Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Schweden

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Unser privater Reisebericht 2009

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Schweden

Grebbestad - Bomstad-Baden - Stockholm


Am Samstagmorgen starten wir nach dem Frühstück und sind auf den gut ausgebauten, leeren Landstraßen in  Schweden unterwegs.
 Wir fahren nicht schnell, denn wir haben Urlaub und sind mit unseren 3,75t zul. Gesamtgewicht durch die schwedischen Gesetze
 ausgebremst. Dennoch fahren wir an dem Schild vorbei:
... Alk - Djurpark ...
An der nächsten Möglichkeit wenden wir und folgen dem Schild. Wir möchten doch jetzt endlich einen Elch sehen!


Der Elch (Alces alces, altertümlich-poetisch auch Elen) ist der größte heute vorkommende Hirsch. Sein Lebensraum erstreckt sich über Eurasien und Nordamerika.
Der weibliche Elch heißt „Elchtier“ oder „Elchkuh“, der männliche wird „Elchhirsch“, auch „Schaufler“ beziehungsweise Stangenelch („Stangler“) genannt.
Jungtiere heißen „(Elch-) Kälber“. Der Name Elch geht auf das griechische Wort ἀλκή [alkē] „Abwehr, Hilfe; Stärke; Kraft“ zurück, dessen Wurzel „alk-“
von Indogermanisch *elk-/*lek- „etwas abwenden, verteidigen“ abstammt*.

Elche sind bei der Nahrungswahl sehr vielseitig. Wasserpflanzen (z. B. Seerosen) sind eine wichtige Nahrungsquelle; der Aufenthalt im Wasser bietet
gleichzeitig Schutz vor Insekten wie Mücken und Bremsen. Daneben stellen Gräser sowie Zweige und Blätter von Laubgehölzen einen wesentlichen Teil
der Nahrung des Elchs dar. Dabei bevorzugt er Pappel, Birke und Weide. Im Herbst und Winter frisst er auch Blaubeerreisig, Besenheide und junge Kieferntriebe.
Der Elch ist ein Wiederkäuer*.

Wir verfüttern an die Elche Apfelstücke. Darüber freuen sie sich. Immer wieder kommen sie an und wollen noch ein Stück
verschlingen. Ohne Frage gibt es auch größere Modelle, wie uns die auskunftsfreudigen "Wildhüter" berichten können.

Als wir wieder unterwegs sind, können wir die schwedische Landschaft wiederholt genießen und fühlen uns richtig wohl,
als ein kleiner See zu einer kleinen Pause einlädt.

Es ist 15°° Uhr, als wir auf dem Campingplatz

ankommen und einchecken.

Wir haben es nicht weit bis zum Vänernsee.
Vänern (deutsch auch Vänernsee) ist ein See im Südwesten von Schweden, gelegen zwischen den historischen Provinzen Dalsland, Värmland
und Västergötland. Mit einer Fläche von 5.648 km2 ist er der größte See des Landes und nach dem Ladogasee und dem Onegasee
(beide in Russland gelegen) der drittgrößte See Europas. Er liegt 44 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine mittlere Tiefe von 27 m,
seine größte Tiefe beträgt 106 m. Er ist mit einem Volumen von 153 km3 das größte Trinkwasserreservoir Europas. Seine Küstenlinie entspricht ca. 2000 km*.


Vom o8.o8 - 11.o8.o9 sind wir zu Gast auf dem Platz.
Er gefällt uns sehr gut, obwohl wir das Wetter hier nur in Extremen erleben.

Es regnet nicht einfach nur - es "schüttet"

Ebenso verhält es sich mit dem Wind - der ist oft sofort ein Sturm. Glücklicherweise haben wir diese Wetterkapriolen
hauptsächlich Nachts. Morgens ist es immer möglich vor unserem Mobil zu Frühstücken. Selbst die Temperaturen halten,
was man sich vom Sommerurlaub im Norden verspricht. Abends, wenn die Sonne untergeht, wird es schnell kalt.

So verbringen wir hier schöne Tage. Baden, lesen, Spaziergänge und entspannen stehen im Vordergrund.
Es ist Urlaub pur. Montag Abend wird alles vorbereitet, alles eingeräumt und verstaut. In der Nacht regnet es stark.
Morgens am 11.o9. fahren wir pünktlich um o7:4o Uhr weiter ...


7:4o Uhr sind wir in Bomstad-Baden gestartet, denn ganz in der Nähe haben wir IKEA entdeckt. Wir nutzen den Aufenthalt
hier nicht nur zum Einkaufen. Es gibt auch ein leckeres Frühstück. Da in Schweden oft ganze Einkaufzentren stehen
können wir unsere Obst- und Backwarenvorräte ergänzen und unseren Weg nach Stockholm fortsetzen.

In Stockholm fahren wir auf den Stellplatz, den wir vom Winter kennen, auf der Insel Djurgården.
Djurgården (schwedisch djur = Tier, gård/en = der Hof, sinngemäß: der Tiergarten) ist ein Stadtteil und Parkgebiet im Osten von Stockholm.
Die zum Teil bewaldete Halbinsel hat etwa 800 Einwohner, ist 279 Hektar groß und wird von einem 10.200 Meter langen Strand umfasst.
Djurgården befindet sich im Südteil des Kungliga Djurgården, das bis 1809 königliches Jagdrevier war*.


Für Stockholm haben wir uns 3 Dinge vorgenommen:

- eine Stadtrundfahrt
- das Wasa - Museum
- das Freiluftmuseum "Skansen"

Als wir gegen 16°° Uhr auf dem Stellplatz ankommen sind wir erstaunt, wie viele Wohnmobile hier stehen. Vor allem,
das hier nur deutsche und österreichische Mobile stehen. Bald machen wir uns auf den Weg, denn wir müssen die
Öffnungszeiten der Museen in Erfahrung bringen.

Als wir am Abend zurückkehren sind wir KO. Nun wissen wir die Öffnungszeiten und haben uns entschieden,
die Stadtrundfahrt aufs Wasser zu verlegen. ...sozusagen: ins Wasser gefallen :o)


Es ist Mittwoch, der 12. August. Bedeckter Himmel, kein Wind, es ist warm. Gegen Mittag wird die Sonne herauskommen,
doch das wissen wir jetzt noch nicht. Es ist 7³° Uhr als wir frühstücken. Heute ziehen wir die festen Schuhe an, rüsten uns mit
 Verpflegung aus und starten in den Tag.
9°° Uhr öffnet das Wasa - Museum und wir werden die ersten an der Kasse sein. (so ist der Plan)
Vom Wasa - Museum gehen wir direkt nach Skansen - es ist gar nicht weit - und sehen uns das Freilichtmuseum an.

... zum Wasa - Museum ... auf nach Skansen

Auf dem Rückweg zum Stellplatz, holen wir an der Anlegestelle der Boat Sightseeing unsere 24h - Karten.

Die Fahrkarten gibt es nur auf den Booten und so fahren wir gleich eine kleine Runde.
Nachdem Abendbrot spielen wir noch Karten.


Es ist Donnerstag und die Sonne scheint mit voller Kraft. Es ist 10²° Uhr, als wir in das Boot der roten Tour einsteigen.
Heute sehen wir uns Stockholm an!

 

An den Anlegestellen verlassen wir das Boot, laufen so durch die Alt- und die Neustadt.

Um 16³°Uhr erreichen wir den Stellplatz unseres Womo gerade noch so trockenen Fußes.
Kaum beginnen wir unsere Fahrt, beginnt es zu regnen. Wir erleben einen Stau in der Stadt (2h) und einen wahren Wolkenbruch.


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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