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Kerstin & Stefan

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Unser privater Reisebericht 2011

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Nordkaptour 2o11

Fosselv - Campingplatz Ballangen

 


 

Sonntag, 24.07.

Am Fosselv-Campingplatz halten wir gegen 14³° Uhr an.
Hier bekommen wir einen schönen Platz direkt am Wasser. Feuerstellen sind schon vorbereitet, die sanitären Anlagen sind ok.
Der Platz kostet 160,- NKr, etwa 20,- €. Zufrieden entspannen wir beim Kaffee. Im Moment ist Ebbe und diese Chance nutzen wir,
 Wattwürmer zu sammeln, diese sollen dann zu Ködern werden.

   

Leider sieht es nicht gut aus und trotz langer Bemühungen von Gina und Matthias gibt es heute keinen frischen Fisch.
Die Kartoffeln rösten schon im Feuer, während Roy den Fisch würzt.

Glücklicherweise können wir auf unsere eingefrorenen Fangerfolge vom gestrigen Tag zurückgreifen und so gibt es heute Dorsch und Seelachs.
 Das Rinderfilet haben wir nicht selbst gefangen, es ist gekauft.

Bald sitzen wir zum Abendbrot zusammen.

Natürlich lassen wir uns einen Nachtisch nicht entgehen, wo wir doch hier in so schöner Umgebung sitzen.
Maiskolben und Marshmallows sind im Programm heute.

Als das Feuer seine Kraft verliert, gehen wir ins Bett, denn es wird empfindlich kalt.


Montag, 25.07.

… es war schon in der Nacht zu hören – REGEN!
Nun spielt der Platz seine Nachteile voll aus. Die Wege auf dem Lehmboden werden zu einer Bahn aus Schmierseife.
Fast scheint es unmöglich zu den Waschräumen zu kommen.

So frühstücken wir ganz in Ruhe. Hier, gleich in der Nähe vom Platz (ca. 2Km) gibt es einen Wasserfall. Im Regen werden wir nur einen Blick
 von der Straße zum Wasserfall werfen.
Im Regen werden wir nur einen Blick von der Straße zum Wasserfall werfen. Bei besserem Wetter
 heute hätten wir in Erwägung gezogen einen Spaziergang zu diesem Wasserfall und der Umgebung zu unternehmen.



Die Straßen hier sehen so aus wie es so viele zu berichten wissen ... die noch nicht im Norden Norwegens waren.
Die E6 wird zu einer Schotterpiste hörte man und kann es sogar im Netz lesen - wir haben es nicht erlebt,
die Bilder hier sind von einer Baustelle.

 

Bald kommen wir nach Narvik.
Narvik
ist eine norwegische Stadt nördlich des Polarkreises mit 18.441 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011). Narvik ist auch der Name einer Kommune, deren Hauptort die Stadt Narvik
 bildet. Narvik ist ein wichtiger Hafen für die Verschiffung von Eisenerz aus dem Gebiet von Kiruna, Schweden. Dank des Golfstroms ist der Hafen das ganze Jahr über eisfrei.*

Das Wetter bessert sich heute wohl nicht mehr. So ist es nicht schlimm, das die verregnete Landschaft an den Fenstern vorbeirauscht.
Es liegt auch – das wollen wir nicht vergessen – ein enormer Weg vor uns!

 

Längst sind wir auf der Suche nach einem Platz für die Nacht. In Norwegen ist es nicht einfach einen Platz zu finden,
an dem man frei stehen kann.
Im Campingplatzführer wird der Campingplatz Ballangen als der schönste Platz Norwegens (2001)
ausgewiesen. Dieser Platz ist jetzt unser Ziel, denn alle Versuche etwas anderes zu finden schlagen fehl.

Haben wir ein Glück! Direkt am Wasser finden wir einen schönen Platz!

    

Nach einem Kaffee wird alles für die Angeltour vorbereitet. Das Schlauchboot kommt heraus, wird aufgeblasen und die Angeln werden
 vorbereitet. Es dauert nicht lange und die Angelfahrt auf dem Fjord von Ballangen kann beginnen. Gina, Matthias, Roy und Stefan
werden es versuchen – Petri heil!

    

2,5 h später kommt der Angelkahn wieder in den kleinen Hafen des Campingplatzes. Nun entscheidet sich, ob es heut Abend Fisch oder etwas
 anderes zu essen geben wird … Die strahlenden Gesichter künden vom Fang, der sich lohnte.
Das Abendessen ist mit dem Fleisch von 3 Dorschen und 2 Seelachsen gut abgedeckt.

    

Schon nach kurzer Zeit werden die Fische von Kerstin und Roy unter scharfer Beobachtung Linas zerlegt und filetiert.
Auf dem Feuer zubereitet schmecken sie einfach am Besten!

    

   

Bei einem Glas Wein sitzen wir noch zusammen und freuen uns auf morgen, denn das Wetter soll sich bessern!


Dienstag, 25.07.

Tatsächlich – das Wetter spielt mit und es bahnt sich ein schöner Tag an.

    

Nach dem Frühstück steht die Pflege der Angelausrüstung auf dem Programm.

   

Gina, Matthias, Roy und Stefan fahren auch noch einmal in den Fjord. Doch nach einer Stunde und „nur“ einem Dorsch fällt die
Entscheidung leicht, lieber das Örtchen Ballangen anzusehen. So machen wir uns auf den Weg.

Ballangen
ist eine norwegische Kommune. Das Zentrum der Kommune ist der gleichnamige Ort Ballangen etwa 40 Kilometer südlich von Narvik gelegen.
Die Kommune ist geprägt durch Bergwerksaktivitäten. Begonnen haben diese Aktivitäten im 16. Jahrhundert mit dem Abbau von Kupfer.
Die Aktivitäten dauerten aber nur wenige Jahre. Dies war der erste Versuch Bergbau in Nordnorwegen zu betreiben.*

    

   

Ein bisschen verwahrlost und dreckig wirkt der Ort auf uns. Es ist nur ein kleiner Einkauf möglich und einen Softeisstand können wir
 entdecken und natürlich nutzen. Als wir zu den Mobilen kommen steht der Entschluss schon fest - wir fahren angeln.
Das übliche Quartett macht sich bereit fährt auf den Fjord und wirft die Angeln aus.

Heute jedoch passiert etwas Unglaubliches:
Gina hat einen Fisch am Haken, einen Dorsch. Stefan zieht die Sehne ein, Gina spult die Sehne auf die Rolle, denn die Angel ist nicht für diese
 Fischgröße ausgelegt und Roy ist mit dem Käscher bereit, den Fisch ins Boot zu holen. Kaum haben wir den ersten Fisch an Bord, meldet
 Matthias einen Fang. Das Gleiche Prozedere beginnt und noch während der Fang an Bord genommen wird kommt der Ruf von Gina: „ich habe
 wieder einen!“
Jetzt muss sie warten. Als sie an der Reihe ist, dauert es nicht lange und Matthias hat auch wieder einen am Haken! Haben wir
 hier einen Schwarm erwischt oder was? Roy und Stefan kommen während der ganzen Angeltour nicht dazu, die eigenen Angeln auszuwerfen.
 
Nach etwa 1,5 Stunden kommen wir mit 12 Fischen in den Hafen!!! Der längste Dorsch misst 64 cm!

   

Während dieser erfolgreichen Angeltour haben die Frauen längst das Abendbrot vorbereitet.

Das Abendbrot heute:
Kabeljaufilet im Schinkenmantel auf Rukola-Bett


- frischer Rukola, gezupft, Käsebestreut und beträufelt mit kalt gepresstem Olivenöl,

- norwegische frische Tomaten aus der Region ,

- Kartoffeln, in Birkenfeuerglut geröstet, dazu Tsaziki aus Andrea's eigener Herstellung

- gegrillte Kabeljaufilet in Schinken gewickelt in klassischer Reisemobil-Zubereitung,
   auf dem Weber Gasgrill,

- Rotwein, Zinnfandel, Umgebungstemperiert
 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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