch hier notwendigen "Verkleidung", wird spannend und beginnt jetzt.


(nur im Lager sind Fotos erlaubt)

   

Bekannt ist Kolan vor allem durch den Pager Käse. Dieser reine Schafskäse wird traditionell als Vorspeise benutzt. Die Milch für
diesen besonderen Käse stammt von einer freilebenden, kleinwüchsigen Schafart, die auf den Bergflächen der Insel gezüchtet wird.
Stürme bringen auf diese Bergflächen Salz. Dieses Salz wird zusammen mit dem Salbei und der Strohblume, aus dem vor allem
das Fressen der Schafe besteht, verzehrt und gibt das unverkennbare Aroma. Der junge Käse ist zwischen Ende des Winters und
Frühjahrsbeginn erhältlich. Dieser ist sanfter und leichter. Der alte Käse ist dagegen wegen seiner Nachfrage rar gesät.*

   

Pager Käse (kroat. Paški sir) ist eine Schafskäse-Spezialität, die auf der Insel Pag in Kroatien hergestellt wird.
Dieser Käse wird aus der Milch einer kleinwüchsigen Schafrasse hergestellt, die auf der Insel lebt. Das besondere Aroma des Paški sir
wird durch mehrere Faktoren beeinflusst: Da auf dem karstigen Untergrund der Insel Pag nur wenig Gras wächst, ernähren sich die ca.
 28.000 Schafe vor allem von wildwachsenden und salzhaltigen Kräutern.Durch die vier bis sechs Monate dauernde Reifung und
Lufttrocknung erhält der Käse seine besondere Würze. Aus 64 Litern Milch können 10 Kilogramm Käse hergestellt werden.*

Nach der Führung nutzen wir die Käseverkostung (sehr zu empfehlen) als  zweites Frühstück. Hier kann man
die verschiedenen Käsesorten miteinander vergleichen und merkt deutlich die Geschmacksunterschiede.

Im Laden suchen wir uns noch ein paar Köstlichkeiten aus. Das Angebot ist nicht auf Käse beschränkt! Öl, Wein,
Schinken, Honig und Marmelade gibt es auch. Hier erfahren wir, das man auch im Webshop bestellen kann.

   

Auf dem Weg zum Platz genießen wir das wunderschöne Panorama der Insel.

Diesen schönen Tagverbringen wir am Strand und am Abend geht es noch einmal über die "Flaniermeile".
Der Flaneur (aus französisch flaner „umherstreifen, umherschlendern“) ist ein Mensch,
der im Spazierengehen schaut, genießt und planlos umherschweift – er flaniert.*

   

 



Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

 

ca. 12 Kilometer

 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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