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Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil zum Nordkap

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Unser privater Reisebericht 2011

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Nordkaptour 2o11

Svinesundbrücke - Trelleborg

 


Samstag, 30.07.

Es ist 17³° Uhr, als wir die Grenze Norwegen - Schweden passieren.
Hinter der Svinesundbrücke können wir parken und die Grenze, die Mitten im Fluss verläuft, nochmals zu Fuß überqueren.

Der Svinesund (deutsch „Schweinesund“) ist ein Sund zwischen Skagerrak und dem Iddefjord, der die schwedische Provinz Bohuslän von der norwegischen
Provinz Østfold trennt und somit auch die Ländergrenze zwischen Norwegen und Schweden bildet. Über ihn führen die beiden Svinesundbrücken.*

   

   

Nun sind wir wieder in Schweden. Damit beginnt allerdings ein neues, spannendes Kapitel unserer Nordkapreise:
Wir suchen zur Hauptreisezeit in der Hauptsaison in dem einzigen nördlichen Land in Europa, wo die Sonne scheint einen
Campingplatz, auf dem wir möglichst nebeneinander stehen können, der am Wasser liegt und uns gefällt.
Die Suche danach beginnt 18°° Uhr.

Keine Möglichkeit lassen wir aus, jeden Platz sehen wir uns an. Das Navi hilft uns sehr auch die kleinsten Plätze zu finden.
Trotz alledem ist es ein wirklich schwieriges Unterfangen.
Da wir nicht aufgeben und hartnäckig suchen finden wir zum Abend einen Campingplatz, der uns sehr gefällt
und auch unseren Ansprüchen gerecht wird.

Es ist 21³° Uhr, als wir uns zum schnell "gezauberten" Abendbrot setzen können.
Das war ein anstrengend langer Tag,
viele Kilometer sind wir heut gefahren,
lange haben wir einen passenden Platz gesucht.

 


Sonntag, 31.07. - Mittwoch, 03.08.

Hier auf dem Platz werden wir unsere "Pufferzeit" als schönen Sommerurlaub verbringen. Während an der deutschen Ostseeküste die
 Campingplätze unter Wasser stehen, förmlich nach tagelangem Regen "absaufen", sorgt in Südschweden ein Hoch für den Sommer.


(alle Bilder ansehen? - hier klicken)

Der CP Trellebystrand Sonntagmorgen.
Nach einem leckeren Frühstück, welches  nach dem Bad in einem Seitenarm des Skagerrak geschmeckt hat.

Das (oder auch der) Skagerrak ist ein Teil der Nordsee zwischen der Nordküste Jütlands (Dänemark), der Südküste Norwegens und der Südwestküste Schwedens.
Es verbindet über das Kattegat (Ostseite Jütlands), den Großen und Kleinen Belt sowie über den Öresund die Nordsee mit der Ostsee.
Das Skagerrak hat eine fast dreieckige Form und ist 240 km lang und zwischen 80 km und 140 km breit. Es wird immer tiefer zur norwegischen Küste hin und erreicht in der
 Norwegischen Rinne (bei Arendal) eine Tiefe von über 700 m. Die wichtigsten Naturhäfen am Skagerrak sind Oslo und Kristiansand in Norwegen und Uddevalla und Strömstad
in Schweden. Das Skagerrak hat einen Salzgehalt von 30 PSU.

Den Campingplatz können wir für Schwedenreisende durchaus empfehlen. In unseren Urlaubstagen hat es uns hier sehr gut gefallen.

Da wir uns ganz in der Nähe von Lysekil befinden, nutzen wir einen Spaziergang, um auch diesen Ort kennen zu lernen.
Lysekil ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Bohuslän. Der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde
liegt etwa 30 km westlich von Uddevalla am Gullmarsfjord. Lysekil ist auch das Zentrum der schwedischen Meeresforschung.*


Schon der Weg zum Ort ist schön anzusehen ... so ... so ... schwedisch ...


Der älteste Teil der Stadt (Gamlestaden) liegt am Nordhafen und stammt vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert, auch wenn sich eine Besiedlung aus dem 16. Jahrhundert nachweisen lässt. Ende des 19. Jahrhunderts entstand am Südhafen ein neues Stadtzentrum nahe der Badeanlage mit Gebäuden im nationalromantischen Stil und im Jugendstil.*


Jeden Abend geht es zum Wasser. In der Hoffnung hier Fische aus dem Nebenarm des Skagerrak zu holen, laufen wir aus.
Die Angeln sind mit Posen ausgestattet, wir am zweiten Tag mit Köderfischen, die uns Camping-Kameraden geborgt haben,
nachdem wir mit ihnen auf dem Platz gesprochen haben.




 


 

 


  Am ersten Tag waren wir ohne Erfolg hinausgefahren. Der zweite Tag brachte 9 Makrelen, hier haben wir mit Köderfischen geangelt,
am dritten Abend holten wir noch 2 Makrelen aus dem Skagerrak.


  Unser Besuch in Lyse.
Dieser Ort liegt am Ende der Bucht und vom CP kann man die Kirche sehen. Mit dem Boot fahren wir hinüber und spazieren zum Ort.

Neben der Kirche entdecken wir etwas ganz Interessantes! Hier, gleich gegenüber der jetzigen Kirche stehen die Mauern einer anderen,
 wahrscheinlich älteren Kirche.

Viel mehr können wir hier im Ort nicht sehen. Eine große Halle, 2, 3 Häuser ... mhhh ... fahren wir wieder zurück!


Unsere Tagesbeschäftigungen: Urlaub machen, unterhalten, sonnen, lesen, schlafen, Videospiele, stricken usw.

Reisen sind kurze, erlebnisreiche, aufregende, manchmal langweilige Abschnitte des Lebens, die sich aus Momenten zusammensetzen, die einem den Atem rauben.


... und natürlich speisen, wie die Gourmets.


Am 03.08.2011 geht es gegen Mittag weiter Richtung Trelleborg.
Roy und Andrea führen uns zum Einkaufsparadies an der Autobahnabfahrt von Uddevalla.

Uddevalla ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Bohuslän.*
Hier kann man eine Zeit verbringen - es gibt hier alles zu kaufen! Wahnsinn!

Die letzte Nacht in Schweden verbringen wir wieder freistehend am Ostseestrand in Digesgard.


Der Tisch ist reserviert, das Wetter passt - nur den Strand harken wir noch schnell vor dem Abendbrot.

Dann, in der untergehenden Abendsonne essen wir frische Garnelen.

Später klingt auch dieser wunderschöne Tag in Schweden bei einem Glas Wein aus.
Soll der Urlaub echt schon vorbei sein? Sind tatsächlich 3 Wochen so schnell vergangen ... ???

Erst such dir einen guten Gefährten, dann begib dich auf die Reise!


Donnerstag, 04.08.

Roy und Andrea beginnen diesen Tag mit einem Bad in der Ostsee. Es verspricht ein schöner Tag zu werden - hier in Schweden.
Aus Deutschland erreichen uns nur Schlechtwettermeldungen. Na, wir werden ja sehen.

Erst einmal Frühstück und dann geht´s ab nach Trelleborg. Immerhin müssen wir noch eine Fähre buchen ...
Die E6 ist hier längst eine Autobahn geworden und zügig kommen wir voran. Das Wetter - unverändert schön.

Fähre buchen klappt kurzfristig ohne Probleme. Wir buchen uns Plätze bei Scandlines.
Scandlines ist eine deutsch-dänische Reederei, die mit ihren Fähren jährlich etwa 20 Millionen Passagiere und 4 Millionen Pkw auf der Ostsee befördert. Die 1998 gegründete Scandlines GmbH
hat ihren Sitz in Rostock und vereint unter ihrem Dach die Scandlines Deutschland GmbH und die Scandlines Danmark A/S. Sie gehört zum Konzern der Scandferries GmbH.*

Die Wartezeit in der Sonne vergeht einfach langsam. Wer hier alles mitfährt! Eine Gruppe junger Leute hebt die Stimmung - mir ist es neu,
das es scheinbar "in" ist, mit Gummistiefel und Minirock durch den Sommer zu gehen. Huch - da fällt mir ein - kommt dieser Trend aus
 Regensommerdeutschland?? Die Fähre kommt, die Entladung beginnt und bald können wir an Bord der Mecklenburg-Vorpommern.

Die Mecklenburg-Vorpommern ist ein deutsches Eisenbahnfährschiff der Fährreederei Scandlines im Trajektdienst auf der westlichen Ostsee.
Sie ist das größte deutsche Fährschiff sowie die zweitgrößte Eisenbahnfähre der Welt und trägt den Namen eines deutschen Bundeslandes. Gemeinsam mit dem Fährschiff Skåne,
der größten Eisenbahnfähre der Welt, verkehrt sie auf der ca. 165 km langen Scandlines-Route Rostock–Trelleborg (Südschweden).*

 

Anfangs sitzen wir auf dem Sonnendeck und genießen den Sonnenschein, während wir uns von Schweden verabschieden.
Bald sind wir auf hoher See und trinken ein wenig - bis es kälter wird. Bald schon fallen die ersten Tropfen und das schlechte
Wetter drängt uns nach innen. Als wir in Rostock einlaufen haben wir ihn.

Dauerregen.

 

 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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