Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Portugal

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Unser privater Reisebericht 2007

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Portugal

Faro - Quarteira - Lagos



1 Faro   2 Quarteira/Lagos   3 Figuera   4 das Ende der Welt "Cabo de Sao Vicente"   5 Milfontes    6 Lissabon


Am 21.o7.2oo7

fahren wir 14³°Uhr über eine beeindruckende Brücke in

Portugal

 ein.

  

Gleich an der ersten Autobahnabfahrt fahren wir auf die Landstraße N 125, um an der Küste entlang
nach Quarteira zu kommen. Wir fahren durch Altura und bemerken die komplett veränderte Umgebung.

Vom Atlantik sehen wir nicht so viel wie gedacht und kommen bald in Faro an.
Faro ['faɾu] ist eine Stadt im Süden Portugals (Algarve) mit etwa 44.119 Einwohnern (63.967 Einwohnern im Kreis, Stand vom 1. Januar 2011),
einem internationalen Flughafen (überwiegend Charterflüge) und zwei Universitäten. Faro ist das administrative Zentrum der Algarve
und ein wichtiger Hafen, der von einer Lagune geschützt wird, die heute ein Naturschutzgebiet darstellt.*

Dieses Zentrum der Algarve liegt direkt am Atlantik. 2oo4 fanden im Algarve-Stadion mehrere Spiele der
Fußball-Europameisterschaft statt. Hier gibt es 2 Universitäten. Natürlich gibt es auch in dieser Stadt
Motorradtreffen und eines dürfen wir erleben.
Die Fahrt durch die Stadt wird uns erschwert, denn
das Navi streikt...
Es zeigt uns an, wo wir uns befinden - berechnet aber keinen Weg mehr.
Auf eigenartige Art versucht Faro seine Gäste zu behalten, denn wir finden keine Schilder,
die uns den Weg nach Quarteira, Almancil oder Boliqueime zeigen.



So lernen wir die Stadt kennen, können aber nicht richtig nach links und rechts sehen, denn hier sind
die Motorradfahrer unterwegs. Überall stehen und fahren Motorräder und die Maschinen,
die den Auspuff unterwegs verloren haben röhren durch die Stadt. Die ansässige Polizei begegnet
diesem Verkehrschaos mit Ruhe, sie setzen auf manuelle Verkehrsregelung durch Handzeichen
und Körpereinsatz, indem sie sich durchaus auf der Straße in den Weg stellen.
Das alles passiert mit grinsenden Polizei-Gesichtern.
Wir versuchen es auch mit Ruhe dem Chaos zu entrinnen und streben aus der Stadt ... dachten wir -
- wieder falsch ... umgedreht und zurück ... Umleitung ... zwischen hunderten Motorrädern fahren wir
nun mit 2o - 3o Km/h in der Nähe von Sao Pedro an einem Wasserarm entlang.
In einiger Entfernung kommt eine Brücke. Polizei steht auch hier und sie winken.
Freundlich und nett denken wir gerade noch als ein Polizist zu uns kommt und seine Hand dreht.
Die Brücke vor uns - wir benötigten 25 min um hier her zu fahren - war leider nur für 2t zugelassen.
So drehten wir um und nur durch einen glücklichen Zufall sind wir richtig abgebogen
und haben die Ausfahrt aus der Stadt gemeistert.
Ähm - natürlich haben wir uns noch den Flughafen angesehen :-)
Ein totaler Umweg, doch so waren wir sogar schon in Montenegro!

Quarteira

Gegen 18°°Uhr haben wir es geschafft und fahren vor die Rezeption des Campingplatzes in Quarteira.
Hier kostet die Nacht für uns vier 29,oo €. Für 4 Nächte haben wir uns vorerst angemeldet.
Die Waschräume sind sauber, die Duschen ok
... und an die fehlenden Klobrillen und Klobürsten haben wir uns mittlerweile gewöhnt ...

Impressionen vom Platz

Wir stehen auf einem der neu angelegten Stellplätze des gut ausgebauten, gepflegten Platzes,
haben den Strom angeschlossen und sind schon unterwegs zum Atlantik - baden.
Das Wasser ist sehr kalt und es kostet Überwindung in den großen Teich zu springen.

Ein Stück laufen wir noch am Strand entlang,

dann geht es zurück.


Kakteen wachsen hier, wie bei uns das Unkraut

Wir essen zu Abend und werden plötzlich in der Dämmerung von Fledermäusen umkreist.
Der obligatorische Gang zum Spülen der Teller und Tassen wird von den Jungs erledigt.

Ganz ruhig lassen wir den Tag ausklingen.


Der Morgen des 22.o7.

beginnt militärisch straff: Wecken mit Pfiff und ein Morgendauerlauf zum Atlantik. Am noch leeren Strand wird jeder
10 Kniebeuge und 10 Liegestütze schaffen. - ähem - wollen wir schaffen ...
Liegestütze und Kniebeuge waren durch akuten Konditionsmangel in der geplanten Menge nicht durchführbar :-)
So gehen wir einfach nur baden und im Dauerlauf geht's zurück zum Womo. Kerstin hat schon das Frühstück
vorbereitet und nach gar nicht langer Zeit sind wir wieder am Atlantik, diesmal haben wir die Fahrräder dabei.

Wir fahren durch Quarteira, halten hier und da an den typischen Kramläden der Strandpromenade
und sind nach einiger Zeit in

Vilamoura

Hier ist ein großer Hafen, eine Marina. Es ist heiß und die Sonne brennt unermüdlich. Wir trinken eine Kleinigkeit
und sehen uns die Angebote der kleinen Läden rund um den Hafen an. Wir lesen ein Angebot mit einem Segelschiff
einen Ausflug zu unternehmen. Nach einem Spaziergang um den Hafen und einem leckerem Softeis buchen
wir für den übernächsten Tag einen Tagesausflug in eine Bucht mit dortiger Verpflegung.
Die Karten bestellen wir bei einer Frau aus Deutschland. (für 129,- €)
Das heißt - es gibt keine Sprachprobleme und nun können wir ganz genau nachfragen was uns erwartet.

Die Jungs bekommen ein Andenken in - natürlich - einem Fußball-Laden.
Nun sind sie mit den Trikots der portugiesischen Nationalelf für das Jahr 2oo8 ausgestattet.

Auf dem Rückweg lassen wir die ganze Gegend noch einmal auf uns wirken,
sehen Hotelgästen bei der Animation am Strand zu.

Sehen die kleinen Boote, mit denen die Fischer jeden Morgen auf den Atlantik hinausfahren,
um den Fisch zu fangen, den man schön frisch sofort kaufen kann ...

Wieder baden wir und kommen gegen Abend zum Campingplatz, zu unserem Wohnmobil.
Heute Abend grillen wir. Den Abend verbringen wir mit Uno-, Skip-Bo- und Rommyspielen.


Der 23.o7.2oo7,

ein Montag, wir schlafen aus. Es ist bewölkt aber nicht kalt. Der Wind ist immer noch angenehm warm
und so gehen wir nach dem Frühstück an den Strand. Nach etwa einer Stunde verdichten sich die Wolken
und - ja - es beginnt zu regnen! Doch nur ganz kurz und es ist mehr ein Nieselregen.
Zu diesem Zeitpunkt sind wir längst unterwegs, zurück zum Platz.

Da es warm genug ist gehen wir hinunter an den Pool.

Den Nachmittag nutzen wir für einen Stadtbummel in Quarteira. Vor einem Jahr waren wir schon einmal hier.
Da kamen wir mit dem Flieger, waren im Hotel untergebracht und haben schon damals, also praktisch vor Ort,
unseren Urlaub geplant und den Campingplatz, auf dem wir nun stehen, inspiziert. Das Hotel haben wir
längst gefunden und die Umgebung ist nicht so stark verändert, aber es ist trotzdem ein gutes Gefühl
nach so viel Fremdem und Neuem wieder etwas Bekanntes zu sehen.


24.o7.2oo7

Nach dem Frühstück geht's mit den Fahrrädern nach Vilamoura in den Hafen. Heute startet unsere Segeltour!
Während wir pünktlich am Hafen stehen und auf das Schiff sehen, mit dem wir in etwa einer dreiviertel Stunde
starten wollen, stört uns ein bisschen die Ruhe, die hier noch herrscht. Die größten Bewegungen gehen,
selbst 30 Minuten vor der Abfahrt, von den Wellen im Hafenbecken aus.
Endlich kommt die Frau vom Kartenverkauf zur Arbeit.
Nach einer kurzen Unterhaltung mit ihr erkennt sie das Problem
die Zeitverschiebung!

In Portugal ist es eine Stunde später als in Deutschland! Bei jeder Flugreise wird daran erinnert ... !
Zufrieden, dass wir nicht eine Stunde zu spät hier sind, erleben wir dann eine fantastische Fahrt mit dem Segelschiff.

Es war so fantastisch - mir fehlen die Worte, seht euch die Bilder an!


25.o7.2oo7

Wir frühstücken und bereiten unsere Abfahrt vor. Oft haben wir beobachtet, das viele Camper ihre Fahrzeuge
vor der Abreise gewaschen haben. So stehen wir auch am Waschplatz und schrubbeln den Staub vom Mobil.
Gegen 11°°Uhr verlassen wir Quarteira und rauschen auf der
N12o über eine Brücke nach Lagos.

Lagos ist eine Hafenstadt an der portugiesischen Algarveküste. Sie liegt etwa 30 km östlich von Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten
Punkt Europas nahe Sagres. Lagos gehört dem Distrikt Faro an und ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises (Município Lagos).*

Hier in Lagos sehen wir uns die Stadt und die Sehenswürdigkeiten an. Es ist warm.

Auf der Praça da República (Platz der Republik) befand sich
der historische Sklavenmarkt (Mercado de Escravos).
Auf dem Platz steht seit 1960 ein Denkmal für
Heinrich den Seefahrer
(Infante D. Henrique)*
Hinter der schlichten Fassade der Kirche Igreja do Santo
António
verbirgt sich ein üppig ausgestatteter,
barocker Innenraum.
Er beherbergt eine Trompe-l’œil-Decke, einen vergoldeten Barockaltar, vergoldete Holzstatuen, Schnitzwerk im Chor
sowie Azulejos an den Wänden.*

 

Durch das Stadttor Porta de São Gonçalo beim ehemaligen
Castelo dos Governadores
(Gouverneurspalast) erreicht
man über eine Holzbrücke das Fort
Ponta da Bandeira
,
das seit dem 17. Jahrhundert den Hafen verteidigte.

 

Bald verlassen wir Lagos.


 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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