Reiseberichte aus dem Wohnmobil,
 
Urlaub und Geschichten mit dem Reisemobil

Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil in Schweden

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Unser privater Reisebericht 2017

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  Schweden/Norwegen  

Campingplatz Sagenestset - Sjøsanden Feriesenter -
Kristiansand - Vestre Batteri - Odderøya fyr - Stellplatz Schnell


19. Tag
Dienstag, 22. August

Es könnte so ein herrlicher Morgen sein ... wenn nicht alles weh tun würde ;o)
Bei 12°C bleiben wir zum Frühstück lieber im Mobil. Die Sonne strahlt schon und wärmt gut. Nach der Ver-
und Entsorgung fahren wir nach Süden in Richtung Kristiansand.

   

Im Norden des Syrdalsvatnet-See liegt Tonstad. Wir kaufen hier ein paar Lebensmittel, Getränke, Obst
und Gemüse ein.

   

Für heute haben wir Campingplatz ausgesucht (camping.info.de) haben überrascht uns sehr.
Es ist nicht mehr weit bis zur Südküste Norwegens, etwa 130 Kilometer liegen vor uns. Es ist, als wollte
Norwegen auf den letzten Kilometern noch einmal seine reizvolle Landschaft zeigen.

   

 

   

Eine Pause unterwegs an einer der vielen Raststätten ...

   

Sjøsanden Feriesenter

 

Man steht auf diesem Platz praktisch im Wald, zwischen den Bäumen und ist mit den Tieren des Waldes
konfrontiert. (googlemaps) Genauer mit den Vögeln, noch genauer: Spatz und Meise.
Steht die Butter auf dem Tisch, hat eine Meise schon den Schnabel drin ...
Die Kohlmeise (Parus major) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie ist die größte und am weitesten verbreitete
Meisenart in Europa. Der ursprüngliche Lebensraum der Kohlmeise sind Laub- und Mischwälder mit alten Bäumen; aufgrund ihrer
Anpassungsfähigkeit kommt sie jedoch in fast allen Lebensräumen vor, in denen sie Höhlen zum Nisten findet. Sie zählt meist zu
den häufigsten Vogelarten.*

   

Die eigentliche Überraschung ist aber der Strand. Ja - es gibt hier einen Sandstrand.

   

Muten die Bilder nicht ein bisschen wie ein Sommerurlaub in Portugal an? Hier steht sogar ein Leuchttürmchen.

Gern nutzen wir diesen Strand und da das Wetter passt, lässt es sich gut aushalten. Das Wasser ist sehr frisch,
doch baden kann man allemal!

Zum Abendbrot haben wir Bratkartoffeln mit Ei und Geflügel.
Den Tag beenden wir, wie wir ihn gestaltet haben - ruhig.

 



Grafische Darstellung
der heutigen Tour

(klick auf die Karte)

  gefahrene Km: 150

20. Tag
Mittwoch, 23. August

Auf dem Sjøsanden Feriesenter kann man bis 15°°Uhr bleiben und auschecken. Die Zeit nutzen wir, denn uns
passt es ganz gut. Nach dem Frühstück spazieren wir zur Innenstadt von Mandal und erreichen den Stadthafen.
Mandal ist eine Stadt und Kommune in der Provinz (Fylke) Vest-Agder in Norwegen. Mandal ist die südlichste Stadt Norwegens.
Sie liegt 45 km westlich von Kristiansand.*

   

 

   

Da das Wetter wieder so gut ist, entschließen wir uns noch lieber noch ein bisschen am Strand zu liegen. Natürlich
wird auch noch einmal durch die frische Nordsee geschwommen, dann starten wir. Zwanzig Minuten vor dem
Termin verlassen wir den Platz und fahren ca. 50 Minuten nach Kristiansand.

Stellplatz Kristiansand

Einen ausgeschriebenen Wohnmobilstellplatz in Kristiansand gibt es nicht und doch scheint ihn jeder zu kennen.
Auf der Insel Odderøya, am Paradeveien kann man gut stehen. Hier sind Automaten angebracht. Die Kosten für
eine Nacht betragen für 24h ca. 15,-€. Dafür steht man hier - mehr ist es aber auch nicht. (googlemaps)

Der Weg in die Innenstadt ist kurz. Hier kann man einen Spaziergang wagen und auch zum Fährhafen braucht
man nur 5 Minuten fahren. Ideal! Als wir einen Stellplatz gefunden haben, gehen wir in die Stadt und sehen
uns die Geschäfte an. Kerstin von innen - ich von außen.

   

   

   

Eine ganze Reihe Foot-Trucks oder Anhänger stehen hier. Die sind echt interessant!
Street Food (auch Streetfood) ist als Anglizismus ein Ausdruck für Speisen und Getränke, die für eine Zwischenmahlzeit entweder von
einem fahrbaren Verkaufsstand (Imbisswagen) aus auf einer öffentlichen Verkehrsfläche, auf einem Markt oder Jahrmarkt angeboten
oder unterwegs beim Aufenthalt auf einer öffentlichen Verkehrsfläche verzehrt werden.*

   

Als wir zum Mobil zurückkommen, stehen wir schon gar nicht mehr allein.

In der Nähe, wir stehen hier auf dem Gebiet einer ehemaligen Wehrmachtskaserne, befinden sich
die erstaunlich gut erhalten Reste einer Verteidigungsbatterie des Hafens von Kristiansand.

Vestre Batteri

   

Nun ist der Weg zum Leuchtturm Odderøya fyr nicht mehr weit. (googlemaps)
Ähem - weit nicht, aber es gibt einen kleinen Höhenunterschied von ca. 65m ...

Odderøya fyr

Odderøya fyr ist ein denkmalgeschützter Leuchtturm auf der norwegischen Halbinsel Odderøya an der westlichen Einfahrt zum Hafen von
Kristiansand im Fylke Vest-Agder. Er wurde 1832 errichtet. Der Leuchtturm wurde gleichzeitig mit dem Oksøy fyr gebaut und hat eine
funktionelle und visuelle Verbindung zu diesem und dem Grønningen fyr.*

   

Hinunter geht es noch, doch beim Rückweg geht es hinauf. Steil. Da sind die vom Kjeragbolten geschundenen
Muskeln wieder zu merken ...
Die Nacht ist ruhig, doch wird schnell vorbei sein, denn wenigstens eine Stunde vor Abfahrt der Fähre wollen
im Hafen eintreffen und das ist gegen 7°°Uhr.

 



Grafische Darstellung
der heutigen Tour

(klick auf die Karte)

  gefahrene Km: 47

21. Tag
Donnerstag, 24. August

Der Wecker klingelt unbarmherzig. Wir müssen raus, denn die Fähre fährt ab - ob wir da sind oder nicht.
Wir haben wieder online diese Fähre ausgesucht und gebucht.   Dieses Mal ist allerdings
ein Fehler passiert - d.h. ich habe folgenden Fehler gemacht: die Buchung war abgeschlossen und ich
erwartete noch die Mail zur Bestätigung. Es kam auch eine Mail nur ich habe sie nicht so richtig gelesen ...
In der Mail bat mich die Fährgesellschaft um die Bestätigung einer Preisänderung, die sie mir mitteilten.
Dabei wurde die Fahrt sogar billiger! Das alles klärte sich erst am Fährhäuschen bei der Einfahrt in den Hafen.
So buchten wir die Fährfahrt ca. eine Stunde vor der Abfahrt.

Color Line Super Speed 1

Die Color Line ist eine norwegische Reederei, die vier Fährlinien und sechs Schiffe betreibt. Sie entstand im Oktober 1990 durch den
Zusammenschluss der Jahre Line und Norway Line.*

   

Pünktlich legen wir ab und verlassen bei bewölktem Himmel den Hafen und Norwegen.

   

Die SuperSpeed 1 ist eine Fähre der Color Line. Wie ihr Schwesterschiff SuperSpeed 2 wurde sie bei der finnischen Werft Aker Yards
gebaut. Sie erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 27 Knoten. Die SuperSpeed 1 befährt seit März 2008 die Strecke Kristiansand
(Norwegen) und Hirtshals (Dänemark) und ersetzt damit die Christian IV. Die Fahrzeit beträgt seitdem nur noch 3 Stunden und 15 Minuten.*

   

Nun sitzen wir im Restaurant und frühstücken lecker und ausgiebig - Zeit haben wir genug., denn das nasse,
windige und kalte Wetter lädt nicht zu einem Aufenthalt an Bord ein ...
An Bord gibt es ein großes Buffetrestaurant mit kalten und warmen Speisen; diese sind nicht im Fahrpreis enthalten. Ein Café,
eine Cafébar und verschiedene Shops runden das Angebot ab.*

   

In Hirtshals angekommen fahren wir sofort zu der ersten Tankstelle. Da wir unter den Ersten waren, die
auf die Fähre fuhren, zählen wir zu den Ersten, die die Fähre wieder verlassen. So stehen wir auch an der
Tankstelle ganz vorn in der Schlange. Dann geht es auf der Autobahn nach Deutschland.

   

Dänemark - auf einer Autobahnraststätte finden wir tatsächlich Parkplätze mit Stromsäulen!

Stellplatz Kranzbinderei Schnell

Die Adresse, Frörupsand 2, 24988 Oeversee, kennt das Navi und wir lernen Wolfgang kennen. Er ist hier der
Platzwart und ein echtes Unikat ;o)

   

Hier lesen wir, sehen fern und halten am "Entspannen-Urlaub" fest. Sogar in der Sonne können wir sitzen!



Grafische Darstellung
der heutigen Tour

(klick auf die Karte)

  gefahrene Km: 380

22. Tag
Freitag, 25. August

Heute können wir ausschlafen und machen das auch. So können wir vor dem Mobil frühstücken.

   

Die Abreisezeit beginnt und der Platz leert sich zusehends. Etwa 400 Kilometer sind es nach Brandenburg.

 

Am Nachmittag treffen wir zu Hause ein.

 



Grafische Darstellung
der heutigen Tour

(klick auf die Karte)

  gefahrene Km: 415

Fazit:

Wir haben eine fantastische Zeit verlebt und kamen
entspannt und erholt zurück.
Ein paar Hard Rock Cafe Besuche stehen auf unserer
"da waren wir Liste" und auch die alten Autos im
Wald konnten wir endlich ansehen. Die größte
Herausforderung, der Kjeragbolten, ist bezwungen!!!

Es war interessant mit den Schweden in ihrer Sprache
zu reden - wenn auch gebrochen ;o)

Alles haben wir im Norden lange noch nicht gesehen,
                                                         ... aber wir kommen ja wieder!

 

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* Zitat Wikipedia      
   

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mit dem Wohnmobil nach Schweden
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