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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil nach Schweden

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Unser privater Reisebericht 2009

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Schweden

Vimmerby - Insel Öland


Am Morgen des 18.08.2009, gleich nach dem Frühstück, geht's los und wir sind unterwegs zur Insel Öland.

Gegen 11°°Uhr erreichen wir am 18.o8.o9 die Ölandbrücke.

Die Ölandbrücke (schwedisch: Ölandsbron) ist eine Brücke, die Kalmar auf dem schwedischen Festland mit Färjestaden auf der Insel Öland im Osten verbindet.

Sie ist 6.072 Meter lang und wird von 156 Pfeilern getragen. Sie hat eine durchschnittliche Höhe von 36 Metern und ist 13 Meter breit. An ihrer höchsten Stelle ist die Fahrbahn 41,69 Meter über dem Meeresspiegel, an ihrer niedrigsten nur 6,65 Meter. Ihre insgesamt 155 Bögen bestehen aus Spannbeton, von denen die 6 mittleren jeweils 150 Meter Spannweite aufweisen. Es wurden 7.000 t Armierungseisen und 105.000 m³ Beton verbaut. Die Brücke gliedert sich in drei Teilstücke. Der niedrige westliche Teil ist 795 m lang und führt über 23 Bögen. Hieran schließt sich östlich die Hochbrücke mit einer Länge von 910 m und 23 Bögen an. Der längste Abschnitt ist der östliche, Öland zugewandte, Teil mit 124 Bögen und einer Länge von 4.355 m. Der Bau der Brücke kostete 80 Millionen Schwedische Kronen. Weitere 19 Millionen wurden für die Auffahrten zur Brücke investiert.

Die Brücke wurde am 30. September 1972 eröffnet und ist zurzeit die längste Brücke Schwedens. Die Öresundbrücke, die Schweden mit Dänemark verbindet, ist zwar insgesamt länger, nicht aber ihr schwedischer Teil. Früher war sie darüber hinaus die längste Brücke in Europa.*

Ohne Maut darf man diese Brücke überqueren. Die Insel Öland erreicht man auch mit der Fähre.
Öland ist eine schwedische Ostseeinsel in der Provinz Kalmar län. Sie ist seit 1973 mit dem Festland durch die sechs Kilometer lange Ölandbrücke verbunden.
Mit 137 km Länge und maximal 16 km Breite ist Öland die kleinste historische Provinz Schwedens. Sie gliedert sich in die Gemeinde Borgholm im Norden
und die Gemeinde Mörbylånga im Süden.*


Als wir die Brücke verlassen und bei herrlichem Wetter links nach Norden einbiegen fallen sofort die vielen Windmühlen auf
dieser ebenen Insel auf. Natürlich haben auch darauf gewartet, denn immerhin wussten wir schon vor Beginn unserer Reise:

"Charakteristisch für Öland ist die ungewöhnlich große Zahl von Windmühlen. Im 19. Jahrhundert hatte sich der Besitz einer Mühle zum bäuerlichen
Statussymbol entwickelt. Die entstandenen Mühlen, überwiegend vom Typ der Bockwindmühle, dienten ausschließlich dem Eigenbedarf des
jeweiligen Hofes. Die Zahl der Windmühlen stieg bis auf 2.000 an. Auf eine Windmühle kamen statistisch nur etwa 10 bis 20 Einwohner.*"

(Reisevorbereitung sei dank ;o)
     

Schnell kommen wir auf der einzigen Landstraße am Schloss Borgholm vorbei.
Schloss Borgholm liegt nahe der Stadt Borgholm auf der Westseite der schwedischen Insel Öland. Nach einem Brand im 19. Jahrhundert
ist es heute nur noch als Ruine erhalten, aber noch immer eine der bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten Schwedens.*

Im Internet fanden wir "Sonjas Camping". Den Platz haben wir angefahren, doch vor dem Buchen sehen wir uns die Plätze an.
Auch den Weg zum Strand. Dieser war uns mit fast einen Kilometer zu weit. Also - umgedreht und weitergefahren.
Das Navi zeigt uns gleich den nächsten Platz an.

     

zur Internetpräsenz    

Erst wollten wir fragen, ob der Platz noch geöffnet ist (Saisonende), denn es ist hier soooo leer. Hier ist es auch sehr leicht,
seine Fragen auszudrücken - man spricht deutsch! Fast ganz allein müssen wir jetzt am weißen Strand liegen, fast ganz
allein die Waschhäuser benutzen und können keinem Nachbarn den Duft unseres Grillfleisches zu seiner Nase wedeln ;o)

Der Campingplatz liegt direkt am Hafen und genau den sehen wir uns jetzt mal an!

Gleich neben dem Hafen stehen einige Wohnmobile. Kommt man hier zeitig, erwischt man vielleicht einen freien
Platz neben den begehrten, separat zu bezahlenden Steckdosen, jedoch reichen diese längst nicht für alle Steckplätze.
... ein kleiner Gedanke noch - der Campingplatz gleich nebenan kostet kpl. 15,-€/Nacht,
das sind lediglich 3,-€/Nacht mehr als der wilde Stellplatz ohne Strom ...

Unser Abendspaziergang führt uns auf die kleine "Insel" neben dem Hafen.
Sie ist nur über einen kleinen Steinpfad zu erreichen, Zäune "überklettert" man fast unspektakulär...


Heute ist Mittwoch der 19.o8.2oo9, es ist ein Badetag geplant. Das Wetter ist total interessant, denn wolkig, sonnig, windig, regnerisch, sehr heiß und huhu kalt wechseln alle 10min. Überwiegend haben wir Sonne und können auch baden gehen.
Lediglich an die Quallen muss man sich erst gewöhnen. Sie sind nicht giftig, aber da sie in der Bucht in Massen vorhanden sind
ist es nicht angenehm. Leider ist auch die Wassertemperatur Auf einem Spaziergang entstehen noch ein paar Bilder.
Die Kühe kamen überraschend dazu.

Wieder vergeht ein ruhiger Entspannungstag unseres Urlaubs und mittlerweile haben wir uns schon schön an diese
ruhige Lebensart angepasst, die wir hier in Schweden oft angetroffen haben.


Jetzt geht's wohl los! ... 7°°Uhr wecken? ... heute werden wir die Insel verlassen.
Unser Plan: wir wollen vorher am langen Erik frühstücken.
Als Wahrzeichen Ölands gelten die an Nord- und Südspitze errichteten Leuchttürme Långe Erik und Långe Jan, die im Sommer öffentlich zugänglich sind.
Weitere öländische Leuchttürme sind der Leuchtturm Kapelludden und Högby fyr an der Ostküste, sowie die Leuchtfeuer Skeppsstäv und Ispeudde an der Westküste.*


Sehr weit ist unser Weg nicht, den wir auf der Küstenstraße zurücklegen aber wunderschön! Immerzu am Wasser entlang
ist richtig malerisch! Bald schon kommen wir zum Leuchtturm. Mit dem Auto kommen wir nicht bis heran.
So parken wir und laufen das letzte Stück.

Leider ist hier auch die Saison beendet und alle Möglichkeiten, alle Sitzgelegenheiten, um hier frühstücken zu können sind
weggepackt  und wintersicher verstaut. Schnell erinnern wir uns aber an einen Rastplatz -
wir kamen ja erst vor kurzem dort vorbei ;o)

Leider gab es bei der Abfahrt noch ein kleines Problem:

... ein wirklich gutes Verhaltensmuster haben wir nicht in diesen Situationen.
Wir fahren einfach gaaaanz langsam weiter und auf einmal weichen die Kühe von der Straße ...

Dann gibt es Frühstück!

Satt und Zufrieden geht unser Reise weiter. Wir möchten noch das Sommerwohnsitz der Königsfamilie ansehen.
Leider bleibt er geschlossen ... doch was wir sonst so unterwegs gesehen haben war auch nicht ohne:



"große Wohnwagen"
 


"Kamele"
 


"Dromedare"
 


"Sommerwohnsitzschild"
 


"Sommerwohnsitzeingang"
 


verlassen der Insel
 

Als wir an diesem schönen sonnigen Tag nach fast 2,5h Fahrt an einer Badestelle vorbeikommen,
die wir schon von der Straße sehen können, machen wir sofort eine Pause und springen ins kühle, frische, schwedische Nass!


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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